Beiträge von trekkman

    Mal so nebenbei mein liebster Fehler: Im Urlaub nur sicher mit Spiritus (wie z.B. X-Boil) aber den Hobo nehme ich gerne mal für den Overnighter. Unter den Hobo das Filz, dass nur viel zu klein geschnitten ist. Damit das Filz gut in die Box passt, habe ich es nur etwas größer als die Grundfläche des Hobos gemacht. Und immer wenn ich pinkeln war liegt das glühende Holz neben der zu kleinen Filzunterlage und kokelt lustig vor sich hin. Bei Trockenheit und Wind gar nicht gut.

    Wer es noch nicht kennt (Schmidt vernichtet Unkraut und Mutti filmt es - laut stellen):

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    Bisher hatte ich zum immer dabei haben einen Knopf Kompass, der halt diverse eingeschränkten hat.

    Neu einen Silva Ranger SL. Damit kann man Peilen und ihn auf der Karte nutzen.

    Der erste Eindruck ist gut, praktische Erfahrung mit dem Kompass fehlen halt noch.

    Als kleines extra gibt es noch eine Sonnenuhr

    Erinnerungen kommen gerade hoch: Den Ranger hatte früher jeder. Der Klassiker mit dem Notwendigsten, dazu klein/leicht.

    Ich mache ja seit Jahrzehnten immer mal wieder ne Solotour weil das für mich am intensivsten ist. War drei mal im Sarek (wobei es bei jedem Folgeaufenthalt öder wurde weil die langweiligen Stunden die wenigen Highlights nicht ausgleichen). Beim ersten mal vor 20 Jahren hatte ich keinen Plan und bin einfach drauflos zum Zelten. Dritten Nacht oder so wurde ich durch lautes Gepolter und Gestampfe wach. Ich konnte das nicht einordnen und wurde blitzartig mit den lustigsten Hormonen durchflutet, die in der Folge für Schnappatmung, Schweißausbruch und Panik sorgten. Ich war da im Schlafsack auch nicht gerade auf Kampf oder Flucht eingestellt - was blieb war eine Art Starre. Ich glaube, ich bin da auch kurzeiteig etwas geschrumpft. Ich habe dann rausgeguckt. Ich lagerte offensichtlich auf einer Art Rentier-Autobahn - die Viecher liefen in großer Menge am Zelt vorbei - aber ohne mir zu nahe zu kommen. Ich also mitten in der laufenden Herde mit meinem kleinem Zelt. Das ganze dauerte ein paar Minuten, kein Vieh stolperte über eine Zeltleine, die Stresshormone waren weg und ich fand es dann total spannend. Die Viecher wurden schnell weniger, es wurde leiser, Kinnlade aber immer noch unten. Am Anfang war es gruselig und dann sozusagen ein schönes (und irres) Naturerlebnis.

    Das Beste am Birkenwasser ist, dass es ein Naturprodukt ist und Schwankungen unterliegt. Und Schwankungen sorgen bekanntlich für Lebensfreude. Wobei Lebensfreude ja angeblich im Darm beginnt. Daher sollte man auch Brottrunk, Hafermilch und Kaktuswasser in Betracht ziehen. Bedenke allerdings: Der Natur liegt bloß unser Dasein, nicht unser Wohlsein am Herzen. Von daher ist auch das Bier nicht zu verachten.

    Heute besorgt:

    Es ist aber jetzt nicht gerade ein bushcraft-mäßiges „Ding“ fürs Outdoor-Leben aber für mich doch damit verwandt. Und auch nicht gekauft, eher gebucht oder sagen wir „erworben“:

    Ein Zimmer für eine Nacht in einer Fjällstation oberhalb des Polarkreises im August.

    Is doch genau was wir sehen wollen - wie sie sich einen abfrieren und mit Scheißerei in der Botanik hängen.

    OK - ich habe nur zwei Folgen gesehen (reicht auch), aber kennt ihr das: Manchmal hinschauen, bestimmte Sachen lesen von Leuten, die so gar nicht zum normalen Menschenbild passen, nur um zu erkennen, welche Abgründe sich so auftun?

    Ich habe langsam das Gefühl, ich verpasse da was. Habe bisher so vor ca. 2 Jahren mal ne Folge gesehen. Da war ein Typ in einer kleinen Höhle ständig am frieren. Ein Anderer war immer damit beschäftigt Gerümmpel am Ufer zu sammeln und den ganzen Tag Heidelbeeren zu essen. Irgend jemand baute sich ein Shelter aus Ästen um darin den ganzen Tag gelangweilt zu verbringen. OK, ist eine reduzierte Erinnerung weil ichs nur halbherzig zur Kenntnis nahm. Da in der aktuellen Ausstrahlung ein Flugzeug vorkommt bin ich gespannt - erinnert mich an:

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    Ist das so ähnlich ?

    Die digitale Zertreuung nimmt ihren Lauf. Wobei: Je mehr Input, desto mehr Anregung/Information.

    Von daher begrüße ich das und habe mich schon angemeldet. Macht ja auch Spaß.

    Es ist aber auch so, dass ich hier auf Arbeit paar Stunden die Woche "Luft" habe und überbrücken muss.

    Ist auch irgendwie putzig, das mit dem "Ultralight". Ist doch selbstverständlich, Gewichtsreduzierung in Sachen Gepäck tragen bei Wanderurlaubstouren. Oder habe ich einen neuen Trend verpasst? Oldschoolwandern für Masochisten mit Kraxe, Eichenknüppel und Leinenkutte? Auf alle Fälle schon mal wieder einen 50er für die neue, noch leichtere Titantasse zurücklegen.

    trekkman : Wann warst du denn da?

    Ich war die letzte Juliwoche dort. Geparkt habe ich in Käringsjön. Parkplatz war rappelvoll. Ich denke, viele Paddler? Klar, 10 Wochen Ferienzeit in Schweden - ich glaube, im Herbst ist nix mehr Los in der Gegend. Unterwegs habe ich aber wenig Leute getroffen. Und wenn, waren sie am fluchen (aber mit einem lächeln). "Those damn fucking rocks everywhere" habe ich paar Mal gehört.

    Kleiner Nachtrag: War mal wieder im Gränslandet/Rogengebiet. Drei Tage Umrundung des Seen-Labyrinths westlich vom Rogen plus zwei Tage Tagestouren. Hier ein paar Schönwetter-Fotos. Bilder von den durchnässten Socken, den Gewitterfronten, den Ameisen-Horden usw. sind nicht dokumentiert. Zum Bild mit dem Bach und den Steinen darin: Es ist KEIN Bach - es ist der normale Pfad nach Regenwetter. Man balanciert schon mal längere Zeit von Stein zu Stein in der Gegend. Das habe ich dort aber gerne mal in Kauf genommen. Da freut man sich doppelt auf das Abends-am-See-sitzen.

    Werde wohl bei oryoki bestellen (dann habe ich auch mal was um hier zu posten). Ich wollte ne ganz simple, klassische - so wir ihr oben gezeigt, nicht zu flach aber ohne Holz, ohne Ausgießer, ohne Tragehilfe vorne dran. Auf Pinterest habe ich n paar gesehen. Laut den Amis wird wohl nicht mehr hergestellt, gibts nur noch auf US-Flohmärkten etc.