Beiträge von Widowulf

    Ich habe heute zum ersten Mal versucht einen Hornlöffel herzustellen, leider hat er nicht so gut die Form behalten... Was esse ich mit einem Hornlöffel? Eier... also brauchte ich noch einen Eierbecher, den habe ich aus Birnenholz gemacht. Ein Ei ohne Salz ist aber fad... also brauchte ich noch einen Salzstreuer, der ist aus einem Stück Hirschgeweih entstanden.

    Ne Pulle Billo Frittieröl kostet auch nicht die Welt, bin gespannt ob klappt.

    Hab noch ein Dings fertig, irgendwas mit Apfel...

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    Vielleicht war die Härtetemperatur nicht hoch genug, halt einen Magnet dran, die Härtetemperatur liegt ein wenig oberhalb des Punktes, an dem Stahl seine magnetische Anziehungskraft verliert. Dann in Öl abschrecken und im Backofen anlassen würde ich sagen. Aber das sind Aussagen eines Schmiedelaien ohne Anspruch auf Wahrheitsgehalt.

    Moin,

    ich hab in den letzten Wochen wieder öfter in der Werkstatt gestanden, dabei sind auch einige Messer entstanden, zwei möchte ich euch heute näher zeigen:

    1. traditionelles Puukko mit "Puolituppi-Scheide":

    Klinge: Lauri PT 95; Der Griff ist eine klassische Steckerlkonstruktion mit Zwetschgenholz, Rentierhorn, bunten Vulkanfibereinlagen und einer Messingzwinge. Der Erl ist am Knauf vernietet. Die Scheide ist aus vegetabil gegerbtem Leder, die Holzeinlage ebenfalls aus Zwetschgenholz.

    Am Ende wurde das Holz mit mehreren Lagen Walnussöl und als Finish Walnusswachs behandelt. Wenn ihr mögt, hier ist ein "Making of" ohne Reden:

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    2. "Boreales Waldmesser"

    Hier habe ich es einfach gehalten, aber dennoch ist es ein kräftiges Werkzeug: Klinge von Antti Mäkinen, 120 mm lang, Griff aus geölter Maserbirke, am Ende vernietet. Einfache Steckscheide aus vegetabil gegerbtem Leder (ungefärbt), vernäht mit gewachstem Leinenzwirn. Scheidenschutz innenliegend aus Fichtenholz. Die Klingengeometrie ist der Knaller, damit ist alles für den Lagerfeuereintopf im Nu weggeschnibbelt :D Auch dazu gibt es ein Video, ist aber auf englisch:

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    Wenn Ihr mögt, stelle ich demnächst gerne noch meine anderen Arbeiten hier ein,

    Viele Grüße

    Widowulf

    Moin, falls es jemanden interessiert, neulich hab ich mein erstes halbwegs brauchbares Schmiedeerzeugnis hergestellt :mrgreen: Ich bin aber noch nicht zufrieden mit meiner selbst gebauten Esse, da ist noch Luft nach oben.


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    Moin, eigentlich wollte ich das Messer mit einer Halterung für den Feuerstahl haben, war aber nicht verfügbar, also habe ich selbst eine drangemacht. Gibt auch ein Video dazu wer es anschauen mag:

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    Vorher:

    Nachher:

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    Irgendsoein Typ hat jetzt sogar ein Video über mein Messer gemacht, leider nur auf englisch...

    Weil fermentierte Lebensmittel aktive Milchsäurebakterien enthalten die sich positiv auf das Mikrobiom von Mensch und Tier auswirken, bessere Verdauung, bessere Abwehrkräfte, außerdem mehr Vitamine, gerade jetzt im Winter wichtig. Und nochmal: bessere Futterausbeute, da es vorher aufquellt und im Magen der Tiere durch die Fermentation besser aufgespalten und verwertet werden kann.


    Heute ist für das Menschenfutterregal noch dabeigekommen: Möhrchen, Sellerie, Dill-Sauerkraut, Weinsauerkraut, Kräuter-Eier...

    Ok, ich selbst liebe Schokolade

    PS: nicht alles was hinkt ist ein Vergleich ;) fermentierte Körner für Hühner sind eher vergleichbar mit Sauerkraut für Menschen

    Und ich stelle mir die Frage: Warum macht man das?

    Die Antwort hast du oben selbst zitiert ^^


    Wir nehmen eine Schütte Körner, füllen die in eine Schüssel mit Wasser und lassen die einfach zwei Tage abgedeckt stehen. Beim ersten Mal haben wir etwas Lake vom selbstgemachten Sauerkraut mit ran gemacht damit die Milchsäurebakterien in Schwung kommen. Muss man aber nicht unbedingt, beschleunigt den Fermentationsprozess aber enorm. Wir haben jetzt immer drei Schüsseln im Wechsel.

    Bei uns steht zur Zeit alles unter dem Lichte der Fermentation... Meine Frau hegt und pflegt ihre Sauerteige und ich hab jetzt neben Sauerkraut noch Kimchi, Salzzitronen, Knoblauch in Honig und Basis für selbstgemachte Chilisauce angesetzt.


    Auch für die Hühner fermentieren wir mittlerweile das Futter, es wird so ergiebiger, nachhaltiger und bekömmlicher und es ist gut für deren Gesundheit. Und sie lieben es einfach.

    Am besten funktionieren meiner Meinung nach die Hohlschlifflöffeleisen von Svante Djärv, ich habe letztens eins von ihm bekommen. Gibt es glaube ich leider nicht beidhändig sondern nur für rechts und links. Aber es ist ein Traum damit zu schnitzen.


    Skedkniv konkav - S. Djärv Hantverk AB
    Vår senaste variant av skedkniv: Skedkniv konkav. Vi tillverkar den med tre olika form på bladet: Öppen, Rundad och Kurvig. Samt som höger och vänster, med…
    djarv.se

    Ich hab vor ein paar Monaten einen "Vildmarksbälte" auf einer schwedischen Seite gesehen, jetzt hatte ich Zeit und Lust, einen eigenen nachzubauen. Zum Glück hatte ich noch ausreichend langes Croupon für zwei lange Riemen. Die Schnalle ist vernäht, der Rest einfach mit Kupfernieten befestigt. Nach ordentlicher Behandlung mit Lederbalsam darf der jetzt bis morgen trocknen. Schnallen für allerlei Messers, Hundeleckerbeutel usw sind ausreichend vorhanden. Ich werde dann noch meine Gürteltasche daran befestigen und einen größeren D-Ring ordern, der durch den Gürtel geführt werden kann um eventuell die Hundeleine daran befestigen zu können. Mein Kumpel Tim in Finnland benutzt bei seinen Wildnistrips einen ähnlichen Gürtel aus Nylon, ich find die Idee gut.

    Natürlich kann man darüber diskutieren, ob man ein Produkt aus deutscher Fertigung kauft oder sich eine günstige Alternative aus Fernost bestellt.

    Weder kaufe ich günstige Alternativen aus Fernost noch teure Blechdosen mit Löchern aus Deutschland. Aber das ist meine Meinung, jeder soll sein Geld lassen wo er möchte.

    Moin und frohes Neues, ich bin echt mittlerweile zu faul meine Arbeiten zu dokumentieren... liegt vielleicht daran, weil ich generell versuche digital kürzer zu treten... jedenfalls sind in den letzten Tagen doch ein paar Dinge in meiner Werkstatt entstanden. Eine Mocotauganklinge aus einem alten Stemmeisen (muss noch gehärtet werden), ein Puukko mit Polarklinge und hölzerner Scheide aus Maserbirke (da fehlt noch das Leder), ein Puukko mit Puronvarsiklinge und ein paar kleine Beutelchens