Beiträge von Martin

    oldnick

    Da sieht es ja richtig muggelig im Zelt aus! Das mit den DIY Schneehaken aus PVC ist ne gute Idee! Was hatten die Rohre für einen Durchmesser? Wenn ich meine Liebste noch überreden und ein paar eheliche Bonusmeilen opfere, hoffe ich auch auf einen Freigang. Bei uns wären heute -20 angekündigt. Das wäre mal wieder eine Aufgabe für den guten alten Ajungilak Tyin.

    Gruß Martin

    Dachs

    Ja so sind die alten Herren:im Herzen noch in der wilden Zeit :rock: , aber kalte Füße geht halt gar net...und was hilft da besser als Omas Socken aus den Wollresten :)

    Seemann

    Freut mich, wenn es dir gefällt! Wenn die Sache nicht so aufwändig wäre, würde ich es auch gern öfter machen. Es ist zwar eine abgelegene Ecke, aber das Zelt stehen lassen möchte ich nicht. Ich hoffe für uns alle, dass wieder andere Zeiten kommen. Dann kommst im Winter halt mal vorbei! Schnee gibt's genug...

    schwarzzelter

    Du siehst schon alles. Tatsächlich hatte ich die Würfel vergessen...also was tun? Schnell nen Würfel bushcraften oder eine Würfelapp laden...Würfel bushcraften...hmmm:neue Challange? :saege::P/:werkeln:


    Gruß Martin

    Hallo,


    vor schon längerer Zeit stand ein Winter-Glamping Abenteuer mit den beiden großen Kids an (6 und 11); der Kleinste durfte noch nicht mit. Ziel war ein gemütlicher Abend mit Übernachtung im Tipi bei ordentlich Schnee. Für das Essen hatte ich Pizza vorgesehen, da dies mit den Kindern immer Spaß macht und sie bei den ganzen Vorbereitungen gut mit eingebunden werden können. Das ganze war eine gewisse Materialschlacht, da das erste Winterabenteuer mit den Kurzen auch wirklich gut klappen sollte. In Begleitung war ich noch von meinem Buddy. Der Zeltaufbau des Tipi (Safir 7BP) ging schnell von der Hand. Der Boden unter dem Schnee war noch nicht gefroren, insofern war ich froh, dass ich den Zeltboden mitgenommen hatte. Ansonsten war es leicht windig, leichter Schneefall und so -2 Grad.


    Fertig! Der Ofen bullert ordentlich! :thumbsup:


    Für die Pizza hatten wir eigentlich zuhause schon den Teig als Fladen vorbereitet. Das Zeug hat sich jedoch dermaßen mit dem Backpapier verklebt, dass wir nochmal ausrollen mussten. Was nehmen? Zum Glück hatte der Buddy Dosenbier besorgt. Der fränkische Teig zauderte jedoch etwas, als er vom Bitburger gerollt wurde. ;)

    ausrollen, Zutatenecke Personal ;)


    Die Pizzen habe ich mit Hilfe des Atago, meiner DIY Granitpizzasteinplatte und der Umlufthabe für den Atago (leider kein Foto) zubereitet. Nachdem die Kohlen durchgeglüht waren, habe ich ihn mit ins Zelt genommen.

    Nummer eins Nummer zwei....und noch ein paar ohne Bild.

    Unter der Haube waren ca. 220-230 Grad, benutzt hierzu 9 Weber Briketts. Im Zelt war es herrlich muggelig. Mit dem Klassiker "Mensch ärgere dich nicht" war ruckzuck der Abend rum.


    Ich entschloss mich die Nacht nicht durchzuheizen, sondern die Kids ordentlich zu verpacken. Der 6 Jährige schlief in meinen alten Ajungilak Tyn, der Große in seinem Carinthia G250. In der Nacht wurde der Wind stärker und es kühlte nochmals ab. Zur blauen Stunde musste ich den Großen mitsamt seinen G250 in den Carinthia XP Top stecken, welchen ich vor kurzem von Eiswanderer gekauft hatte (Tolles Teil!). Damit wurde es dem Großen auch wieder warm. Am Morgen lag einiges an Neuschnee; in der laufenden Nacht hatte ich auch schon immer mal wieder an die Zeltwand geklopft.

    Außen brrr.... Innen hmm...

    Nach einem ausgiebigen Frühstück, die Jungs hatten schon wieder mächtig Kohldampf, ging es dann an den Abbau und das Verstauen im Caddy...

    Alles voll!


    Es war ein schönes kleines Winterabenteuer. Wichtig war mir, dass die Kids Spaß hatten und nicht von einem weiteren Winterabenteuer abgeschreckt sind. Hierzu war halt einfach etwas mehr Material notwendig.


    Gruß Martin

    Nach ein paar anstregenden Tagen war Entspannung im Waldlager von einem Kumpel angesagt. Er hat dort tatsächlich einen alten Gusseisenofen rumstehen. Zum Essen gab es ein leckeres Stück Rind, welches mit Hilfe des Dutch seiner entgültigen Bestimmung zugeführt wurde. Die Schlafstätten wurden mit alten Surplus Sachen aufgebaut, wobei meine Versuchskopplung aus Plash und polnischer Zeltbahn optimiert werden könnte. Aber wie es so ist, muss man in der kurzen Zeit Schwerpunkte setzen und die lagen beim Kochen und Essen. :)


    scharfes Anbraten auf FT9 Deckel auf Buchenglut garen mit Oberhitze fertig!


    man war das lecker...


    Unser Nachtlager


    am nächsten Morgen. Mein Pfusch-Versuchsaufbau


    Gruß Martin

    Hallo zusammmen,


    gestern Abend war mal ein Anti-Lagerkoller-Kopffreimach-Programm dringend notwendig. Ich wollte schon länger mal das Siberian-Log Fire ausprobieren. Gesagt getan. Zuerst musste jedoch erstmal Holz besorgt werden. Ein alter Windbruch war hierzu gut. Durch das Sägen und den anschließenden Transport mit der Kraxe hat das Feuer schon im Vorfeld warm gemacht.
    Das Feuer entsprechend meiner You-Tube Ausbildung aufgebaut und angezündet.


    Nach 45 Minuten kräftigen Anfeuerns lief es soweit von selbst und die Strahlung ging wirklich schön in meine Richtung. Der vorherschende Wind fachte auch immer wieder die Glut an.
    Freiluftwohnzimmer mit Ein-Strich-Zwei-Strich Wandteppich :)



    Ich wollte eigentlich nur unter einer NVA Zeltbahn schlafen. Der Wind überzeugte mich jedoch, schnell noch eine zweite halbherzig anzuflanschen.


    Das Feuer glimmteh schön vor sich hin und brannte manchmal wieder mit kleiner Flamme. Der Wind war Segen und Fluch zugleich. Irgendwann drehte er immer wieder und bliess mir ständig den Rauch hin, weshalb ich letztendlich das Feuer löschte. Die Nacht war recht ungemütlich. Der Wind treibte so dicke Wassertropfen bei knapp 0 Grad vor sich hin.
    Fazit: die "Einbahnstraßenwärmestrahlung" und die Idee funktionieren grundsätzlich. Mein Fehler war, dass ich das Initialfeuer zu mittig machte. Die Baselog brannte deshalb etwas ungleichmäßig. Ansonsten gilt es hier einfach noch etwas Erfahrungen zu sammeln, gerade was die Winkel und das Nachschieben angeht. Die restlichen Stämme lagern jetzt trocken und für den nächsten Versuch braucht es nur einen neuen Baselog.


    Gruß und bleibt neugierig


    Martin

    Hallo,


    gestern hatte ich mal die Muße mich mit einem höhenverstellbaren Haken für das Dreibein zu beschäftigen. Ein Freund hatte mir schon vor längerer Zeit dass Dreibein gebaut, aber aufgrund fehlenden Haken kam es noch nicht zum Einsatz. Aus einer alten Alumiumleiste, einem Winkel und etwas Baustahl wurde dann der Haken gefertigt. Die Belastbarkeit ist mehr als ausreichend. Meine 90kg +x waren drin. Mal schauen, was der erste Praxistest bringt.


    Gruß und weiterhin gute Ideen an die Upcycling Fraktion


    Martin

    Hab zwei schöne Tage mit zwei schönen Sachen verbringen können. Gestern Abend noch mit dem Großen spontan zu einer hängenden Übernachtung bei leichten Regen aufgebrochen und auch endlich mal wieder die Bushbox in Betrieb genommen. Wie man auf dem Bild sieht, hängt das Tarp über der Crosshammock ziemlich durch. Hier will ich demnächst noch eine Schlaufe annähen, damit ich dies noch etwas nach oben bekomm.


    Der heutige Tag stand im Zeichen der Zukunft. Mit den zwei Kleinen und etwas erwachsener Unterstützung ging es heute an den Waldumbau. Wir haben hier ja fast nur Fichtenmonokultur. Jetzt wird Stück für Stück mit Eichen, Tannen, Buchen, Lärchen, Ahorn und Douglasie aufgeforstet. Wie ich meinen beiden Kurzen gesagt habe, dass sie ihren Kindern mal erzählen können, dass sie die Bäume mit dem "Opa Martin" gepflanzt haben; mei da haben sie mich angeschaut...unbezahlbar...morgen gehts weiter...



    Zwei schöne Tage.
    Gruß Martin

    Hallo @Konradsky
    Danke für den zusätzlichen Hinweis. Wie ich aber geschrieben habe, war bei der Fjöl XL bereits ein 20l (geschätzt) Pumpsack dabei; und so muss ich nicht noch einen Adapter für die Fjöl bauen.
    Die Sache mit dem Müllsack werd ich machen, wenn der Pumpsack mal dahin ist. Deshalb danke für den Hinweis :)


    Gruß Martin

    Hallo,


    heute kam eine neue TherrmaRest ProLite ins Haus. Diese brauchte für das Entfalten etwas "Starthilfe". Aufgrund der Feuchtigkeit in der Atemluft bin ich nicht so der Freund des umfänglichen Aufblasens mit dem Mund. Deshalb musste eine Befüllungshilfe her. Ein Blick in die Upcycling Kiste lenkte den Blick auf einen alten Rennradschlauch. Einfach zerschnitten, Talkum raus, ein Ende verknotet, das andere über das Ventil und die Luftpumpe ran. Mein Stil...Hat funktioniert.



    Aus dieser Idee heraus, kam der Gedanke, eine Adapter zu bauen, den ich an meinen Luftsack für die Amok Fjöl XL anschließen kann und sowohl für die Thermrest, als auch für die Exped zu nehmen. Nach bisschen rumprobieren kam folgendes heraus: an den Blasebalg kam ein Stück 3/4 Zoll Gartenschlauch, welchen ich vorher mittels Hitze noch etwas gedehnt hatte. Dieser passte jetzt gut auf das Anschlussstück vom Luftsack. In den 3/4 Zoll kam ein kleines Stück 1/2 Zoll Schlauch, dessen Durchmesser mit etwas Klebeband vergrößert wurde, um gut stecken zu bleiben. Das herausstehende 1/2 Zoll Stück habe ich mit zwei kleinen Ringen aus dem Fahrradschlauch und noch einer Lage Klebeband so vergrößert, dass es nun direkt in die Öffnung der Exped passt und auch hält.



    Check!
    Für das Befüllen der Thermarest wird nur ein kleines Stück vom Rennradschlauch aufgesetzt. Wenn dies lang genug ist, bei mir sind es so 6 cm, dann kann man auch das Ventil der Thermarest zudrehen, ohne den Schlauch erst abnehmen zu müssen. So geht nix von der Luft wieder raus. Das Thermarestventil bei Befüllen einfach etwas auf Zug bringen.




    Check!



    Für mich eine praktische Bastelei, welche keine 30 Minuten gedauert hat und im Endeffekt nix gekostet hat. :)


    Material:
    1/2 Zoll Gartenschlauch
    3/4 Zoll Gartschlauch
    Rennradschlauch
    Klebeband


    Gruß Martin

    @Michas Pfadfinderei
    Freut mich, wenn ich dich habe in Erinnerung schwelgen lassen können!
    @Seemann ich habe schon immer mal an dich gedacht, da du das ja angekündigt hattest. Aber der Schwarzwald gibt ja sehr viel mehr her, als nur den Schluchtensteig. Tja die Bilder....wenn ich ehrlich bin, habe ich gar net soviel fotografiert; viele Sachen waren auch einfach nicht mit einer Kamera adäquat in Bildern einzufangen. Diese sind nur im Kopf abgelegt und mit viel Positiven verknüpft.



    Gruß Martin

    6. Tourtag Lehenkopf bis Wehraquelle



    Der Morgen begann mit einer Überrasschung. In der Nacht hatte sich ein Maus Zutritt zu seinem Rucksack verschafft und uns doch tatsächlich den Käse und das Knäckebrot angefressen. Wir sahen dies dann einfach mal als einen Tribut an Mutter Natur...
    Endlich Sonntag! Für uns Oberfranken heißt das Frühshoppentag. Also flux losmarschiert und am Gasthof in Horbach eingekehrt. Vorher führte der Weg viel über offenen Flächen, wo auch ein Blick auf die Schweizer Alpen ermöglicht wurde.



    Im Gedächtnis bleiben auch das Aufffinden von wilden Dill und das angenehme Morgenbad im Klosterweiher noch vor dem Frühshoppen. Absolut lächerlich fand ich den Moment, als wir gerade aus dem Weiher stiegen und an der vorbeiführenden Hauptstraße ein Wagen anhielt, schnell das Fenster herunterließ, um ein Foto von dem ruhigen Weiher zu machen...dann Fenster schnell wieder hoch und brummm wieder davon...lächerlich.
    Der weitere Weg erinnerte stark an das Allgäu. Weite Flächen und immer wieder schöne Ausblicke ließen die Zeit schnell vergehen.



    Aufgrund des sonntäglichen Ruhegedankens machten wir noch einen Abstecher nach Ibach zum dortigen Wirt, um dann zügig die trinkbare Wehraquelle anzulaufen. In der dortigen Ecke fanden sich ein Platz für den Abend. Dieser reichte für zwei Bodenschläfer und einmal Crosshammock am Steilhang. Zum Essen gabs aus dem Bushboxkochbuch Omlett mit Zwiebeln, Käse Kochsalami und dem selbstgepflückten Dill. Wow, hat das satt gemacht!



    7. Tourtag Wehraquelle bis Mettlerhütte



    Der Abstieg nach Todtmoos ging gut voran und endete in der Bäckerei Zimmermann. Der dortige Service und das Personal waren top und die Sachen lecker und frisch. Nach dem üppigen Frühstück und nunmehr bei Kilometer 95 ging es wieder hoch hinaus. Der Weg im Wehratal war anfänglich recht bescheiden und wude erst ab Kilometer 105 wieder richtig gut. Weit oberhalb der Wehra ging es wieder durch usprüngliche Wälder über steil abfallende Wege. Bei Kilomter 108 war eine kleine blau angestrichene Hütte mit Brunnen, welche mit ihrem Schatten und dem kühlen Nass zu einer Pause einlud. Zum Glück machten wir eine Pause, denn der darauffolgende Abstieg bis zur Wehra und der anschließende Wiederaufstieg haben dermaßen Kraft gekostet. Holler die Waldfee! Die immer wieder kleinen Auf- und Abstiege gingen tüchtig in die Beine und so landeten wir zuguterletzt an der Mettlerhütte. Eine Oase für uns. Wiederrum fließend Wasser und eine tolle Aussicht in die Schweiz hinein. An unserem letzten Abend gabs lecker Würstchengulasch mit Nudeln und die restliche Schokolade. Nach einer ruhigen Nacht unter freiem Himmel neigte sich der letzte ganze Tag und somit die Tour zu Ende.



    8. Tourtag Mettlerhütte bis Wehr



    Der Weg war anfgangs wieder sehr ansprechend wurde aber zunehmend breiter und weniger spannend. Beim Staudamm angekommen erkannte man, dass es auch im Schwarzwald zuletzt viel zu wenig geregnet hatte. Der Wasserstand war ganz schön niedrig gewesen. Der Weg nach Wehr hinein führte einen wieder die Zivilisation mit all ihren „Errungenchaften“ vor und es wird einem bewusst, wie schön es doch abseits ist.
    Der Rücktransfer nach Stühlingen war problemlos. Mit dem Bus gings nach Wehr-Brennet und dann mit dem Zug und einem weiterem Umstieg in Waldshut nach Stühlingen zurück; das ganze für 3,50€ pP. Echt günstig.
    Die Nacht haben wir am Campingplatz in Stühlingen verbracht. Die Betreiberin ist ein Herz und eine Seele. Die vorreservierten Plätze werden mit Namensschildern versehen und die Betreiberin ist stets erreichbar. In einen Akt der Gnade hat sie uns noch ordentliche Biergläßer besorgt, nachdem das Weißbier aus Plastebechern einfach net so der Hit ist. Tolle Frau!


    Zusammenfassung
    Die Tour hat Spaß gemacht und war nicht nur einfach ein Ersatz. Mit den Nähe der Zivilisation muss man sich halt arrangieren. Mit einer Karte an der Hand findet man genügend Möglichkeiten sein Nachtlager aufzustellen und für Trinkwasser zu sorgen. Auch kommt man immer wieder in Orte und muss maximal für zwei Tage Lebensmittel mit sich führen. Die Ausschilderung war insgesamt sehr gut, wobei die Kilometerangaben auf den Schilder oft nicht der Wirklichkeit entsprachen.
    Für mich ist der Schwarzwald auf alle Fälle wieder eine Reise wert!


    Gruß Martin