Ein Thema, das leider auch hier passt sind Vergiftungen. Das greift bei uns leider immer mehr um sich. Und Grund dafür sind leider nicht nur Hundehalter, die ihren Hund überall hinscheissen lassen und es nicht wegmachen. Gegen die könnte man ja was unternehmen. Nein – es sind Hundehasser, die entweder Hunde selbst nicht mögen oder es anderen nicht gönnen, dass diese sie mögen.
Ich hab mir nach Absprache mit dem Tierarzt ein Set zusammengestellt, dass ich aber nicht im Rucksack rumtrage, sondern im Auto spazieren fahre. Und es gibt natürlich Gifte, dafür gibt es keine Hilfe mehr, aber bei Rattengift z.B. kann man noch was machen, wenn es gleich geschieht.
Um den Hund zum Erbrechen zu bringen hilft Senf mit Wasser. Das nimmt kein Vieh freiwillig zu sich, daher hab ich ne Ballspritze im Köfferchen. Was auch geht ist 3%iges Wasserstoffperoxid. Das ist aber vorher mit dem Arzt abzusprechen. Senf richtet weniger Schaden an.
Dem Hund danach Kohle einzuflößen soll ebenfalls helfen. Pro kg Körpergewicht 1g Kohle. Macht bei meinem Spezi 140 Kompretten. Illusorisch das nem Hund reinzutun – speziell in ner Stresssituation. Daher hab ich pulverisierte Aktivkohle abgewogen dabei. Das mische ich mit RINTI Drinki Hundedrink und das schlabbert sie weg. Immer – egal was ist. Sie liebt es.
Bei allergischen Reaktionen hilft auch Cortison. Das hab ich als Tablette und als Injektion (unter die Haut). Am besten wäre es natürlich, das Zeug intravenös zu verabreichen - ist aber auch in ner Stresssituation für nen Laien kaum machbar.
Am besten ist bei zuvor beschriebenem Problem aber, den potentiellen Giftverteiler zu ermitteln und von freundlichen, benachbarten Albanern entsorgen zu lassen. Das geht schon für schmales Geld. 😊