Löwenzahn

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  • Der Löwenzahn - Korbblütengewächse

    Bekannte und früher sehr beliebte Pflanze für die üblichen Frühjahrskuren
    Löwenzahn
    ( Taraxacum Sect. Ruderale )

    Synonyme:
    Hundeblume, Pusteblume


    Der (gewöhnliche) Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütengewächse ( Asteraceae ).


    Als ausdauernd krautige Pflanze erreicht der Löwenzahn eine Wuchshöhe von 5 - 50cm. Die dunkelbraunen bis schwarzen Wurzeln erreichen dabei eine Länge von bis zu 1 Meter und länger. Zwischen 10 und 30cm lange, eiförmig bis eilanzettlich geformte Blätter sitzen grundständig in einer Rosette zusammen. Mit Zungenblüten versehene Blütenkörbchen werden etwa 2,5 - 4cm breit und sitzen auf hohlen, weißen Milchsaft führenden Stängeln. Zu finden ist der Löwenzahn weltweit auf Wiesen, Weiden, in Parks, auf Unkrautflächen und in Gärten.


    Die Blütezeit reicht von April bis Juli, wobei vereinzelte Exemplare durchaus auch noch im Herbst zu finden sind.

    Löwenzahn war sehr beliebt für die früher üblichen Frühjahrskuren. Aus den gelben Blüten lassen sich leckere Brotaufstriche herstellen, die jungen, weniger bitteren Blätter können zur Zubereitung von Salaten hergenommen werden. Gerade die Bitterstoffe ( Taraxacin ) regen in Verbindung mit ausreichend vorhandenem Kalium Appetit und Verdauung an. In der Volksheilkunde galt Löwenzahn als harntreibendes Mittel und wurde bei Leber- oder Gallenleiden empfohlen. Die Homöopathie verwendet ihn ähnlich noch heute, allerdings sollte er bei Gallenstein nicht angewendet werden. Aus der getrockneten und gemahlenen Wurzel lässt sich eine Art Kaffeeersatz herstellen, was insbesondere in den Nachkriegsjahren praktiziert wurde.

    Die Beratungsstelle für Vergiftungserscheinungen (Berlin) weist darauf hin, dass es in einem Fall nach Auslutschen der Stängel (max. 10) zu spontanem Erbrechen und Bauchschmerzen gekommen ist. Später wurden weiterhin Unwohlsein, Durchfall und Rötungen um den Mund herum (perioral) festgestellt.

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