[Outdoor-Survival NUR mit dem Messer] im Vergleich zur Altauflage

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    • [Outdoor-Survival NUR mit dem Messer] im Vergleich zur Altauflage

      Hey Joe ( 8o ),

      ich habe u.a. Dein Buch "Outdoor Survival mit dem Messer", nun gibt es ja auch das neuere Buch "Outdoor-Survival nur mit dem Messer".

      Ist letzteres eine komplette Neukonzeptionierung oder eine Fortsetzung oder eher eine zweite Auflage mit anderem Namen? Oder anders gesagt: Worin unterscheiden sich die beiden Bücher konkret?
      Im ersten Buch stand das Messer ja nicht ganz so stark im Fokus, wie der Titel es vermuten ließ und wodurch es ein guter Survivalbuch-Allrounder wurde. Wenn man messertechnisch nicht gänzlich unbeleckt ist und div. Spezialliteratur besitzt - lohnt sich dann dennoch das zweite Buch?

      Dankeschön! ^^
    • Hallo Hagbard,
      hier die notwendigen Infos zur Aktualisierung:


      Vorwort zum Titel schrieb:

      Zum Titel
      »Outdoor Survival mit dem Messer« ist nun erschienen als »Outdoor Survival nur mit dem Messer«. Diese scheinbare Neuerung ist allerdings eine Rückkehr zum Ursprung. Denn der ursprüngliche Arbeitstitel der ersten Auflage war genau dieser. Aus Platzgründen wurde der Titel auf dem Cover etwas eingekürzt, mit teils heftigen Folgen, was die Erwartungshaltung an den Inhalt betraf.
      In Zeiten, zu denen es für jede Outdoor-Tätigkeit eine eigene App auf dem Smartphone gibt, für die Übernachtung im heimischen Wald High-Tech-Ausrüstung im Gegenwert eines Gebrauchtwagens mitgeführt werden muss und es bei einer Zweitagestour abends gefriergetrocknete Astronautennahrung gibt statt Reis mit Fisch, erwarteten viele Leser aufgrund des Titels, dass es in diesem Buch nur um verschiedene Survivalmesser ginge.
      Tatsächlich hat der Titel aber eine andere Bedeutung. Das Training des Survivals sollte als Ziel haben, vollkommen ohne Ausrüstung auszukommen. Ohne Rucksack, ohne Schlafsack, ohne Feuerzeug und Benzinkocher. Das einzige, was dabei Ihre Fertigkeiten einschränken kann, sind die physiologischen Nachteile, die wir uns in den letzten 15.000 Jahren angeeignet haben, was uns aber zu idealen Bewohnern von Städten und Mitgliedern großer Sozialgemeinschaften macht.
      Ich möchte Ihnen helfen, diese vermeintlichen (mit »Neandertalerschaufeln« hätte ich diesen Text vermutlich nicht unfallfrei tippen können) Defizite mit einem Minimum an Ausrüstung und einem Maximum an Wissen, Übung und handwerklicher Technik zu überwinden. Um diese »neuzeitlichen Nachteile« kompensieren zu können, benötigen Sie nun mal ein Werkzeug. Ob dieses ein Blechstück, ein Steinsplitter oder ein Damastmesser mit vergoldetem Griff und handgeklöppelter Messerscheide ist, spielt dabei keine Rolle. Für Training und Notfall ist ein brauchbares Messer hilfreich. Die hier beschriebenen Techniken und Anwendungen, setzen allerdings keinMesser voraus, sondern benötigen höchstens ein Messer.
      Da »Primitive Survivaltechniken, die keine spezielle, teure oder schwere Ausrüstung erfordern und mit einem einfachen Messer oder einem adäquaten Ersatz erfolgreich durchgeführt und trainiert werden können« nicht auf den Umschlag gepasst hat, hoffe ich, dass Sie mit »Outdoor Survival nur mit dem Messer« eher nachvollziehen konnten, was Sie im Innenteil zu erwarten haben.
      An Papierseiten sind 10 dazugekommen, durch ein neues Layout sind aber etwa 30 Seiten Inhalt mehr im Buch.
      Bei diesem Buch würde ich sagen, dass sich der Kauf nur eingeschränkt lohnt, wenn man schon die Altauflage hat, ganz anders als bei der Neuauflage der Tierischen Notnahrung - die hat sich sehr weitreichend geändert.

      Liebe Grüße Joe

      P.S. Größere Themen, die mit reingenommen worden sind:
      • Schnitztechniken
      • Feuerbohren mit dem Handdrill
      • Das Survivalkit
      • Ein paar Knotentechniken
      • aktualisierte und erweiterte Medizin.
      • Sonst einige kleinere Erweiterungen.
      Bilder
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      leicht sarkastisch im Unterton, dabei völlig spaßbefreit
      Ich liebe Fachfragen, Smalltalk nur f2f ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Joe () aus folgendem Grund: Habe ich doch noch was vergessen gehabt :)

    • Hallo Joe,

      du beschreibst auf S. 40 eine Technik zum Zerschlagen von Steinen (Wippe).
      Irgendwie verstehe ich das nicht so ganz. Ich kann mir vorstellen, dass die Dicke des Holzstabs auch von der Größe bzw. Dicke des zu zertrümmernden Steins abhängt. Ist das so? Und die Wippe muss ja auch einen Mindest- bzw. Maximalüberhang haben oder habe ich da einen Denkfehler? Also wenn der Überhang zu kurz ist, dann schlage ich ja eher auf die Drehachse. Ist er zu lang, dann kommt mir die Wippe entgegen geflogen...
      Oder habe ich deine Technik völlig falsch verstanden?
      Kannst du dazu nochmal ein paar Worte verlieren?
      Man sollte wenigstens solange Optimist sein, bis die Amis von jeder Tiergattung ein Paar nach Cape Canaveral treiben.
    • In a Nutshell:
      Der obere Stein ist nur um wenige mm über dem unteren angehoben. Der Impuls erfolgt dadurch, dass der Stein obere Stein die schnelle Schlagmasse abfängt und 1 zu 1 umwandelt in einen Impuls bei höherer Masse. Gemäß p=m(klein) x v(hoch) wird der im der schnellen Geschwindigkeit gespeicherte Impuls des Holzes in den Impuls p=m(hoch) x v (niedrig) umgewandelt dadurch gezielt und ohne zu splittern auf den Stein übertragen.
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