Wanderin in Griechenland von Wölfen getötet

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Passt scho @Kraai .
      Die Begegnungen hatte ich in Canada, hier bei uns sinds immer nur Luchse, die hier rumluxen (rumhirschen können die ja ned) ;) .

      Das Thema spaltet halt die Lager, und ich versuche das so neutral wie mir möglich zu sehen. Diese Aufbauscherei, wie von dir beschrieben hilft halt keinem weiter.

      @all-Jäger
      Falls einer von euch mir sagen will, wie er das aus jagdlicher Sicht sieht, würde ich mich über PN freuen. Den Luchs nehmen eure Kollegen hier bei mir ja gnädig bis locker in die Gemeinschaft auf.
      No ned hudla.....
    • smeagolvomloh schrieb:

      OT:

      Albbaer schrieb:

      Aber wir sind dann doch weg vom Thema....
      Und hinsichtlich der sprachlichen und lokalen Finessen recht weit entfernt von dem, was die meisten Leser sich hier wünschen würden. ;)

      Aber WAS wollen denn wohl die "geneigten Leser" hier lesen wollen ...
      Bei einem solchen Threadtitel - der sagen wir mal - eine recht ähnlich Struktur aufweist wie die allweit bekannte
      "bild Dir Deine Meinungs Zeitung" :!: :?:

      Beide Lager die "PRO's" und die "KONTRA's" werden hier wieder einmal Angepiekst ... und die gegenseitige Anstachelei setzt sich wieder einmal wie von selbst fort ...

      Tut das Not :!: :?:

      ich denke eher nicht :!:

      kahel
      >> geht nich - gibbet nich <<
    • Albbaer schrieb:



      @all-Jäger
      Falls einer von euch mir sagen will, wie er das aus jagdlicher Sicht sieht, würde ich mich über PN freuen. Den Luchs nehmen eure Kollegen hier bei mir ja gnädig bis locker in die Gemeinschaft auf.
      Sagen wir mal so... Der Luchs wird teilweise besser angenommen.... Der Wolf wird überwiegend als Fressfeind gesehen...auch wenn viele mit dem Kulturlandwirtschaftsding ankommen.
      Der Wolf ist irgendwie vielen (gerade auch Jägern) tief drin noch verhasst hab ich manchmal so den Eindruck.
      =** Molon Labe **=
    • Ja, wir hatte Makkaroni, wo war ich stehengeblieben? Ach ja, Mutantenwölfe :thumbsup:


      So ein “Wolf“ tut eben was ein Wolf tun muss. Und ich will den nicht bei mir im Vorgarten haben, ich will in meinem Vorgarten aber auch keinen sabbernden Zuchtbullen der 1,2 Tonnen wiegt, einen 200 Kilokeiler oder aber einen Bullmastif (so einen wie der Rico vom Kiosk hat). Und warum nicht? Weil die hier nicht hingehören. Als ich neulich autogenes Training gemacht habe, flog ne Stechmücke an meinem Ohr vorbei, ich konnte nicht eher weitermachen, bis ich sie bis aufs äußerste verfolgte, sie in die Ecke trieb und mit bloßer Hand tötete! Ja, ich habe sie getötet.

      Aber so ein Wolf ist im Wald. Da lebt der so. Also so kenne ich das. Wer regelt in Deutschland den Ist-Zustand dort? Dahergelaufene Napfsülzen? Ne, Forstbehörden, Jäger, Biologen, und eben auch die Politik. Wer hat denn von denen die meiste Ahnung? Ich wäre ja fast geneigt zu sagen, die Menschen die auch nah “dran“ sind ;)


      Aber gut, führt ja alles zu nix. Ich habe 1999 mal in Göttingen einen in ner Kneipe kennengelernt, der war halb Mensch, halb Wolf. Sagte er zumindest. Egal... Ich bringe mal die Kids ins Bett, ich überlege noch, obs heute Rotkäppchen oder Mogli gibt... 8o
      'Sorry Dave, i'm afraid i can't do this.'
    • Filme gibt es auch genug.
      Pro und Contrafilme, alles im Auge des Betrachters.
      Dramatisch und Verherrlicht.
      Auf all diese Filme und Presseberichte darf man nicht zu viel geben.

      Lasst uns jetzt nicht wieder darüber streiten.
      Hatten wir zu genüge.
      Welches Thema kommt dann nach dem Wolf?
      Nilgänse, Autos, Fahrräder, Fleischesser, Vegetarier???

      Mal zum Auflockern
      Gruß
      Andy
      :hut:
      Alles was Du über mich hörst, kann genau so falsch sein, wie die Person,
      die es Dir erzählt hat. ;)
      Und Jage nicht was du nicht töten kannst! :hut:
    • Friese schrieb:

      Und wo sind jetzt die "Experten", die sich für ihre ad absurdum geführten Aussagen entschuldigen?
      Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat. (Winston Churchill, engl. Staatsmann, 1874-1965)
      "Physik ist wie Sex. Beide können interessante Ergebnisse hervorbringen,aber das ist nicht der Grund, weshalb wir Spaß daran haben."
      Richard Feynman (1918-1988)
    • Fakten waren gefragt:

      Seit 20 Jahren haben wir wieder Wölfe in Deutschland (aktuell ~70 Rudel), ohne dass eine einzige Person zu schaden kam.

      Die Wölfe sind -Dank der Möglichkeit genetischer Untersuchungen nachweisbar- NICHT ausgesetzt/ausgewildert worden. Vielmehr erobern sie sich Lebensraum von Polen und Italien her zurück und werden dies auch weiterhin tun.

      "Die Wölfe" waren und sind in vielen Kulturen positiv belegt, in manchen werden sie verehrt. Eine Ausnahme bildet Europa, wobei sie sowohl in der christlichen Symbolsprache als auch in diversen Märchen und Sagen ausgesprochen schlecht weg kommen. Und dass Sprache unser Denken formt, ist nicht von der Hand zu weisen.

      Weiter ist Fakt, dass es auch unter den Wölfen unterschiedliche Charaktere gibt. Vorsichtig-zurückhaltende, aber auch forsch-neugierige. Und selbst, wenn so ein Neugieriger sich einem Waldarbeiter auf 8 m nähert, passiert nichts.

      Wer Lust hat, sich ein wenig mit der Thematik zu befassen, dem empfehle ich



      und das Buch

      "Der Wolf kehrt zurück" von Günther Bloch und Elli H. Radinger.
      ISBN 978-3-440-15404-5
    • Schnake schrieb:

      Fakten waren gefragt:

      Seit 20 Jahren haben wir wieder Wölfe in Deutschland (aktuell ~70 Rudel), ohne dass eine einzige Person zu schaden kam.

      Die Wölfe sind -Dank der Möglichkeit genetischer Untersuchungen nachweisbar- NICHT ausgesetzt/ausgewildert worden. Vielmehr erobern sie sich Lebensraum von Polen und Italien her zurück und werden dies auch weiterhin tun.

      "Die Wölfe" waren und sind in vielen Kulturen positiv belegt, in manchen werden sie verehrt. Eine Ausnahme bildet Europa, wobei sie sowohl in der christlichen Symbolsprache als auch in diversen Märchen und Sagen ausgesprochen schlecht weg kommen. Und dass Sprache unser Denken formt, ist nicht von der Hand zu weisen.

      Weiter ist Fakt, dass es auch unter den Wölfen unterschiedliche Charaktere gibt. Vorsichtig-zurückhaltende, aber auch forsch-neugierige. Und selbst, wenn so ein Neugieriger sich einem Waldarbeiter auf 8 m nähert, passiert nichts.

      Wer Lust hat, sich ein wenig mit der Thematik zu befassen, dem empfehle ich



      und das Buch

      "Der Wolf kehrt zurück" von Günther Bloch und Elli H. Radinger.
      ISBN 978-3-440-15404-5
      Und der Herr Bloch ist ein Kynologe somit einer von den Prowolf Schreibern.
      Von dem hab ich in Springe auch schon gehört.

      Das Thema ist ein Fass ohne Boden.
      Pro und Contra hin und her.
      Gruß
      Andy
      :hut:
      Alles was Du über mich hörst, kann genau so falsch sein, wie die Person,
      die es Dir erzählt hat. ;)
      Und Jage nicht was du nicht töten kannst! :hut:
    • Schnake schrieb:

      Fakten waren gefragt:

      Seit 20 Jahren haben wir wieder Wölfe in Deutschland (aktuell ~70 Rudel), ohne dass eine einzige Person zu schaden kam.

      Die Wölfe sind -Dank der Möglichkeit genetischer Untersuchungen nachweisbar- NICHT ausgesetzt/ausgewildert worden. Vielmehr erobern sie sich Lebensraum von Polen und Italien her zurück und werden dies auch weiterhin tun.

      "Die Wölfe" waren und sind in vielen Kulturen positiv belegt, in manchen werden sie verehrt. Eine Ausnahme bildet Europa, wobei sie sowohl in der christlichen Symbolsprache als auch in diversen Märchen und Sagen ausgesprochen schlecht weg kommen. Und dass Sprache unser Denken formt, ist nicht von der Hand zu weisen.

      Weiter ist Fakt, dass es auch unter den Wölfen unterschiedliche Charaktere gibt. Vorsichtig-zurückhaltende, aber auch forsch-neugierige. Und selbst, wenn so ein Neugieriger sich einem Waldarbeiter auf 8 m nähert, passiert nichts.

      Wer Lust hat, sich ein wenig mit der Thematik zu befassen, dem empfehle ich



      und das Buch

      "Der Wolf kehrt zurück" von Günther Bloch und Elli H. Radinger.
      ISBN 978-3-440-15404-5
      Sorry Schnake. Andere Meinung.

      Erzähl das mal der Britin...oder ihren Angehörigen....Oder den anderen die "weniger gute Erfahrungen" gemacht haben...

      Ich finde derartige Auflistungen immer ... naja... einseitig...ums mal milde zu formulieren..


      Seit....In DEUTSCHLAND...

      In DEUTSCHLAND.....noch niemand zu Schaden gekommen...

      Das liest und hört man immer wieder...

      Aber das komische daran ist, dass immer nur von DEUTSCHLAND geredet wird...bei solchen Abhandlungen.... irgendwie so als wär der Rest der Welt und mehr als "die letzten 20 Jahre in DEUTSCHLAND" nicht relevant was den Wolf betrifft... irgendwie so als hätten wir in DEUTSCHLAND eine ganz besonders freundliche Art von Wölfen...Eine besondere Gattung die vollkommen unfähig ist Menschen was antun zu können.. Also quasi den Deutschen Ausnahme-Kuschel-Spezial-Wolf.

      Sorry. Aber so kann man den Wolf nicht betrachten.

      Es hieß auch eine Zeit lang Atomkraftwerke wären sicher ... Bis.... naja...Bis halt...
      Irgendwann ist immer das erste Mal.

      Nochmal: Ich zähle mich eher zu den Befürwortern des Wolfes. Aber nicht mit solchen Argumenten. Sondern mit allen Risiken und Konsequenzen die er mit sich bringt.
      Und diese Argumente treffen vielleicht noch...aber gerade so NOCH - isoliert für Deutschland gesehen - zu.
      Aber sie taugen nicht zu einer Prognose für die nächsten Jahre. Solche Argumente sind im wahrsten Sinne unnatürlich was den Wolf betrifft. Den Wolf weltweit und über mehr "als 20 Jahre in Deutschland" gesehen.

      Die Frage ist nicht ob hier etwas mit einem Menschen passiert. Die von solchen Befürwortern ja klar mit nein beantwortet wird.

      Die Frage ist WANN zum ersten Mal in Deutschland etwas mit einem Menschen passiert. Sowas liegt in der Natur eines Raubtieres wie dem Wolf.
      (Was man außerhalb Deutschlands auch sieht. In den letzten 20 Jahren...und davor sowieso...)
      =** Molon Labe **=
    • Schnake schrieb:

      Die Wölfe sind -Dank der Möglichkeit genetischer Untersuchungen nachweisbar- NICHT ausgesetzt/ausgewildert worden. Vielmehr erobern sie sich Lebensraum von Polen und Italien her zurück und werden dies auch weiterhin tun.
      und genau darüber streiten sich Experten. So ist die Referenz-DNA des Senckenberg-Institutes von einem Lausitzrudel in den 2000ern entnommen. Experten zweifeln die Reinrassigkeit dieser Wölfe stark an. Wenn man also einen Hybriden hätte, den man als Referenz hat... mhhh.

      Ein weiterer Fakt ist, dass die Bastardisierung von Wölfen gerade im Osten und Süden Europas (wo unsere Wölfe herkommen), sehr hoch ist, was an der freieren Hundehaltung liegt. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang das veränderte Verhalten der Tiere, hier ein hyperinteressanter Artikel aus dem Wolfsforum: woelfeindeutschland.de/hybriden-im-visier/

      Da stellt sich doch tatsächlich die Frage, von was für Tieren man denn hier redet? Selbst Kurti wurde von skandinavischen Experten für einen Hybriden gehalten...


      Klar, das bedeutet nicht, dass das aktuelle Problem nicht existiert, nur weil das Kind einen anderen Namen hat, aber auf der anderen Seite könnte genau das auch der Schlüssel zur Erekenntnis über das auffällige Verhalten sein?
      'Sorry Dave, i'm afraid i can't do this.'
    • Was bleibt ist: Diese Tiere die jetzt in Deutschland rumstreifen, haben bislang niemand was getan. Schaut also nicht nach gnadenlosen Menschenfressern aus, soweit.

      Natürlich will ich die auch nicht im Garten der KITA meines Enkels. Aber es gibt genügend anderes was ich dort auch nicht will, und was wesentlich wahrscheinlicher ist ;) .

      Ich hoffe wir kriegen uns wegen den Tieren ned zusehr in die Haare. :danke:
      No ned hudla.....