Containert ihr?

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    • @Rockdog

      Nein! Irgendwelche Beweggründe muss oder scheint es zu geben, als dass Menschen darüber nachdenken und es umsetzen.

      Ich habe Anfang/Mitte der 90er zahlreiche Bettler in Köln kennenlernen dürfen, die teils aus Containern lebten. Mitunter waren Ärzte, Doktoren, gar Philosophen darunter, denen das Leben zum Zeitpunkt X einfach einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Frau mit der Knete durchgebrannt, Konten gepfändet, Haus verloren, ... ein Rattenschwanz. Mahlt die Mühle erstmal, dann ist sie unterwegs und hört so schnell nicht wieder auf. Viele haben mir damals erzählt, wie eins zum anderen kam und sie binnen weniger Monate obdachlos auf der Straße standen. Ohne Konto kein Geld, ohne Geld keine Bude, ohne Bude keine Arbeit, ...

      Wer macht es und warum macht er es? Diese Frage ist für mich entscheidend. Containern an sich finde ich nicht verwerflich. Sieht der Platz um den Container/Sperrmüllhaufen anschließend schlimmer aus als eine Müllkippe, dann sind diese Menschen für mich asozial.

      Schlimmer finde ich die High-Society, die in der dicken S-Klasse beim Aldi vorfährt, um Gold behangen, aufgetakelt und Sonnenbank gebräunt einkaufen zu gehen. Da kommt mir dann die Galle hoch.
    • Drei Jahre ehrenamtliche Arbeit als Diakon haben mir gezeigt, dass hier in D jeder Mensch in eine Abwärtsspirale geraten kann, wenn es umständemäßig richtig dumm läuft. Es reicht bereits eine handfeste Depression in ungünstiger Situation. Und dann kommt man ruckzuck in eine Situation, in der man auf Etikette pfeift.
      Nein, containern an sich ist nicht asi.
      Glück ist Bedürfnislosigkeit.
      Auch in einer schlechten Welt lässt's sich gut leben.
    • 08/15 schrieb:

      Wer macht es und warum macht er es? Diese Frage ist für mich entscheidend.
      Darauf wollte ich hinaus!
      Es macht für mich einen Unterschied wer containern geht.
      Ganz streng genommen muss(zumindest in Bottrop)keiner containern gehen.
      Wir haben eine gut funktionierende Tafel wo die Lebensmittel hygienisch einwandfrei weiter gegeben werden.
      Wenn einer der ganz unten ist trotzdem containern geht finde ich das auch ok!
    • Rockdog,
      das mag ja so sein und das bezweifle ich nicht. Aber nach meinem Wissensstand kann eben nicht jede/r spontan zur Tafel gehen, sondern muss irgendwelche Berechtigungen etc. vorweisen. Um diese zu beantragen, bedarf es wiederum einen gewissen Aufwand. Und wer schwerst depressiv oder anderweitig krank ist, kann tatsächlich diese Hürde in vielen Fällen nicht mehr nehmen. Außerdem spielt das Schamgefühl (welches ich, nebenbei gesagt, einigen Wohlhabenden wünsche) häufig eine sehr große Rolle.
      Glück ist Bedürfnislosigkeit.
      Auch in einer schlechten Welt lässt's sich gut leben.
    • Friese schrieb:

      Nein, containern an sich ist nicht asi.
      An sich nicht wenn die Not groß genug ist,bin ich bei euch!
      Wie findet ihr denn die Leute mit den bunten Haaren und T-Shirts wo in altdeutscher Schrift "Arbeit ist Scheisse"draufsteht?
      Das finde ich extrem Asi - containern,schnorren,auf die Gesellschafft schei...
      Für dieses Clientel habe ich gar kein Verständnis,wenn sie ihre Notlage selbst verzapfen.
    • Rockdog schrieb:

      An sich nicht wenn die Not groß genug ist,bin ich bei euch!
      Wie findet ihr denn die Leute mit den bunten Haaren und T-Shirts wo in altdeutscher Schrift "Arbeit ist Scheisse"draufsteht?
      Das finde ich extrem Asi - containern,schnorren,auf die Gesellschafft schei...
      Für dieses Clientel habe ich gar kein Verständnis,wenn sie ihre Notlage selbst verzapfen.
      Ich sehe das etwas differenzierter. Wenn sich jemand aus einer Gemeinschaft aus welchen Gründen auch immer Konsequent heraus nimmt. (Als Beispiel: Deutschland toll, Sozialsystem toll. Dass das durch Raubbau, Ausnutzen anderer Staaten etc mit Finanziert wird nicht) Und sich dann nur durch Sachen über Wasser hält die keiner haben will/braucht. Ist das für mich endlich mal ein Konsequentes nutzen seiner Ideale und Eier. Ich verstehe zwar dass das herum wühlen im ,,Müll" bei manchen Menschen durch sozialisation als Assi gebranntmarkt ist. Aber wenn man mal Bilanz zieht ist es wohl kaum verwerflich etwas zu nutzen/Esssen etc was sonst einfach verloren wäre meinst du nicht?

      Wirklich Assozial, finde ich es eher Resourcen zu verschwenden in dem man sie verkommen lässt, oder anderen auf der Tasche liegt oder herum jammert anstatt sich selbst zu verbessern.
    • Ich hab Probleme mit dem Begriff "Asi".
      Sollte damit vom Wortursprung her "asozial" gemeint sein, so ist die Antwort auf die Frage ein klares NEIN.
      Eigentlich sogar im Gegenteil - dann wäre Containern eher sozial; wer containert, fällt der Allgemeinheit nicht zur Last, er verwendet, was die Überflussgesellschaft wegwirft, liegt niemandem - auch nicht den von Ehrenamtlichen betriebenen, nicht staatlich unterstützten Tafeln - auf der Tasche.
      Just my 2 cents.
      schwyzi
      One man's trash is another man's treasure!
      Tough enough to wear pink.
      Member of the Hateful fifteen
    • Moin.

      Ich finde es ok, wenn Menschen sich am überflüssigen Überfluss der Überfluss-Gesellschaft bedienen.
      Mach ich auch...

      Asozial finde ich eher das Verhalten der " betuchten" Menschen die dafür sorgen, das die Schere sich zwischen Arm und Reich, sich immer weiter öffnet.
    • Staatlich unterstützte Tafeln - vergiss es - in Nürnberg haben sie gerade zu gemacht - sie werden wohl wieder aufmachen - die haben 150 ehrenamtliche Mitarbeiter - die versorgen 6000 Leute.
      Der Staat sagt - ihm sind die Hände gebunden - in Berlin hat man beschlossen, dass diese 400 Euro genau passen und das wissenschaftlich untermauert - alles darüber ist Luxus - deswegen könnten die in Nürnberg vor Ort nicht helfen.
      Der Staat ruht sich auf der Arbeit der Tafeln aus - weiter will ich da nicht gehen, sonst wird es zu politisch.
      Asozial - kommt darauf an, wie man den Begriff liest - liest man ihn im Sinne von außerhalb der gesellschaftlichen Norm stehend - dann ja - liest man in im Sinne von unsozial, dann nein.
      Hinter die Fassade eines Menschen kann man nicht schauen.
      Friese hat absolut recht - nach dem Kantischen Imperativ - solange man niemand schadet, ist alles in Ordnung.
    • Ich habe viele Container während unterschiedlicher Firmenaufenthalte durchstöbert und mir meine (teils nagelneuen) Fundstücke per Entnahmeschein gesichert. Ich habe auch kein Problem damit, in unseren gehobeneren Vierteln irgendwo an der Tür zu klingeln, wenn mich etwas im Sperrmüll anspricht. So kam meine Schwester beispielsweise an einen riesigen aufklappbaren Globus, der als Bar dient. Schrottcontainer und Sperrmüll sind mir somit nicht unbekannt, allerdings durchforste ich sie nicht regelmäßig, stoppe aber, wenn etwas Interessantes dabei ist (z.B. digitaler Durchlauferhitzer, Schraubstöcke, Hobel, eine alte Hilti ohne Kabel, ...). Als es damals eng wurde, habe ich so manches aufgearbeitet, teils nur ordentlich gereinigt und anschließend bei eBay vertickert. Hat man da ein Händchen für, zusätzlich ein paar Kontakte, kann man damit gut Geld machen und hat Beschäftigung.

      Hingegen habe und würde ich niemals nach Lebensmitteln suchen. Nicht, dass es sich um schlechte Ware handelt, aber das ist für mich irgendwie ein Tabu. Entweder ich schaffe es aus eigener Leistung (notfalls Verzicht), meine Familie und mich zu ernähren, oder aber ich muss immens umdenken. Nach einem lohnenswerten Jahr bei Alcatel, wo ich mit Anfang 20 (unverheiratet - St.-Kl. I) teils 4.500 DM netto mit nach Hause brachte und man gemeinsam teils 8.000 DM im Monat zur Verfügung stehen hatte, kam die Arbeitslosigkeit. Nach dieser Hartz-IV mit der Aufforderung, dass man sich bei der Tafel eindecken könnte. Ja, da wurde mein persönliches Schamgefühl dermaßen an seine Grenzen gebracht, dass ich für 5,80 EUR brutto die Stunde Dauernachtschicht schob.

      Alles und jeder hat irgendwo seine Grenzen. Nicht, dass ich es verurteilen würde, wenn sich Menschen an der Tafel oder in Containern bedienen. Für mich war das aber der Punkt, wo ich mich selber fragte, ob ich jemals wieder aus diesem Sumpf finden würde. Man wird schnell bequem und genügsam. Es gibt leider einen Haufen Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - auf solche Möglichkeiten zurückgreifen (müssen). Ich wollte nicht dazugehören, da es aus meiner Perspektive im Grunde einfach nur Faulheit gewesen wäre. Klar, 5,80 EUR brutto sind kein Zuckerschlecken, wenn man davon 5 Mäuler stopfen kann. Aber man hatte wieder Geld in der Tasche, war unabhängig, weg von der Straße und für den Arbeitsmarkt attraktiver, als wenn man zu Hause vor der Glotze darauf wartete, dass der Traumjob vor der Tür steht und bimmelt.

      Ich durfte leider lernen, zwischen Schmarotzern und Bedürftigen zu unterscheiden. Leider, so musste ich aber feststellen, geht es den Schmarotzern nicht selten um ein vielfaches besser an jenen, die es wirklich nötig hätten. Eigentlich ist jeder seines eigenen Glückes Schmied. Wurde aber der gesamte Boden unter den Füßen weggezogen, so dass man nur noch in ein psychisches, physisches oder gar wirtschaftliches Loch fallen konnte, findet man ohne fremde Hilfe da nicht mehr raus. Wie gesagt, ich habe einige Bettler kennengelernt. Darunter ein Arzt, der mir im Parkhaus "An Farina" (Köln) noch Bilder von seinem Jaguar und seiner Villa zeigte. Anschließend hatte er Tränen in den Augen stehen, als ich ihm 20 DM in die Hand drückte, damit er und seine Sippe auf mein Auto aufpasste, während ich in der Altstadt unterwegs war. Und ja, sie saßen selbst morgens um 5.30 Uhr noch um mein Auto rum, wenn es später bei mir geworden war. Das nenne ich Loyalität.
    • outdoorfriend schrieb:

      Staatlich unterstützte Tafeln - vergiss es - in Nürnberg haben sie gerade zu gemacht - sie werden wohl wieder aufmachen - die haben 150 ehrenamtliche Mitarbeiter - die versorgen 6000 Leute.
      Der Staat sagt - ihm sind die Hände gebunden - in Berlin hat man beschlossen, dass diese 400 Euro genau passen und das wissenschaftlich untermauert - alles darüber ist Luxus - deswegen könnten die in Nürnberg vor Ort nicht helfen.
      Der Staat ruht sich auf der Arbeit der Tafeln aus - weiter will ich da nicht gehen, sonst wird es zu politisch.
      Asozial - kommt darauf an, wie man den Begriff liest - liest man ihn im Sinne von außerhalb der gesellschaftlichen Norm stehend - dann ja - liest man in im Sinne von unsozial, dann nein.
      Hinter die Fassade eines Menschen kann man nicht schauen.
      Friese hat absolut recht - nach dem Kantischen Imperativ - solange man niemand schadet, ist alles in Ordnung.

      In Nürnberg war es kein staatliches Problem.
      Der alte Betreiber gab auf.
      Nun geht es schon längst wieder weiter.
      Ein Tag war zu.
      Nun wird es vom Roten Kreuz betrieben.
    • Friese schrieb:

      Rockdog,
      das mag ja so sein und das bezweifle ich nicht. Aber nach meinem Wissensstand kann eben nicht jede/r spontan zur Tafel gehen, sondern muss irgendwelche Berechtigungen etc. vorweisen. Um diese zu beantragen, bedarf es wiederum einen gewissen Aufwand. Und wer schwerst depressiv oder anderweitig krank ist, kann tatsächlich diese Hürde in vielen Fällen nicht mehr nehmen. Außerdem spielt das Schamgefühl (welches ich, nebenbei gesagt, einigen Wohlhabenden wünsche) häufig eine sehr große Rolle.

      Genau, man benötigt für die Tafelberg einen Berechtigungsschein.
      Und da ist es nicht NUR das Schamgefühl, was Bedürftige davon abhält.

      Wenn manche Leute schon in der Krise sind, gibt es auch welche, die nicht fähig sind, sich darum zu kümmern und um sich zu kämpfen.
    • Die Tafeln zB nutze ich trotz Berechtigung (HartzIV bescheid reicht da tatsächlich) überhaupt nicht. 2 Einkaufstüten voll für einen Euro ist zwar verlockend, aber mMn den Wirklichbedürftigen vorbehalten. Kenne aber Leute die sich durch Hartz ein Autofinanzieren und schön Wöchentlich zu den Tafeln rennen, im Gegenzug aber selber jeden Monat soviel Wegschmeissen was sie davon nicht brauchen.... sowas ist für mich Asozial.
    • Es ging ja ursprünglich ums Containern, nicht um die Tafel(n)...dazu noch:
      Für mich ist das Suchen in Schrott-, Abfall- ( Ikea!! ^^ ) und anderen Containern oder beimSperrmüll wie eine Schatzsuche -
      oder wie "bushcraften" im urbanen Bereich.
      Ich sehe keinen großen Unterschied, ob ich Zweige, Totholz, Birkenrinde und Kienspan im Wald suche und mir damit shelter, Feuer, Werkzeuge baue - oder
      Folie, Metallreste, Schaumstoff, Verpackungen im Container - und mir shelter, Kocher, Werkzeug daraus baue. (Außer dem Romantik-Aspekt ;) )
      Auch im Wald gehört das Fallholz ja jemandem, ebenso die Rinde usw. ich nehme in beiden Fällen von anderen etwas,wenn es nicht mein eigener Wald ist.
      Und es ist völlig unerheblich, ob derjenige Besitzer das Zeug - Äste und Totholz oder Abfall und Folien - nutzt!
      Also auch rechtlich kein großer Unterschied, so gesehen...
      Wie gesagt, ich find es spannend, mit dem zurechtzukommen, was ich finde - im Wald wie in der Stadt...
      Schatzsuche eben!
      One man's trash is another man's treasure!
      Tough enough to wear pink.
      Member of the Hateful fifteen
    • Rockdog schrieb:

      Wie findet ihr denn die Leute mit den bunten Haaren und T-Shirts wo in altdeutscher Schrift "Arbeit ist Scheisse"draufsteht?
      Ja, da bin ich wohl grundlegend deiner Meinung. In Neuss stand ich an der Tankstelle mal hinter einer Bonzenkarre auf der der Aufkleber "Eure Armut kotzt mich an!" prangerte. Was drin saß, kann sich eure Phantasie ausmalen.

      Natürlich ist es sch**ße, wenn sich Leute bei RTL & Co. auf die Couch setzen und erzählen, wie sehr sie Arbeit verabscheuen und wie dumm der Rest doch ist, der in seinen Steuerabgaben untergeht. Aber sieh es mal aus einer anderen Perspektive. Hartz-IV bezahlt dir die Wohnung (teils nur anteilsmäßig) und Heizung; Strom muss selber bezahlt werden. Du bekommst deinen Regelsatz und hast die Möglichkeit, dich bei der Tafel mit allem Notwendigen einzudecken. Unter'm Strich geht es vielen Leuten dadurch besser, als wenn sie bei einer Zeitarbeitsbude 160 Stunden im Monat arbeiten gehen würden, Stundenkonten füllen müssten und für Fahrdienste ebenfalls noch belangt werden.

      Die Leiharbeiter in unserer Firma verdienen nicht ganz 9 EUR brutto. Das sind bei 160 Stunden etwa 1.450 EUR brutto. Für Fahrdienste zur Firma müssen sie zusätzlich noch 200 EUR monatlich berappen. Also Pi mal Daumen kann man sagen, dass unseren Leiharbeitern weniger als 1.000 EUR im Monat zur Verfügung stehen, wovon Miete, Heizkosten, Strom etc. noch bezahlt werden müssen. Da bleibt nicht viel über, wenn überhaupt. Hartz-IV ist kein Zuckerschlecken und klingt nach außen hin oftmals harmloser, als es tatsächlich ist. Die restliche Gesellschaft wird von Seiten der ARGE mit Zahlen und Zahlungen geblendet, die der Realität so gar nicht entsprechen. So wurde damals beispielsweise der Regelsatz für Alleinerziehende bzw. Alleinstehende als genereller Regelsatz angesehen, wobei er doch am höchsten dotiert war/ist. Auch die Lüge, dass die Miete komplett übernommen wird... Ja, sicher, wenn die Wohnung den Erwartungen der ARGE hinsichtlich deiner (vorgeschriebenen) Bedürfnisse entspricht. Die Sozialämter waren humaner eingestellt.

      Ich drifte aber zu sehr ab... Ich finde solche Typen und Typinnen, die sich mit derartiger Kleidung in die Öffentlichkeit wagen, ebenfalls sch**ße. In meinen Augen sind das Ar***l**her. Aber selbst unter diesen finden sich manche, denen man es im Grunde nicht einmal verübeln kann, wenn sie sagen, dass sie für einen Mindestlohn nicht arbeiten gehen können. Sind Schulden zu tilgen oder Unterhaltszahlungen zu leisten, bleibt zwar ein Mindestbehalt, aber dann steht man sich mit Hartz-IV leider besser und kann morgens liegenbleiben. Traurig, aber wahr. War man eine gewisse Zeit draußen, sind die Chancen auf dem Arbeitsmarkt begrenzt. Die Spirale dreht sich leider in die falsche Richtung.

      Richtig asozial - Sorry, aber sie schaden damit anderen - finde ich manche Mitbürger, die es, auf welche Art und Weise auch immer, geschafft haben, auf mehreren ARGE-Instanzen gemeldet zu sein. Sie kassieren doppelt, dreifach sogar mehrfach ab. Schlimm fand ich auch, dass Asylanten dazu benutzt (prostituiert) wurden/werden, vor größeren Geschäften à la REWE zu betteln und anschließend von einem nobleren Van abgeholt wurden. So geschehen und erlebt in Köln. :cursing:

      Nein, wir brauchen über andere Länder und Gesellschaften nicht herziehen, denn in Deutschland findet sich genügend Problematik, die nun jeder für sich interpretieren kann. Die andere Seite einmal aktiv oder passiv kennengelernt zu haben, kann m.E. aber nicht schaden. Lasst uns froh sein, dass wir unser Leben soweit im Griff haben, dass Containern nicht unseren Alltag bestimmt. Ich grabbel jedenfalls mal ganz gerne im "Müll", bin aber heilfroh, nicht davon abhängig zu sein. Es kann ab und an übrigens nicht schaden, auch größere Papiercontainer mal in Augenschein zu nehmen. Man glaubt gar nicht, wie viele Bücher entsorgt werden...