Wie bekämpft man Herkulesstauden?

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    • @the_nature
      Manche Sachen kann man nicht anders lösen.
      Ich z.B. hab noch 5l RoundUp und das kommt für bestimmte Sachen in Anspruch.
      Sehr sehr Selten, aber ab und zu muß das mal sein.
      Okay ich sprühe ja nicht ganze Felder damit.
      Nur mit RoundUp hab ich den von Nachbarn gepflanzten Japanische Staudenknöterich der bei mir Wucherte in den Griff bekommen.
      Da reicht ein Stück Wurzel und Du hast die Plage.
      Und wenn man damit nur die Herkulesstaude bekämpft finde ich es nicht schlimm.
      Gruß
      Andy :hut:
      Brennholz Verleih :campfire:

      Alles was Du über mich hörst, kann genau so falsch sein, wie die Person,
      die es Dir erzählt hat. ;) :thumbup:
    • the_nature schrieb:

      lol@ this thread... :S
      Leute da hätte ich aber ein bissel mehr Liebe für Mutter Natur erhofft...bin um ehrlich zu sein mega enttäuscht dass hier so oft RoundUp empfohlen wird :(
      Das Dreckszeug gehört nicht in die Natur,egal wo,wie und...whatever...

      Was haben denn die Leute gemacht bevor es Monsanto gab ?! :huh:

      Simple as that,der oberirdische Teil der Pflanze wird ( vorsichtig ) vernichtet,und das Wurzelwerk wird dann einfach von oben bis gut eine Unterarmlänge im Boden zerstört ( Es muss den so genannten Vegetationskegel treffen,bzw diesen zerstören ),so dass kein neues Wachstum möglich ist,thats it
      Wenn man es "clean" haben will,muss man sich diese Mühe schon machen.
      Und natürlich können die Knospen im Lagerfeuer verbrannt werden,das ist doch kein Atommüll...
      Ach @the_nature in den Forenregeln steht das wir freundlich zueinander sein sollen.... du machst es einem wirklich manchmal schwer.
      Dann nehmen wir mal dein Geschreibsel auseinander.

      RoundUp wurde von Monsanto entwickelt, das stimmt, allerdings hat inzwischen jeder Hersteller für Pflanzenschutzmittel sein eigenes auf Glyphosphat basierendes Herbizied. RoundUp wurde hier nur genannt weil es das für den Privatanwender gängigste ist, das kennt jeder. Glyphosphat = der Wirkstoff im RoundUp. Ich mag Monsanto als Firma auch nicht, aber das hat andere Gründe wie bspw. deren Saatgutpolitik usw.

      Simple as that... in meinem Geiste seh ich meinen alten Englischlehrer die glatte Wand hochgehen... :D der war noch nicht zur Tür drin und einem hat der Ar... schon geblutet. Hart aber verdammt gut.

      "Das Wurzelwerk bis zur einer Unterarmlänge tief zerstören..." ist die beste Methode Herculeum zu VERMEHREN. Der hat einen Wurzelballen, einen sehr grossen Wurzelballen, und keine Pfahlwurzel wie z.B. Löwenzahn oder die Distel, oder von mir aus die Möhre.
      Der obere Teil der Wurzel ist zwar rübenartig verdickt und dient als Nahrungsspeicher, es ist aber trotzdem kein Pfahlwurzler. Jeder dickere Wurzelabschnitt der von dieser "Rübe" abzweigt treibt neu aus. Da bräuchtest du einen Bager um alle zu erwischen. (google, Bildersuche, Suchbegriff: "Riessenbärenklau Wurzel", da gibt es ein paar schöne Bilder zum Verständniss)
      Googel doch bitte auch mal was eigentlich ein VEGETATIONSKEGEL ist !!! Ein Vegetationskegel ist in der Trieb- oder Wurzelspitze, und zwar in jedem Trieb und in jeder Wurzelspitze, vorhanden. Hier werden die Zellen gebildet die im Endeffekt für das Längen- und Dickenwachstum verantwortlich sind. Der Vegetationskegel ist kleiner als ein Stecknadelkopf. Den kann man erstmal versuchen zu treffen....
      Wäre des Riessenbärenklau ein Pfahlwurzler könntetest du unter Umständen recht haben, ist er aber nicht. Ein Wurzelballen hat tausende Vegetationskegel in den Wurzelspitzen, und neue, nach oben gen Licht strebende Triebe können auch gebildet werden.
      Das "unter Umständen" betreffend.... man kann bspw. eine Distel ausstechen. Das kann, muss aber nicht zum Erfolg führen.
      Verbleibt ein längeres Wurzelstück im Boden welches genug gespeicherte "Energie" enthält treibt die Distel wieder aus. Mit dem Ausstechen hofft man, das in der verbleibenden Restwurzel nicht genügend "Energie" gespeichert ist mit welcher der Trieb die Erdoberfläche erreichen kann. Der Vegetationskegel verbleibt in der Regel im Boden, da man gar nicht so tief ausstechen kann...
      .... thats it.

      Bei mir ist es jetzt 0100 in der Nacht, ich hoffe es wurde einigermassen verständlich wo die Denkfehler lagen.

      Mal im Klartext, Glyphosphat ist, egal was die Umweltverbände reden, von den Herbizieden noch eins der harmloseren Wirkstoffe. Da gibt es wirklich giftigeres/gefährlicheres. Die Problematik bei RoundUp liegt bei der grossflächigen Ausbringung. Ich weiss nicht ob das in D heute noch so gemacht wird, aber vor 10 Jahren hat man Getreide sogar in der Reife beschleunigt indem man es "abgespritzt" hat. Die Kornreife wurde so beschleunigt, auch konnte man sich oftmals die anschliessende Getreidetrocknung sparen. Nach 3 Tagen ist das Glyphosphat an der Oberfläche vollständig abgebaut. In der Pflanze selbst dauert es etwas länger. Deshalb fand man, oder findet man, hin und wieder Glyphosphat-Reste im Korn und vergleichbarem. Da haben dann die Abstände oder die Konzentration nicht gepasst.
      Im kleinen Rahmen kann man eigentlich nichts gegen einen Glyphosphateinsatz sagen, da es auch relativ ungefährlich für Insekten ist.
      Die Umweltferbände sind oft leider noch weniger zuverlässig in ihren Aussagen als die produzierende Industrie.

      Das von mir weiter oben erwähnte Motorenöl war natürlich nur ein Extrembeispiel. Da wäre man dann schon ein grosses Ferkel ;) . Es ist nun mal so, das für den Profianwender andere Regel gelten als für den Amatör. Wer denkt das das neue Datenschutzgesetz kompliziert ist, der kann sich gerne mal mit der Pflanzenschutzmittelverordnung beschäftigen. Aufbewahrung, Transport, Protokollpflicht.... Immer ein Fläschchen RoundUp im Auto liegen haben geht da nicht, da freut sich dann die Berufsgenossenschaft über eine kleine Spende.

      Gruss
    • @supi
      Wer meint zu wissen,dem kann man wohl nicht helfen,oder ?
      Der Grund warum ich den Vegetationskegel überhaupt erwähnt habe, ist eine ältere Anleitung aus einer PDF der Landwirtschaftskammer,aber die haben wohl alle auch keine Ahnung wa...? :rolleyes:

      landwirtschaftskammer.de/landw…gungen/herkulesstaude.htm

      Und dass das so Generationen vor Monsanto schon gehandhabt haben zweifelst Du wohl auch an ?
      Sehr interessant auch Dein "Fachwissen" über Glyphosat,lol

      In diesem Sinne,viel Spaß bei der Gartenarbeit !
      Bei Dir würde ich mit Sicherheit nix gerne aus dem Eigenanbau essen,cheers :P
    • Das schreibst du zu einem erkennbaren Scherz...

      supi schrieb:

      Stefan.... das ist bisher der grösste Mist den ich je von dir gelesen habe!
      ...und dann schreibst du so einen Mist,wo nur ein Tropfen Öl knapp 1000 Liter Wasser verunreinigen.

      supi schrieb:

      die mit dem grünen Mäntelchen hören jetzt mal weg, füll etwas altes Motorenöl oder einen Schluck Benzin rein anstatt RoundUp.

      supi schrieb:

      Sorry wegen der deutlichen Worte, aber bei der Herkulesstaude sind diese berechtigt.
      Sorry,bei Altöl in der Natur verstehe ich keinen Spaß!
    • Hach, wie schön, ein Glyphosatthema... Also, vorweg: Monsanto hat es nicht erfunden, sondern die schweizerische Cilag-AG. Monsanto hat aber festgestellt, dass es sich außer für die ursprünglich beabsichtigten Verwendungen eben auch als Totalherbizid eignet. Und @supi hat Recht, das Problem am Glyphosat ist weniger die unmittelbare Toxizität (da ist Kochsalzlösung toxischer... Bedenkt, es ist ein Totalherbizid - selektive Herbizide sind da etwas komplizierter), sondern v.a. die großflächige Anwendung. Das, was supi oben ansprach ("Totspritzen" vor der Ernte) nannte sich im Fachjargon Vorerntesikkation und ist schon einige Jahre nicht mehr erlaubt (nur noch ausnahmsweise bei ansonsten nicht zu beerntenden Flächen, aber da gibt es auch noch eine Vielzahl an Einschränkungen). Problematisch sind oft auch die Formulierungshilfsstoffe, beim Glyphosat reden wir hier insbesondere vom Tallowamin - weshalb heute fast nur noch tallowaminfreie Präparate genutzt werden (das Stroh dürfte sonst nicht an Pferde verfüttert oder für Pilzaufzucht verwendet werden, solche Sachen haben aber eben nix mit dem Glyphosat selbst zu tun).

      Supi hat auch Recht in Bezug auf den Vegetationskegel. Ich kann mich auch nur über die allzu oft kopierte Abbildung mit dem reinfengroßen Vegetationskegel an den Heracleums amüsieren - der Vegetationskegel ist als sog. Spitzenmeristem für die Bildung neuer Zellen und somit ein Gutteil für das Wachstum verantwortlich - und daher ist das Teil meist wirklich sehr sehr klein... In Botanik hat man sowas schon sehr früh unterm Mikroskop, kurz nach den Zwiebelzellen... Das, was die in den Abbildungen markieren, ist der Wurzelhals, der den Vegetationskegel umgibt und schützt (vor Frost, mechanischer Beschädigung, etc.).

      Was übrigens auch noch funktioniert ist Salz in den abgeschnittenen Stengel zu streuen - ordentlich Salz. Ich hab auch mal Säuren probiert, aber dann kamen Nebentriebe - wieso Salz (also letztendlich das Salz einer Säure) besser funktioniert weiß ich jedoch auch nicht....
    • Kleines Update.

      Die Methode, bis auf den Wurzelansatz runterzuschneiden, gern ein wenig ins Erdreich rein und dann ordentlich Salz scheint erfolgreich zu sein. Die meisten scheinen abzusterben. Manche bilden winzige gelbe Triebe, aber viel weniger als welche die man nur abgeschnitten hat. Aus den meisten kommt aber gar nix raus.
      Ich sehe bisher keinen Unterschied ob man Salz und Essig oder nur Salz tut. (Mir ist das Essig irgendwann ausgegangen, darum hab ich die restlichen nur mit Salz behandelt.)
      Mal sehen wie es weiter geht.

      Weitere Erkenntniss für mich. Wer eine Machete hat braucht kein anderes Werkzeug mehr :D
      Niemand
    • Hagbard schrieb:

      Ich hab auch mal Säuren probiert, aber dann kamen Nebentriebe - wieso Salz (also letztendlich das Salz einer Säure) besser funktioniert weiß ich jedoch auch nicht....
      Auf Grund der hygroskopischen Eigenschaften vermutlich. Einerseits wird Wasser entzogen, andererseits sorgt die kristalline Struktur des Salzes für eine Verbrennung der Pflanze. Zumindest werden die Sonnenstrahlen so weit gebündelt, dass eine mit Salz behandelte Pflanze binnen kürzester Zeit eben verbrennt. Essigsäure ist vermutlich einfach zu schwach. Da müsste man ggfs. auf andere Säuren zurückgreifen. Nur ob man diese zwangsläufig im Rucksack mitschleppen möchte...

      @Desertstorm

      Hast du normalen Essig oder Essigessenz genommen? Wenn wir dem Unkraut hier zu Leibe rücken, nehmen wir ausschließlich Essigessenz. In Verbindung mit Salz durchaus eine praktikable Möglichkeit. Nur ob das gegen die Herkulesstaude hilft... Keine Ahnung! Meist verbrennt/verdörrt die Pflanze (am Gehweg) aber nur oberflächlich. Unter den Pflastersteinen geht das Wachstum meist munter weiter. Aber man hat für ein paar Wochen seine Ruhe, ohne dabei auch Produkte wie Roundup zurückzugreifen. Meines Wissens darf dieser Unkrautvernichter ohnehin nicht von einfachen Privatpersonen eingesetzt werden. Aber das ist ein Thema, welches hier zwangsläufig nicht behandelt werden muss.
      ...Offline
    • Ich finde einige Ratschläge hier höchst bedenklich und kann beispielsweise im Bezug auf das Motoröl @Rockdog einfach nur beipflichten.
      Wer sowas empfiehlt,der hat in meinen Augen einfach eine verzerrte Wahrnehmung.
      Ebenso die Empfehlungen & Aussagen bezüglich Chemie die hier gemacht / getroffen wurden...Mit genau diesen Rechtfertigungen setzt die Industrie solches Zeug ein und verpestet unsere Umwelt.Was hier einige machen, ist nix weiter als das nachzuplappern was die Konzerne an Infos zu dem Zeug rausgeben,und damit auch den "bedenkenlosen" Einsatz rechtfertigen ;)

      Und bezüglich Vegetationskegel: Wenn man im bewachsenen Erdreich, wie von mir beschrieben ca Unterarmtief das Wurzelwerk zerstört und entfernt,dann bleibt da keine Chance mehr für die Pflanze.
      Das muss natürlich gewissenhaft geschehen und ist auch mit etwas Arbeit verbunden.
      Aber es ist definitiv eine saubere und natürliche Lösung des Problems.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von the_nature () aus folgendem Grund: Korrektur

    • @the_nature
      Ich sag nur NRW... "the_nature", dir sei vergeben.
      Spass beiseite, einem Lehrling im 2. Jahr würde man dafür den Kopf runter machen.
      Das .pdf ist ein Armutszeugnis. Ich hätte es nicht für möglich gehalten das sowas von einer Landwirtschaftskammer veröffentlicht wird.
      Jetzt weiss ich wenigstens wo du den Käse her hast, danke.
      Schau lieber bei Wikipedia, der Artikel dort, und auch die Anleitung zur Bekämpfung, ist genauer.

      Aus dem .pdf:
      ... Unkrautbekämpfung mit der Heissschaummethode... eine Lösung aus Maismehl und Kokosmilch auf 90Grad erhitzt.... also das nenne ich mal eine exotische Methode der Unkautbekämpfung.

      Ich gebe zu, da habe ich eine Wissenlücke... aber irgendwie schade um die Kokosmilch.

      ...und damit alle gut schlafen und schön träumen können...
      Ja, wer die Motorenöl-Methode benutzt gehört geteert und gefedert, und das natürlich mit bestem Fairtrade Bio-Teer und Federn von glücklichen Hühnern. Ich habe ja nur gesagt, das dies gemacht wird und es auch funktioniert. Das war vor 20-30 Jahren ganz normal wenn man z.B. Weiden gefällt hat. Dürfte doch jeder erkannt haben das dies nicht ganz ernst gemeint war. Ich kanns nicht ändern, solche Typen gab und gibt es eben.
    • @supi
      Nur mal als Hinweis wie ernsthaft in der Neuzeit bei uns im ehemals dreckigen Ruhrpott Umweltschutz betrieben wird - Wir dürfen nicht mal mehr die kleinen Ölkissen auf der Arbeit nutzen und die hatte früher jeder am Mann um Werkzeug gängig zu machen oder ne rostige Schraube zu lösen.Wer hat nicht früher ne Ampulle für die Fahrradkette hergenommen - die Zeiten sind vorbei wo der Jägerzaun mit Altöl gestrichen wurden.
    • Rockdog schrieb:

      die Zeiten sind vorbei wo der Jägerzaun mit Altöl gestrichen wurden.
      Ich wünschte, dies wäre so, aber ich befürchte, damit hast Du Unrecht... ;( Und auch an Holzbauten, die verdächtig nach Carbolineum rochen, bin ich schon häufiger vorbeigekommen... Aber damit wären wir jetzt definitiv seeeeehr OT. Ich denke, zum Thema Riesen-Bärenklau ist mittlerweile alles gesagt worden und @Desertstorm hat offenbar eine funktionierende Methode gefunden - perfekt. Halte uns hier bitte auf dem Laufenden, Mark!
    • Wurzelgnom schrieb:

      Weniger ist manchmal mehr.
      Nicht böse sein, aber weil der Anglerverein Hintertupfingen das so macht und der die Lokalpresse meint, das wäre so, bedeutet nicht, dass es auch so ist...
      Es gibt über der Wurzel keinen Vegetationskegel. Nein, wirklich nicht.
      Es gibt das Apikalmeristem an Wurzelspitzen und Pflanzenspitzen. Wenn das Abgeschnitten ist, stirbt die Pflanze aber nicht ab.
      Das Abtrennen ist sogar auf Wikipedia beschrieben und als größtenteils wirkungslos definiert.
      Bei zweijährigen Pflanzen stirbt der Blütenbilder nach Ausreifung der Samen selbstständig ab. Deshalb funktioniert die Methode bei einigen Pflanzen scheinbar.
      Also müsste man bis zur Samenbildung warten - dann verbietet sich das Schneckenfressenlassen aber.
      Schneidet man früher, hat man spätestens nächstes Frühjahr einen neuen Trieb.
      Das kann jeder am Feldwegrand selbst beobachten. Wenn Kletten früh im zweiten Jahr abgetrennt werden, kommen sie sogar noch im selben Jahr als Zwergform mit Blüte zurück.
      Sorry, ist leider Mumpitz.
      Ceterum censeo: es gibt keinen Vegetationskegel oben auf der Wurzel. ||
      P.P.S. Im Gegensatz zu Tieren haben Pflanzen zahlreiche undifferenzierte und pluripotente Stammzellquellen. Aus einer einzigen Zelle lässt sich im richtigen Medium eine gesamte Pflanze heranziehen.
      ____________
      leicht sarkastisch im Unterton, dabei völlig spaßbefreit
      Ich liebe Fachfragen, Smalltalk nur f2f ;)
    • So habe ich das auch mal gelernt.
      Ich weiß nicht wo sie diesen Vegetationskegel hernehmen. Speziell weil ja Doldenblüter neu austreiben können.

      Auf meiner Testfläche scheint die Salzmethode übrigens zu funktionieren, allerdings sieht man nicht mehr viel davon, drei Wochen nicht da gewesen und es sind so viele andere Pflanzen drum herum gewachsen, das man fast meint ich habe nix gemacht.
      Das wird jedenfalls eine langwierige Angelegenheit.
      Niemand
    • Mir persönlich ist das Lolo @Joe. Aber vielleicht klappt es bei den Jungs ja so. Zumindest entfällt die aufwendige Entsorgung durch den Schneckenfrass. Da ich weder Biologe noch Gärtner -ich bin nur professioneller Rasenmäher- bin, hab ich von der Vernichtung einer solchen Pflanze keine Ahnung.
      Wenn du die Wahl hast, ob du recht behalten oder freundlich sein sollst, wähle die Freundlichkeit.
      Wonder - R. J. Palacio
    • Je nachdem welchen Bereich man während des Studiums und danach vertieft, hat ein erfahrener Gärtner weitaus mehr Ahnung von sowas als ein Biologe. Vor allem auch praktisches Wissen, und keine angelernte Theorie ;)
      Man sollte nicht vergessen, dass die Industrie in dem Bereich soviel Einfluss hat, dass duchaus auch von dort Impulse kommen die man Studenten dann während des Studiums vermittelt.
      Oder denkt ihr der größte Agrarkonzern der Welt hat da keinen Einfluss drauf ? Wenn ihr mich fragt, i dont think so :)

      Außerdem, was hat die Menschheit denn vor der glorreichen Erfindung von RoundUp und dem ganzen anderen Chemo Kram mit den Herkulesstauden gemacht ?! :shock:
      Da können wir ja froh sein, dass die nicht die Pflanzenwelt übernommen haben und Monsanto damals zu Hilfe kam, Glück gehabt würd ich sagen :P :thumbup:

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