Trekkingrad: Kaufberatung erwünscht

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    • Trekkingrad: Kaufberatung erwünscht

      Hallo ihr Lieben,

      ich möchte mir demnächst ein Trekkingfahrrad kaufen und werde natürlich auch den hiesigen Beratungsonkel fragen.
      Vorher hat der Eine odere Andere aber noch vielleicht einen Tipp für mich: "Kauf dir bloß nicht [...]" oder "Achte auf [...]".

      Den Drahtesel würde ich gerne bei Fahrrad-xxl.de kaufen, da meine Firma mit diesem Anbieter Leasingverträge ausgehandelt hat.

      Einsatzzweck/Anforderungen/Voraussetzungen:
      • tägliche Fahrt zur Arbeit (ganzjährig)
      • Wochenend- Urlaubstouren max. 80km am Tag (also Gepäckträger ist Pflicht und waldwegtauglich sollte es sein)
      • Kosten 1000€ bis 1700€
      • schrauben kann ich/Werkzeug ist vorhanden
      • Bitte kein Liegerad (Arbeitsweg bedutet bei mir Großstadtverkehr)
      • Federung: nicht notwendig (denke ich, lasse mich aber gerne eine Besseren belehren)
      • Bremsen: Ich mag Scheibenbremsen
      • Schaltung: Kette oder Nabe
      • Gänge: reichen 8?
      • Marken, die ich meiden sollte (seien es Fahrradmarken oder Gabelhersteller oder...oder)
      • ist das Gewicht vom Fahrrad wirklich soooo wichtig?
      • Ich 1,78m / 90kg


      Ein Fahrrad, was schon meinen Vorstellungen entspricht: fahrrad-xxl.de/winora-montero-x0024199

      Schonmal vielen Dank im Voraus für eure Hilfe! :saint:

      Aloha...Olli :campfire:
      "Durch bloßes logisches Denken vermögen wir keinerlei Wissen über die Erfahrungswelt zu erlangen; alles Wissen über die Wirklichkeit geht von der Erfahrung aus und mündet in ihr." Albert Einstein
    • Ich mach mal den Anfang und hab mal kurz reingeschaut:
      fahrrad-xxl.de/carver-route-r-14-x0026084
      Das wäre meine engere Wahl.
      Hydraulische Felgenbremsen, finde ich problemloser wie Scheibe, dazu die unschlagbare Rohloff 14 Gang. Die Schaltung ist ein nahezu Sorglospaket.
      Komplett ausgestattet mit Beleuchtung und Träger, Vorderradfederung mit Stahlfeder.
      In deinem Fall vermutlich 55 cm Rahmenhöhe oder den 60er versuchen, weil abfallendes Oberrohr.
      Bei der Ausstattung finde ich etzt keinen Ausreisser nach unten. Alles gute, erprobte, langlebige Komponenten.

      Das von dir gevundene Winora finde ich auch gut. Allerdings kann ich zum Pinion nicht viel sagen.
    • Wenn du eine Rohloff haben möchtest wird das bestimmt bei fahren vorteilhaft sein, beim Abstellen allerdings eher problematisch, sei denn du hast die Möglichkeit das Rad immer mit zu nehmen, sonst ist die Rohloff möglicherweise bald weg.
      Scheibenbremen sind aus meiner Sicht Unfug, es gibt aber noch eine Steigerung: hydraulische Bremsen. Für was soll das gut sein, ausser für den Umsatz des Herstellers.
      Mein Tip: nimm ein stinknormales Rad von der Stange für dein Körpergröße mit ganz normalen Felgenbremsen, 3x9 bzw 3x 10 Schaltung, Nabendynamo und ohne sonstigen Schnickschnack wie Federung und anderen Klimbim und nimm vor allen dingen ein Rad von dem Laden in deiner Nähe zu dem du das Rad hin schieben kannst wenn Reklamationen auftauchen.
      Nachtrag:
      Das Gewicht eines Fahrrades nimmt mit der Belastungsmöglichkeit zu, das muß aber dann auch bewegt werden.
      Zum radeln zur Arbeit braucht man kein Mountain Bike, 29er schon mal gar nicht.Auch hier gilt die Frage: wo ist hier der Sinn?
      Bei fahrten mit Gepäck, also so zw. 20 u. 30 Kg sollte das Rad einem robusten Rahmen haben, dementsprechend auch belastbare Gepäckträger

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von xuanxang ()

    • xuanxang schrieb:

      hydraulische Bremsen. Für was soll das gut sein,
      also wenn ich hier, mit Gepäck, durch die Eifel, die Ardennen oder das Mergelland fahre und Gefälle von bis zu 22% habe, bin ich über meine Magura HS11 sehr froh... bei normalen Bremsen fingen die Finger vom starken drücken doch recht schnell an müde zu werden...
      Hydraulische Felgenbremsen sind halt leichter zu dosieren und packen bei weniger Handkraft... richtig kräftig zu.
      Vorteil gegenüber Scheibenbremsen... man hat keine Scheibe, die sich bei einem Sturz oder schon dem Umfallen des Rades verziehen.
      Alles Liebe aus Aachen, Walter ;)
      Meine Fotoalben

      Wer radelt da draußen, bei Regen und Wind? Es ist der Walter, er radelt geschwind :D
    • Walter schrieb:

      xuanxang schrieb:

      hydraulische Bremsen. Für was soll das gut sein,
      also wenn ich hier, mit Gepäck, durch die Eifel, die Ardennen oder das Mergelland fahre und Gefälle von bis zu 22% habe, bin ich über meine Magura HS11 sehr froh... bei normalen Bremsen fingen die Finger vom starken drücken doch recht schnell an müde zu werden...Hydraulische Felgenbremsen sind halt leichter zu dosieren und packen bei weniger Handkraft... richtig kräftig zu.
      Vorteil gegenüber Scheibenbremsen... man hat keine Scheibe, die sich bei einem Sturz oder schon dem Umfallen des Rades verziehen.
      Heute haben wir auf der Arbeit noch drüber gesprochen.
      Nachdem ich gestern mein neues Rad in einem Gefälle auf 43 km/h durch rollen(ohne zusätzliches treten) gebracht habe, musste ich für mich feststellen das die Hydraulikbremse (HS 33) mir vom Gefühl her keine großen Vorteile zur Seilzugbremse verschafft. Die Felgenbremse bremst gefühlt nicht besser oder schlechter als beim alten Rad.Vielleicht sind die Unterschiede nicht so gravierend wenn man sowieso täglich mit schweren Werkzeugen hantieren muss und trainierte Hände hat?
      @Olli
      Ich habe es gerade nicht mehr auf dem Schirm,du hast doch mittlerweile ein neues Rad, oder?
      Bin jedenfalls mit meinem neuen Rad von VSF Fahrradmanufaktur sehr zufrieden und habe meiner Frau auch eins von VSF geschenkt um mit ihr gemeinsam durch die Gegend zu radeln :) .
    • @Rockdog
      Joa, mittlerweile schon wieder seit 10 Monaten.
      Im September letzten Jahres hatte ich es mir gekauft - das T-700 von Fahrradmanufaktur, genannt Rudi.
      Ich nutze es fast täglich und bin höchst zufrieden mit dem Drahtesel.

      Die Hydraulikbeißer grätschen ganz schön ins Alu wenn man mit den Patschen zupackt.
      Die Bremsleistung empfinde ich schon ein wenig höher als bei Bowdenzugbremsen.
      Aber ich geb dir Recht, wenn man nicht gerade müde Hande hat, sind die Hydraulikzangen nicht zwingend notwendig.
      Höchstens nützlich, wie @Walter meinte, bei langen Touren und mit Gepäck bergab.

      Aber @xuanxang fährt ja auch so auf Bowdenzugbremsen ab, weil man die quasi überall reparieren kann - Mongolei, Mali, Mecklenburg-Vorpommern.


      Lieben Gruß,

      Olli :)
      "Durch bloßes logisches Denken vermögen wir keinerlei Wissen über die Erfahrungswelt zu erlangen; alles Wissen über die Wirklichkeit geht von der Erfahrung aus und mündet in ihr." Albert Einstein
    • Moin @Olli

      1. wie weit ist Dein Arbeitsweg?

      2. willst Du wirklich eine Getriebeschaltung? Manche Leute schwören drau, ein Kollege von mir hat sich ein neues Rad mit Pinion und Zahnriemen gekauft. Ich würde gucken, was die Schaltung wiegt, und wie die Abstufung der Gänge ist. Weniger ist manchmal mehr. Gerade im Stadtverkehr finde ich größere Abstufungen angenehmer. Ich persönlich mag Kettenschaltungen.

      3. Wo kannst Du Dein Rad abstellen? Das ist in der Stadt sehr wichtig: wenn es auf der Straße steht, würde ich ein gebrauchtes nehmen

      Ich fahre übrigens regelmäßig mit dem Liegerad durch die Stadt - das grht genau so gut oder schlecht wie mit anderen Rädern auch.
      Nicht lamentieren, sondern fakturieren.
    • @Baumkind

      Im Zuge meines Neuerwerbs des Drahtesels bin ich ein Fahrrad mit Pinion-Schaltung gefahren.
      Ich finde die Technik als Tüfftler wahnsinnig interessant und die Haltbarkeit des Getriebes ist unbestritten.
      Aber:
      1. Werde ich mit der Pinion nicht grün. Beim Fahren schnorrt sie. Das suggeriert meinem Kopf, dass das Tretlager kaputt ist und ich mag diese kleinen Vibrationen in den Füßen nicht.
      2. Ein Mehrpreis von 1000,-€ ist es mir einfach nicht wert. Tolle Technik hin oder her.
      Ich glaube @Friese oder @schwyzi haben auch ein "Fahrradmanufaktur" seit 25 Jahren, das zeigt mir, dass ein ordentliches Kettenschaltwerk doch auch seinen Dienst verrichten kann. Ich fahre täglich 3 km auf Arbeit durch die Stadt und dann halt noch abends Einkäufe, Besuche o.ä. und am Wochenende oder im Urlaub auch Touren. Auf Arbeit haben wir Fahrradboxen, da steht es ziemlich sicher.
      Meiner Meinung nach ist eine Schaltung von Pinion für Leute mit dicken Geldbeutel oder Fernradler, letztere sollten jedoch auch vor einem großen Problem stehen wenn die Pinion mal hinter den Karpaten ihren Geist aufgibt. Da packe ich mir lieber eine Ersatzkette für mein Gefährt ein.

      Lieben Gruß,

      Olli :)





      .
      "Durch bloßes logisches Denken vermögen wir keinerlei Wissen über die Erfahrungswelt zu erlangen; alles Wissen über die Wirklichkeit geht von der Erfahrung aus und mündet in ihr." Albert Einstein
    • Eine Pinion oder Rohloff ist für den der sie fährt natürlich das Getriebe schlecht hin, frage wäre halt AUS MEINER SICHT was soll das. Wenn das Ding irgendwo kaputt geht ist die Reise erst einmal unterbrochen, was für jemand der sich solch eine Technik leistet vielleicht nicht so wichtig ist. Mit der Hydraulikbremse verhält sich das AUS MEINER SICHT genauso. Vor gar nicht so langer Zeit gab es darüber in einem anderen Forum auch die Diskussion darüber und ich hatte das Gefühl das die die so was fahren regelrecht beleidigt waren das es jemand wagt eine andere Meinung darüber zu haben.
      Tatsache ist das ich noch nie durch die Eifel gefahren bin, aber mehrmals über Höhenstrecken im Südchinesischen Yünnan und Sichuan und auch in Laos, wo ich die höchsten Level meiner Reisekariere abradelte wobei die höchste Stelle um 2500 Meter war und dort sich die Strassenbauinginöre nicht zimperlich zeigen, also wahrscheinlich mit den Verhältnissen in der Eifel gut zu vergleichen sind. Ich habe immer 3x9 gefahren und stinknormale Felgenbremsen benutzt, die ich vorher immer gut gewartet hatte und dadurch ging auch nie was kaputt. Übrigens immer so mit durchschnittlich zusätzlichen 25 Kilo, UL ist bei mir noch nicht angekommen,.

      Einmal allerdings ist mir ein Bremsklotz verloren gegangen und hatte tatsächlich mein Reserve irgendwie verlegt. Das war richtig schwierig beim bremsen mit nur einer. Auf einem Markt in irgend einem Kaff fand ich dann Ersatz von einem Kinderrad das so einigermaßen passte, musste halt die komplette Bremse kaufen, aber es gab keine andere Möglichkeit, dafür hielt das aber bis zum Schluss der Reise und bin mit der dann auch noch hier zu Hause damit rum gefahren, weil ich das ganz vergessen hatte. Ob das mit einer Hydraulikbremse auch geht entzieht sich meiner Kenntnis.

      Den Service der Hersteller solcher Technik der möglicherweise gleich anschließend genannt werden wird ist natürlich hier zu Lande in größeren Städten gewährleistet, auf dem Land sieht das selbst hier schon anders aus. Im Ausland bezweifele ich das der Service selbst in Großstädten vorhanden ist, kommt natürlich drauf an wo man radelt: in Holland ist es wahrscheinlich ähnlich wie hier, in Indonesien ganz bestimmt nicht.
      Für drei Kilometer zur Arbeit braucht man kein übermäßiges Rad und wenn es noch nach der Arbeit für Radreisen verwendet werden soll, dann würde ICH mehr Wert darauf legen wie robust der Rahmen ist, die Felgen und Speichen verstärken und die Sitzposition optimieren.
    • Rockdog schrieb:

      Walter schrieb:

      xuanxang schrieb:

      hydraulische Bremsen. Für was soll das gut sein,
      also wenn ich hier, mit Gepäck, durch die Eifel, die Ardennen oder das Mergelland fahre und Gefälle von bis zu 22% habe, bin ich über meine Magura HS11 sehr froh... bei normalen Bremsen fingen die Finger vom starken drücken doch recht schnell an müde zu werden...Hydraulische Felgenbremsen sind halt leichter zu dosieren und packen bei weniger Handkraft... richtig kräftig zu.Vorteil gegenüber Scheibenbremsen... man hat keine Scheibe, die sich bei einem Sturz oder schon dem Umfallen des Rades verziehen.
      Heute haben wir auf der Arbeit noch drüber gesprochen.Nachdem ich gestern mein neues Rad in einem Gefälle auf 43 km/h durch rollen(ohne zusätzliches treten) gebracht habe, musste ich für mich feststellen das die Hydraulikbremse (HS 33) mir vom Gefühl her keine großen Vorteile zur Seilzugbremse verschafft. Die Felgenbremse bremst gefühlt nicht besser oder schlechter als beim alten Rad.Vielleicht sind die Unterschiede nicht so gravierend wenn man sowieso täglich mit schweren Werkzeugen hantieren muss und trainierte Hände hat?
      @Olli
      Ich habe es gerade nicht mehr auf dem Schirm,du hast doch mittlerweile ein neues Rad, oder?
      Bin jedenfalls mit meinem neuen Rad von VSF Fahrradmanufaktur sehr zufrieden und habe meiner Frau auch eins von VSF geschenkt um mit ihr gemeinsam durch die Gegend zu radeln :) .
      Du redest hier von eher "billigen" Einsteiger Bremsen Sets der Marke Magura,dazu noch Felgenbremsen,da darfst Du nix erwarten ;)
      Magura hat sehr viele gute Sets,Beispiele aus dem MTB Bereich wären die klassische MT5 und MT7 Serie,Scheibenbremsen.Das ist ne ganz andere Welt als ne Felgenbremse.
      Voraussetzung ist aber natürlich, dass das Setup zum Gewicht des Fahrers passt bezüglich Gewicht / Größe der Scheiben.
      Ich würde noch anmerken, dass es von Vorteil ist wenn man die grundlegende Wartung der Bremsen selber vornehmen kann,so muss man damit nicht immer zum Shop.
      Dazu gehört das schleiffreie Einstellen,und gegebenenfalls auch mal neues Öl nachfüllen bzw Entlüften.
      Ist aber alles kein Hexenwerk und durchaus zu lernen :)

      PS: Hab mir das Modell gerade mal angeschaut,preislich sind die sogar gar nicht so billig.Was man jedoch von der Konstruktion hält muss jeder selber wissen,in meinen Augen macht eine hydraulische Bremse bei einem Felgenbremssystem kaum Sinn.Und für den Preis gibt es halt deutlich bessere Sets für Scheibe,sofern dass den von der Montage möglich ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von the_nature ()

    • the_nature schrieb:

      in meinen Augen macht eine hydraulische Bremse bei einem Felgenbremssystem kaum Sinn.Und für den Preis gibt es halt deutlich bessere Sets für Scheibe,sofern dass den von der Montage möglich ist.
      Habe es leider bei einem Freund schon erleben müssen...

      MT7 vorne 203er hinten 180 Scheibe... Wanderfahrt. Das Rad wurde in der Pause vom Wind umgeworfen... ist unglücklich mit der vorderen Scheibe auf einen Stein aufgekommen. Scheibe Totalschaden ;(
      So etwas ist mir bei meiner Hydraulischen Felgenbremse (Magura HS11) noch nicht passiert, obwohl mein Rad schon des öfteren umgelegen hat ;)
      Mit guten Belägen (original Magura) und vernünftigen Felgen, bremsen Sie auch mit Gepäck einfach super!
      Sind nicht umsonst bei vielen Reiserädern verbaut, egal ob die 11er, 22er oder 33er... den Unterschied machen da ja in der Hauptsache Gewicht und Optik .... ;)
      Alles Liebe aus Aachen, Walter ;)
      Meine Fotoalben

      Wer radelt da draußen, bei Regen und Wind? Es ist der Walter, er radelt geschwind :D
    • Ich fahre seit den 90 er auch Magura HS 33.
      Aus meiner Sicht sind die Dinger einmal ordentlich montiert, nahezu wartungsfrei. Da muss man im geschlossenen System auch nix austauschen oder nachfüllen.
      Über mögliche Defekte kann man natürlich spekulieren, ich hatte sie noch nicht.
      Zumindest kann kein Drahtseil reißen.
      Vorteil ist auf langen Bergabfahrten einfach die gleichmäßig geringe Haltekraft und aus meiner Erfahrung ist das Nassbremsverhalten deutlich besser, gegenüber Seilzugbremsen.
      Es tritt, gegenüber Scheibenbremsen, kein Fading auf und es kann sich keine Scheibe verbiegen.

      Jedes Bremssystem hat seine Vor- und Nachteile.

      Bei der Rohloff habe ich noch zuwenig Erfahrung. Klar, geht die unterwegs kaputt, ist eine Reparatur extrem problematisch. Aber geht sie schnell kaputt?

      Ist wie mit Landrovern. Was haben die Leute geschimpft, als die alten, reparaturfreundlichen Motoren abgeschafft wurden. Mittlerweile werden die modernen bevorzugt, weil die gehen nicht kaputt...
    • @Walter Du da muss es aber schon sehr ungünstig fallen,kann mir das kaum vorstellen.Es ist ja die komplette Gabel quasi als Schutz davor,und so leicht verbeulen sich die Scheiben auch nicht.
      Kleine Beulen kann man sogar zurück biegen solange es nicht zu krass ist.

      Und @Emil_Strauss ob es eine Felgenbremse mit Zug oder hydraulisch ist, macht dann keinen Unterschied,das war ja u.a. einer meiner Punkte.Hab auch Bikes mit normalen Zug-Bremsen die absolut ok sind.Aber sobald es etwas sportlicher wird ,evtl mit richtigen Abfahrten / Downhill usw.,bevorzuge ich schon ein solides System mit Scheiben ;)
      Fading betrifft Scheibenbremsen übrigens ebenso wie Felgenbremsen.

      Bei der Scheibenbremse sind es Faktoren wie : Abgefahrene Beläge,Luft im System
      Bei der Felgenbremse ebenso: Abgefahrene Beläge, Ermüdung der Züge

      Also eigentlich doch sehr identisch :)
    • the_nature schrieb:

      Ermüdung der Züge
      fällt bei den Maguras weg ;)
      Und Luft gibt es da auch nicht im System.... Belege sind alle 4 in 30-40Sek. getauscht... ;)
      Seit Magura mit dem Royal Blood Hydrauliköl (bike-components.de/de/Magura/Royal-Blood-Hydraulikoel-p213/) arbeitet,
      ist Belege wechseln, die einzige Wartung die gemacht werden muss. Kein langes Einstellen wie bei den Cantileversystemen ...
      Schnellspanner auf, Belege runter, neue Belege drauf, Schnellspanner zu und fertig.
      Gut Scheiben haben den Vorteil, Sie bremsen bei Nässe, genau so gut wie bei Trockenheit.
      Muss halt Jeder für sich entscheiden, was die Prioritäten sind und welches System zu Ihm passt.
      Alles Liebe aus Aachen, Walter ;)
      Meine Fotoalben

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    • @Walter Nee is klar,wegen dem "spezial" Öl muss man nie mehr Entlüften.



      Vermutlich gibt Magura deshalb selber im Netz diese Anleitung zum korrekten Entlüften raus :P
      Aber seis drum...ist ja cool wenn Du so davon so überzeugt bist und Freude dran hast.
      Nur lass Dir gesagt sein,kein System ist flawless ;)


      Walter schrieb:

      [...]
      ist Belege wechseln, die einzige Wartung die gemacht werden muss.Kein langes Einstellen wie bei den Cantileversystemen ...
      Schnellspanner auf, Belege runter, neue Belege drauf, Schnellspanner zu und fertig.

      Es sind die BremsBELÄGE !!!
      Sorry,aber soviel Zeit muss sein :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von the_nature ()

    • the_nature schrieb:

      Vermutlich gibt Magura deshalb selber im Netz diese Anleitung zum korrekten Entlüften raus
      man sollte auch Anleitungen lesen.. und verstehen können!
      Entlüften ist "nur" notwendig, wenn bei der Montage und dem kürzen der Leitungen, Luft in das System gekommen ist!
      Alles Liebe aus Aachen, Walter ;)
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