Lohnt es sich "teure Qualitätstaschenlampen" zu kaufen?

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    • Ich habe drei Sorten Lampen in Gebrauch. Headlight, Handlampe und was kleines am Gürtel.
      Was mich immer gestört hat, waren die unterschiedlichen Batterietypen. Ungerade Batterieanzahl find ich bei geradzahligen Verpackungseinheiten, wie bei uns in D üblich, auch immer bescheiden.
      Da auch ich AA-Fan bin, bin ich nun mit Fenix unterwegs.

      LD12 immer am Gürtel
      LD41 für Haus und Hof
      HL 30 als Kopflampe

      Auf Arbeit am Helm habe ich eine Petzl Pixa3, da Ex-geschützt, unkaputtbar und auch AA betrieben.

      Ich kaufe also, wie meist, Markenware. Einfach deshalb, weil ich mich auf mein Zeug verlassen können willl. Muss aber nicht gleich High-End sein. Gute, den Anforderungen entsprechende Ausrüstung trifft es gut.
      Anschnallen.
    • Ob sich eine teure Lampe wirklich lohnt , oder es auch eine günstige tut.... denke kommt darauf an , was man damit macht.
      Brauche ich eine Lampe, die bei mir rumliegt, falls ich mal irgendwo recht kurz Licht brauch, wird eine günstigere mir AA oder AAA Baterien sicher mehr als genug sein.
      Ich brenutze Stirnlampen sowie recht helle Taschenlampen,die ich dann auch am Stück länger an habe ( Nachwanderungen und dann Feuer machen, Grill sauber machen , Nahrung schneiden draußen am Feuer usw. da kommt es mir darauf an , das ich zB. gleiche akkutypen benutzen kann , gerne die 18650 .
      So habe ich recht wenig Akkus, die aber in ständigem Betrieb, was für die Haltbarkeit / Lebensdauer der Akkus von Vorteil ist.
      ich benutze nur Fenix Lampen , da ich einfach davon ausgehen, das diese qualitäts Lampen auch richtig geprüft und getestet werden und mir nicht auf dem Kopf oder in der Hand explodieren, was mit einigen Akkus Probleme geben soll. Geht mir dabei auch um Garantie und Umtauschbarkeit/ Reklamation. Denke bei Noname wird das mit der Reklamation nicht wiklich einfach.
      Lampen mit AA oder AAA Bakterien haben natürlich den Vorteil, das man dies Dinger in jedem Geschäft kaufen kann und nicht erst Strom braucht zum Aufladen der Accus. Aber ich komme mit meinen Lampen nie in die Situation, das ich keine acculeistung mehr habe.

      Das Leben ist ein Spiegel: wenn du hineinlächelst, lächelt es zurück
      George B. Shaw

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Peter von Hausen ()

    • karlson schrieb:

      Ich bin ja noch Generation Maglite, von daher bin ich von den modernen Funzeln sowieso beeindruckt.

      Ich auch. Obwohl die Maglites ja damals wirklich was Gutes waren. Und sind sie heute noch: ich habe so eine mit drei Monozellen und eine Maglite Mini für 2 Mignons. Beide habe ich auf LED umgerüstet.

      Für meine Begriffe kann ich die große jetzt benutzen um ein Loch in den Himmel zu brennen und die Mini leuchtet so wie vorher die große.

      Die große ist für fast alles zu hell. Ich habe sie mal gut benutzen können, als hier Dorf nachts zwei Pferde ausgebüxt waren. Als Suchscheinwerfer also. Kommt echt selten vor, dennoch freue ich mich an der Lampe.

      Was ich bei Übernachtungen und oft überhaupt in der Hosentasche habe, und was ich meist benutze ist eine Maglite Solitaire, aber eine neue mit LED. Die leuchtet so wie vorher die Mini. Die taugt mir meistens. Meist laufe ich nicht mit Licht an durch die Gegend, sondern benutze sie um mal kurz was zu gucken. Oder was im Rucksack zu suchen.

      Es gibt sowas wie zuviel Licht. Ich habe nicht nur einmal (meist zu mir selbst) gesagt "Mach das Licht aus, ich kann nichts sehen." :D Nicht wahr, Loom? :)

      Die Maglites habe ich aber immer gern gemocht und mich immer wieder, eine lange Zeit, dran gefreut, weil sie so gediegen gemacht sind. Und das ist ja auch wichtig, nicht nur das Preis-Leistungsverhältnis. Insofern bin ich eher für wertige Lampen.

      Als Stirnlampe, die ich aber beim Campen nachts meist um den Hals trage anstatt auf der Stirn, weil sie da wenig stört aber schnell verfügbar ist, habe ich seit Jahren eine Petzl Tikka XP2, die ich mal zum Joggen angeschafft habe. Die ist auch gut, massig hell genug für mich und sie hat Rotlicht. Das einzige Problem damit ist, daß ich als Träger einer relativ dicken Brille leicht von meiner eigenen Lampe geblendet werde. Besonders ärgerlich ist das bei Regen oder Nebel, wenn die Brille voller Tropfen oder beschlagen ist. Da denke ich im Moment über eine ähnlich gebaute Black Diamond Storm nach, bei der das wohl besser sein soll, weil das Gehäuse nicht transparent ist und weil sie mehr nach vor übersteht. Mal sehen.

      Auch das ist eine Qualitätslampe, denke ich. Wahrscheinlich mehr als ich brauche, aber wiederum: ich freue mich an gediegener Qualität und vielleicht tut es ja doch auch was an Langlebigkeit und Zuverlässigkeit.

      Blöd bei Stirnlampen ist, daß Augen und Lichtquelle so dicht zusammen sind. Ein Licht, daß man tief in der Hand hält, macht ein plastischeres Bild. Aber da kann man eine Kopflampe ja notfalls auch in die Hand nehmen.

      Insgesamt finde ich es absolut faszinierend, was für Lichtausbeuten und Leuchtdauer man heute selbst bei billigen Mistlampen herauskriegt. Von sowas haben wir früher geträumt ...

      <OT> @karlson , ein Edward Abbey Leser. Interessant. :) </OT>
      Ich weiß, daß ich hing am windigen Baum / neun lange Nächte.
    • Stimmt , ich bin auch noch Maglithe Generation. Als "normale " Taschenlampen waren die damals echt sehr gut, robustes Gehäuse mit dem man auch mal hinlangen konnte.
      Habe dann meine 2 er, 3 er, 4 er und 6 er auf ich glaube Halogen ???? Oder war das schon LED???? Neeee
      Bin da gerade nicht sicher. Waren jedenfalls noch optisch kleine normale Birnen . Nee das war Hallogenlicht. Aber sollte gaaaanz toll sein. Hat echt Geld gekostet das umrüsten.
      Aus meiner heutiger Sicht..... alles Mist mit Maglight . Gibt da schon deutlich kleinere, hellere einfach "bessere "
      Lichtquellen im Taschenlampen Bereich . Habe den Eindruck, die haben damals den Anschluss an Lampen mit LED's verpasst .

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    • Ich bin vor einem Jahr auf Fenix Lampen umgestiegen. Hauptsächlich weil ich beruflich eine Lampe benötige, die ihre Helligkeit erst veringert wenn der Akku leer ist und nicht ab der ersten Minute schwächer wird. Die 1000 Lumen sind da teils auch hilfreich, genauso wie der instant Strobo Mode. Die 18650 Akkus sind auch was feines.

      Besitze eine TK16c und eine HL55 und bin damit sehr zufrieden.
      Qualität zahlt sich hier aus finde ich. Das kommt aber immer auf die eigenen Ansprüche an.
    • Moin,

      meiner Meinung nach ist die Frage schwer allgemein gültig sondern immer nur vom persönlichen Standpunkt und vom persönlichen Erfahrungshorizont aus zu beantworten.

      Denn, was für den einen teuer ist, sind für den anderen Peanuts und was "Qualität" ist bzw., was man als qualitativ ausreichend empfindet, hängt nicht zuletzt auch von den individuellen persönlichen Ansprüchen und dem Eisatzspektrum (Beruf oder Freizeit/ Hobby) ab.

      Mir persönlich reicht für unterwegs meine Tikka+ und für zuhause griffbereit neben der Haustür für "Notfälle" eine ganz einfache Lampe von Black Diamond.
      Im Handschuhfach der Autos liegt jeweils eine Mini-Mag. That's it.

      Früher hatte ich ausschließlich eine einfache Funzel aus dem Baumarkt oder Supermarkt dabei und das hat beim Zelten oder Wandern auch völlig genügt.

      Durch die stetigen technischen Neuerungen und geschicktes Marketing der letzten Jahre/ Jahrzehnte stieg dann auch die Versuchung, mal etwas Neues/ "Wertigeres" (vermeintlich) auszuprobieren.

      Auf "Marken" greife ich inzwischen deshalb gerne zurück, weil ich mich idR vor dem Kauf durch zahlreiche Reviews informieren kann und mir "einbilde", dass ich durch ein paar Euro mehr ein vermeintlich zuverlässigeres Produkt erwerbe.

      Die obig von mir von mir aufgeführten und bereits seit mehreren Jahren genutzten Lampen, haben meinen Ansprüchen bisher völlig genügt.

      LG Michael
      ---
      Gruß Michael


      "Ausrüstung macht Spaß!" :thumbsup:

      "Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden." :thumbup:
      (Rosa Luxemburg)
    • Ich muss mich auf die Lampen verlassen können beim Geocachen Nachts im Wald.
      Angefangen hab ich wie die meisten mit billig Lampen die dann recht schnell Game Over waren.
      Dann mit LED Lenser Kopflampe und der P7 die aber von der Ausbeute und der Unterhalt was Batterien angeht mir zu viel war denn Akkus konnte man in den Lampen nicht verwenden. ( Damals)

      Dann zu einer Fenix LD22 die ich bis heute noch habe. Die hat schon viel durch und geht immer noch tadellos.

      Bei Kopflampen bin ich bei Nitecore HC50 angekommen Top Qualität Preis ok .

      Seid kurzen ist mir eine Walter PL70 über den weg gelaufen die es bei Geocache Magazin für Abo zahlende Kunden vergünstigt gab. Mal sehen wie die sich schlägt.

      Von Led Lenser halte ich gar nichts mehr. Viel Geld für wenig Leistung !!
    • Ich bin auch noch Generation Mag-Lite und werde es auch bleiben. Ich hab mir Anfang des Jahres die Mag-Lite Mini Pro+ geholt und bin damit komplett zufrieden. Für alles, was ich im Alltag mache, reicht sie hundertprozentig. Für Reisen würde ich mir noch einen Firefly-Modus oder besser noch: stufenlose Dimmbarkeit wünschen, aber das ist nicht so wild, als Backup hab ich sowieso immer noch eine funzelige ~10 Lumen Lampe im Handy und eine kleine am Schlüsselbund (meine uralte Solitaire mit LED-Upgrade - yeah!).

      Chinesische Lampen gehören teilweise zu den besten auf dem Markt, aber ehrlich, ich finde es gibt auch noch andere Kriterien wie beispielsweise Nachhaltigkeit und Umweltschutz bei der Herstellung - googelt mal "Luftverschmutzung China" und seht euch die Bilder an! Und, ehrlich gesagt spielen für mich auch auch politische Aspekte eine Rolle - China als politisches System ist mir unheimlich. Das müssen wir jetzt nicht ausdiskutieren und ich weiß, dass es nicht machbar ist, alle Waren, die aus China sind, zu boykottieren. Aber wo es geht, da geht's und für mich geht's eben hier.

      Ich hab das Glück, dass ich gegen den Taschenlampen-Virus (bis jetzt) noch halbwegs immun bin, deshalb kann ich mir den Luxus leisten, zu definieren, was meine Bedürfnisse sind, mir die passende Lampe dazu kaufen und gut is. Aber ich kann es komplett nachvollziehen, dass andere da in's Kaninchenloch fallen - ich hab selber auch schon am Rand gestanden und runtergeschaut und konnt gerade noch so eben die Balance halten 8o

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Éowyn ()

    • Hallo Eowyn, ich fürchte fast , das auch deine Lampen irgendein Bauteil aus China beinhalten,....aber ist auch völlig egal !
      Ich habe auch so ein wenig " Respekt" was Dinge aus China angeht, aber ich denke um China kommen wir nicht herum.
      Übrigens fand ich es sehr spannend , zu hören, das es in China sehr angesehen ist , ausländische Produkte zu kopieren und dann zu vertreiben . Das hat dort nicht den Beigeschmack einer billigen Kopie, sondern zeigt höchsten Respekt gegenüber dem Produkt und das man es auch herstellen kann. Die sind sich also keiner Schuld bewusst, wenn es der Original- Hersteller nicht so spaßig findet.
      Schon fremd diese Welt, manchmal !

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    • Hallo Peter,

      über die genauen Produktionsabläufe bei Mag-Lite und die verwendeten Bauteile weiß ich nichts, aber wie gesagt, ich strebe auch gar keinen völligen Boykott chineschischer Produkte an, das geht sowieso nicht.


      Peter von Hausen schrieb:

      Übrigens fand ich es sehr spannend , zu hören, das es in China sehr angesehen ist , ausländische Produkte zu kopieren und dann zu vertreiben . Das hat dort nicht den Beigeschmack einer billigen Kopie, sondern zeigt höchsten Respekt gegenüber dem Produkt und das man es auch herstellen kann. Die sind sich also keiner Schuld bewusst, wenn es der Original- Hersteller nicht so spaßig findet.
      Schon fremd diese Welt, manchmal !
      In unserer Kultur gilt es nicht als ehrenrührig, eine im Ausland produzierte Ware zu kaufen, seinen eigenen Namen draufzuschreiben (bzw. draufschreiben zu lassen) und das Ganze dann als eigenes Produkt zu vertreiben. Ist irgendwie auch ganz schön komisch!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Éowyn ()

    • Ich denke es muss nicht immer teuer sein. Wenn man sich aber darauf verlassen muss, gebe ich gerne ein paar Taler mehr aus.

      Als Stirnlampe habe ich mir auch eine Petzl geholt, genauer gesagt die Tikkina E91HNE. Das gute Stück hat (glaube ich) 8 Euro gekostet inkl. Batterien und verrichtet seinen Dienst bisher ohne Murren.

      Als EDC- und Outdoor-Taschenlampe nutze ich die Fenix UC 35. Das Modell hat ca. 90€ gekostet und bisher war sie das Geld allemal wert.
      "Durch bloßes logisches Denken vermögen wir keinerlei Wissen über die Erfahrungswelt zu erlangen; alles Wissen über die Wirklichkeit geht von der Erfahrung aus und mündet in ihr." Albert Einstein