Wie bekämpft man Herkulesstauden?

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      Beitrag von Dachs ()

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    • Gibt, wie in jeder anderen Berufsgruppe auch, gute & schlechte Ärzte...
      Ein guter probiert vielleicht erstmal ohne Medikamentation ,schaut nach alternativen Heilverfahren und nach der Ursache der Erkrankung, ein eher schlechter gibt Dir Pillen mit und schickt Dich nach Hause.
      Denke damit kann man es gut vergleichen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von the_nature ()

    • the_nature schrieb:

      Außerdem, was hat die Menschheit denn vor der glorreichen Erfindung von RoundUp und dem ganzen anderen Chemo Kram mit den Herkulesstauden gemacht ?!
      Da können wir ja froh sein, dass die nicht die Pflanzenwelt übernommen haben und Monsanto damals zu Hilfe kam, Glück gehabt würd ich sagen
      Vor der Erfindung von Roundup war der Bärenklau wohl da , wo er hingehört!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kalteicher ()

    • @Kalteicher na und wie haben dass die Menschen "dort wo er hingehört" gehandhabt ?
      Mir solls auch egal sein, ich mag nur keine Leute die sich als Fachmänner aufspielen, nur weil die paar Videos veröffentlichen und bissel im Netz unterwegs sind.
      Am Ende des Tages muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen und für sich entscheiden wie er damit umgeht ;)
      In diesem Sinne, euch allen noch einen sonnigen Tag :thumbup:
    • @the_nature Ich denke die Menschen im Kaukasus haben einfach nix gemacht und sind einfach nicht in Bärenklau-Felder gegangen. Zum Problem wurde der Bärenklau erst , als er hierher gebracht wurde und sich hier ausbreiten konnte. Hier ist er nicht heimisch, hier gehört er genauso wenig hin wie z.B. Ratten nach Süd-Georgien.
      Kannste ja mal googlen. Der Mensch ist das Problem.
      Gruß , Christian
    • Na na na @the_nature... ich würde @Joe seine Fachkenntnisse nicht absprechen. Nicht mal wegen der TV Auftritte ;)
      Um beim Arzt zu bleiben: jeder Patient sucht sich seinen Arzt. Wer gerne Zuckerkügelchen lutscht und Kräuter um die Ohren hauen lässt, findet einen Fachmann, der es ihm anbietet. Die anderen nehmen die bittere Chemiepille und sind glücklich.
      Ich denke, die Welt ist groß genug, damit jeder sich auf seine Art und Weise ausleben kann. Vor RoundUp haben die Landwirte auch ihre Äcker bestellt. Aber mit ca. 1/3 weniger Ertrag. Heute sind Biobauern nur wirtschaftlich, weil sie auf teure Chemie verzichten und die Produkte doppelt so teuer verkaufen können.
      Der Tellerrand ist manchmal zu groß um ihn zu überblicken.
      Wenn du die Wahl hast, ob du recht behalten oder freundlich sein sollst, wähle die Freundlichkeit.
      Wonder - R. J. Palacio
    • the_nature schrieb:

      Gut dass der "Profi" es hier wieder besser weiß...Manchen Leuten kann man einfach nix erzählen, die wissen scheinbar alles, lol
      @Joe aber RoundUp ist besser sagts Du ?
      Peinliche Einstellung,imho
      Hm, von der recht unhöflichen Formulierung einmal abgesehen - hast Du Dir den Text vom Joe mal genau durchgelesen?

      Ein Auszug:

      Joe schrieb:

      Es gibt über der Wurzel keinen Vegetationskegel. Nein, wirklich nicht.
      Du hast Dir ja die PDF von der LWK NRW durchgelesen, oder sie zumindest überflogen. Dort ist ja diese schöne Grafik enthalten mit der Erwähnung des Vegetationskegels im dazugehörigen Text. Es wird nur leider recht undeutlich ausgeführt, WANN der Vegetationskegel dort unten ist... Daher kommen uns "Fachleuten" spontan wilde Zuckungen, wenn wir im Video mal wieder den Bezug auf den Vegetationskegel an der völlig falschen Stelle vorfinden.

      Desweiteren macht Joe auf die Tatsache aufmerksam, dass es sich um eine mehrjährige Pflanze handelt... Kannst das ja mal googeln.

      Joe hat ja auch nicht gesagt, dass die Maßnahme völlig wirkungslos wäre, nur ist sie eben nicht so wirkungsvoll, wie ich mir das für die Angler (und diese es sich wohl auch) wünschen würde und es in dem Video kolportiert wird.

      the_nature schrieb:

      Man sollte nicht vergessen, dass die Industrie in dem Bereich soviel Einfluss hat, dass duchaus auch von dort Impulse kommen die man Studenten dann während des Studiums vermittelt.
      Das ist mal geil - ich hab echt keine Ahnung, wie man es als Lobby-Professer hinbekommen soll, Grundlagen der Botanik industriekonform zu lehren...

      the_nature schrieb:

      Mir solls auch egal sein, ich mag nur keine Leute die sich als Fachmänner aufspielen, nur weil die paar Videos veröffentlichen und bissel im Netz unterwegs sind.
      Ah, ja genau, im Netz unterwegs und dann irgendwelche ergoogelten PDF's teils mäßiger Qualität falsch interpretieren und so... Kenne ich auch. Ganz viel Meinung und ganz wenig Ahnung. Aber dafür mit einer irren Lautstärke. Vielen Dank, Internet.

      Ach, da kommt mir gerade ein ehemaliger Azubi in den Sinn, der auf meine Frage, wieso er denn die Rechtschreibprüfung beim Verfassen seiner Erfahrungsberichte nicht aktiviert habe, antwortete: "Die kennt die ganzen Wörter nicht."

      8o
    • the_nature schrieb:

      @Kalteicher na und wie haben dass die Menschen "dort wo er hingehört" gehandhabt ?
      Mir solls auch egal sein, ich mag nur keine Leute die sich als Fachmänner aufspielen, nur weil die paar Videos veröffentlichen und bissel im Netz unterwegs sind.
      Am Ende des Tages muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen und für sich entscheiden wie er damit umgeht ;)
      In diesem Sinne, euch allen noch einen sonnigen Tag :thumbup:

      Also nix für ungut.
      Aber ich bin hier auf der Suche nach der Lösung für ein Problem.
      Es ist mir relativ egal von wem die kommt und habe kein Interesse an ideologischen Grabenkämpfen.
      Wenn irgendetwas verwertbares von dir gekommen wäre, wäre es mir eben so recht wie von @Joe , Rüdiger Nehberg oder Papst Franziskus.
      Ich lese aber nix als undefiniertes gehetze gegen Leute die eine Ausbildung in dem Bereich genossen haben, speziell gegen Joe. (Was ist das, Komplexe? Neid?)
      Darüberhinaus ist es leicht das Haar in der Suppe bei einer öffentlichen Person zu finden, wenn man selbst aus der völligen Anonymität heraus agiert.
      Dazu kommt, dass du hiermit völlige Ahnungslosigkeit in dieser Sache bewiesen hast.

      Die Menschen im Kaukasus müssen und mussten das Problem der Herkulesstaude nicht handhaben, weil die Pflanze von dort kommt und in das entsprechende Ökosystem eingebunden ist.
      Hier ist sie ein invasiver Neophyt. Invasiv sagt schon vieles. Durch fehlende Fressfeinde und/oder begünstigte Klimabedingungen im Vergleich zum Ursprungsgebiet können sie sich massiv ausbreiten und somit andere, oftmals gefährdete Arten verdrängen. Dies ist das Hauptproblem, nicht die Giftigkeit.
      Dazu kommen noch Sekundäreffekte, wie Uferdestabiliserung und damit einhergehende Erosion, oder Nährstoffeintrag in mageren Lebensräumen etc.

      Um das mal zu verdeutlichen. Im von mir genannten Kleinbiotop (alte Halde eines ehemaligen Grauwackesteinbruchs) kommen viele seltene Pflanzenarten vor, unteranderem Schlüsselblumen, Alante, Seidelbast, Fetthenne und einige andere. Durch die Ausbreitung der Herkulesstaude, ist von diesen Pflanzen kaum noch etwas übrig, da sie Licht und Nähstoffe wegnehmen.

      Daher ging es mir um effektive Methoden. Mittel wie Roundup und Derivate, können gezielt eingesetzt effektiver und umweltfreundlicher sein als konventionelle Maßnahmen. Dies ist in diesem konkreten Fall allerdings nicht der Fall da Roundup ein Blattherbizid ist und durch die riesige Oberfläche der Herkulesstaudenblätter davon zu viel in die Umwelt gerät.

      Die Sache mit dem mystischen "Vegetationskegel" hab ich schon durch. Es ist keinesfalls der Fall, dass die Pflanze nicht mehr austreibt. Sie treibt munter weiter aus. Die Methode ist nur erfolgreich wenn sie konsequent über längere Zeit angewandt wird, denn das eigentliche Ziel ist es die Wurzel auszulaugen ohne das wieder Stärke in die Wurzel kommt, aber dafür muss man vier, fünf oder noch mehr mals abstechen.
      Im hier genannten Fall aber keine gute Möglichkeit, da durch den steinigen Boden (wir erinnern uns Halde), man mit dem Spaten überhaupt nicht tief genug kommt.

      Bisher ist meine "Salz in den Wurzelansatz" -Methode am vielversprechendsten. Aber ich bin immer noch offen für bessere Ideen.

      Aber um zurück zum Anfang zu kommen. Auf wen soll ich bei meiner Problemlösung mehr setzen? Jemand der sich seit Jahrzehten so intensiv mit der Materie befasst und auskennt wie wenige andere, der nachprüfbare Links und Quellen angibt, oder jemand von dem man bis auf persönliche Anfeindungen im Schreibstil eines Teenagers nicht verwertbares zu lesen bekommt, der nicht einmal die Problematik invasiver Neophyten verstanden hat und der nach meinem Dafürhalten nichts weiter als ein Troll ist?

      Es ist klar, dass jetzt von dir wieder die üblichen Spitzen und Persönliches kommen wird, aber das wird mich nicht überraschen. Es wäre schön wenn ich wenigstens überrascht werden würde von einer unerwarteten Reaktion, dann wärst du wenigstens ein delikater Troll.

      Mann, was hab ich hier für einen Roman verfasst, aber mit gehen diese Internethelden einfach nur aufn Keks.
      Niemand

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Desertstorm ()

    • @the_nature
      Mit dir kann man echt Mitleid haben.

      @all
      Lasst euch doch nicht von einem unbewaffneten provuzieren. Ich gehöre zwar auch zur Liga gegen Dummschwätzer und Witzfiguren, aber in dem Fall ist es die Mühe nicht wert. Mit heisser Luft mag man Präsident werden können, aber ein "Profi" der nur heisse Luft absondert verhungert... Gott sei Dank.


      @AmWald
      1. Die Herkulesstaude wurde eingeschleppt weil es eine Zeit lang Mode war diese im designeten Vorgarten zu haben. Von dort aus breitete sie sich dann aus. Für genauere Informationen zu diesem Sachverhalt musst du googeln wnn es dich interessiert.
      2. In vielen Bundesländern wurde von den zuständigen Behörden beschlossen dass die Herkulesstaude nach Möglichkeit ausgerottet werden soll. Von daher ist es herzlich egal auf wessen Grund sich die Pflanze befindet.
      3. Wir haben es verbockt, wir müssen es wieder ausbessern, sonst haben wir demnächst Krokodile im Main und Rhein..... wobei.... :hut:
      4. Keine Frage, die Bekämpfung ist eine langwierige Angelegenheit und wird vorraussichtlich nie zu einem 100%-igen Erfolg führen, aber immer noch besser als eine ungezügelte Verbreitung zu erlauben. Um es zu verdeutlichen, die wenigsten Ureinwohner Amerikas, auch Indianer genannt, starben duch die Waffen des weissen Mannes. Die meissten verreckten an eingeschleppten, bisher dort unbekannten Krankheiten. So ähnlich muss man sich das vorstellen, nur auf Pflanzen übertragen. Zum schluss gibt es die einheimischen, ortstypischen Pflanzen nur noch im Bot. Garten.
    • Schon klar, eingeschleppte Plagen gibt's fast überall auf der Welt, aber in den wenigsten Fällen hat das Beseitigen nachhaltig funktioniert, oder irre ich mich da?
      Ich sag ja nicht, das Fred-ersteller es nicht versuchen soll, sondern hinterfrage halt, wie erfolgversprechend das ganze ist. An Round Up (Gly...) kommt ja nicht jeder so einfach ran, Ter …… kriegt man da schon einfacher. Aber ich glaube nicht, das nach diesen Chemiekeulen das Zeug nicht irgendwann wieder da ist.

      Zu Punkt 2 : den Förster möchte ich sehen, der dem bunten Treiben zusieht, auch nach Erklärung der Sachlage, wenn im Wald jemand anfängt Pflanzen auszugraben oder gar mit der Giftspritze rumrennt.
    • Desertstorm schrieb:

      [...]

      Daher ging es mir um effektive Methoden. Mittel wie Roundup und Derivate, können gezielt eingesetzt effektiver und umweltfreundlicher sein als konventionelle Maßnahmen. Dies ist in diesem konkreten Fall allerdings nicht der Fall da Roundup ein Blattherbizid ist und durch die riesige Oberfläche der Herkulesstaudenblätter davon zu viel in die Umwelt gerät.
      Und genau das ist der springende Punkt, hier wird zu RoundUp geraten und anderen Methoden werden für nicht funktional erklärt.
      Das macht für mich eine weitere Diskussion irrelevant.
    • Bei RoundUp kann man die Benetzung durch Olivenöl vergrößern, so das nur das zu bekämpfende Blattwerk getroffen wird.
      Mit einen 5l Zerstäuber kann man gezielter Spritzen so das das Grün in der Umgebung verschont bleibt.
      Bei einer Einzelbekämpfung kann man mit RoundUp gut vorsichtig umgehen.


      Edit
      Verbesserung von @the_nature
      Und by the way, es nennt sich Zerstäuber

      T9 hat Zersteuber gemacht und Zerstäuber heißt es.

      :danke: :thumbup:
      Gruß
      Andy :hut:
      Brennholz Verleih :campfire:

      Alles was Du über mich hörst, kann genau so falsch sein, wie die Person,
      die es Dir erzählt hat. ;) :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von trapperandy ()

    • trapperandy schrieb:

      Bei RoundUp kann man die Benetzung durch Olivenöl vergrößern, so das nur das zu bekämpfende Blattwerk getroffen wird.
      Mit einen 5l Zersteuber kann man gezielter Spritzen so das das Grün in der Umgebung verschont bleibt.
      Bei einer Einzelbekämpfung kann man mit RoundUp gut vorsichtig umgehen.
      Das magst Du vielleicht denken,ist aber so nicht korrekt.
      Denkst Du ernsthaft es breitet sich nur in soweit aus, wie Du es mit Deinen Augen wahrnehmen kannst ? :rolleyes:
      Was meinst Du warum u.a. unser Umwelt- und Agrarministerium schon länger damit beschäftigt und es Stimmen gibt die ein komplettes Verbot von Glyphosat fordern ?

      n-tv.de/politik/Koalition-bei-…inig-article20387864.html

      Aber Du als Privatperson weißt wie man es "anständig" nutzen kann,ist klar...
    • @the_nature
      Du kennst es doch nur durch die Presse und Hörensagen.
      Hast Du damit schon gearbeitet?
      Ich schon.
      Du hast nur die Feldbespritzung im Kopf, eine Einzelbekämpfung funktioniert anders und Punktgenau.
      Von der Feldbespritzung bin ich auch kein Fan wenn es anders auch geht. :hut:
      Gruß
      Andy :hut:
      Brennholz Verleih :campfire:

      Alles was Du über mich hörst, kann genau so falsch sein, wie die Person,
      die es Dir erzählt hat. ;) :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von trapperandy ()

    • Ich bin gegen jegliche Art von Herbiziden und generell gegen den unnötigen Einsatz von Chemie im Bezug auf unsere Umwelt und Lebensmittel.
      @trapperandy
      Und stell Dir vor, hab sogar ein wenig Ahnung was den Umgang damit betrifft.
      Aber habe auch keinen Bock mit Leuten zu diskutieren die es ja scheinbar eh alle besser wissen...
      Nutzt es einfach weiter und habt euren Spaß damit,dann sollte doch alles gut sein.

      Und by the way, es nennt sich Zerstäuber ;)
    • @the_nature, es wäre doch ganz nett, wenn du uns an deinem Wissen teilhaben ließest. Eine lose Zusammenstellung von Links bringt doch nichts. Wenn du Fachmann für biologischem Anbau bist, wären viele sehr interessiert. Rumgepöbel bringt aber nur schlechte Laune. Also erzähl doch mal lieber, was es für alternative Möglichkeiten gibt.
      Wenn du die Wahl hast, ob du recht behalten oder freundlich sein sollst, wähle die Freundlichkeit.
      Wonder - R. J. Palacio