WoMo, Boot und andere Fluchtfahrzeuge: Wie funktioniert ein gutes Strommanagement (technisch gesehen)?

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    • WoMo, Boot und andere Fluchtfahrzeuge: Wie funktioniert ein gutes Strommanagement (technisch gesehen)?

      Einige kennen dieses Problem: Im WoMo oder im Boot sind mehrere Verbraucher, der Motor muss in jedem Fall gestartet werden können, die Geräte sollen aber auch ohne Motor laufen. Dann gibt es zudem noch einige Einspeisegeräte wie Photovoltaikzellen und/oder Windräder. Mehrere Batterien sind im Einsatz, da auf eine alleine kein Verlass ist. Das ganze muss nun zu einem sinnvollen, sicheren und möglichst wartungsarmen System zusammengefasst werden. Aber wie?
      Konkret stehe ich vor der Herausforderung, an meinem Bötchen die gammelige Elektronik zu erneuern. Der Innenborder ist ein alter 48PS Peugeot Dieselmotor. Zur Sicherheit ist ein 20PS Yamaha Außenborder dabei. Zusätzlich möchte ich eine Solarzelle und ein Windrad montieren, für längere Liegezeiten sicherlich ganz nützlich, da die elektrischen Geräte ordentlich Saft ziehen. Z.B. Funkgerät, Kartenplotter, Tiefenmesser und evtl. auch Laptops etc., dazu die nötige Beleuchtung.
      Hat jemand Erfahrungen, Tipps, Konzepte und sonstige Ideen?
      Das Thema betrifft eigentlich alle, die ein mobiles Heim haben.
      Glück ist Bedürfnislosigkeit.
    • Da würde ich dir @Edward empfehlen. Aktuell ein wenig überarbeitet der Junge, aber das ist absolut sein Gebiet.

      Ich übernehme aber keine Haftung für das Ergebnis, @Friese :D
      "He´s one of them rangers, dangerous folks they are, wandering the wild"
      "Not all who wander, are lost"
      Plan your dive, dive your plan
      Was ihr den Geist der Zeiten nennt, das ist im Grunde nur der Herren eigner Geist
    • Als Versorgungsbatterie haben sich extrem gut Optima Batteries
      im Boot bewährt. Man nimmt die gelbe und die habe ich auch als
      Starterbatterie im Benz. Diese ist tiefentladesicher, d.h. sie nimmt
      bei Tiefentladung keinen Schaden. Gibts bei Ibää.
      Extrem schnell ladbar mit hohem Strom und man kann auch mal sehr hohen Strom entnehmen.
      Nachdem ich die meinem Vater für seinen Hanseaten empfohlen habe,
      war Ruhe mit Batteriekauf, der sonst fast jährlich anstand.

      Gruss
      Konrad
      Ach das wiegt nix!
    • Unser WoMo hat eine Brennstoffzelle für eine autarke Stromversorgung. Genutzt haben wir sie aber noch nicht. Meine Mutter ( Vorbesitzerin des WoMo) war aber froh sie dabei zu haben. Auf Island wurde sie auch genutzt von Ihr. Bei Bedarf erkundige ich mich nach ihrer Einschätzung.
      "Of all the paths you take in life, make sure a few of them are dirt."
      John Muir

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Monoxilus ()

    • Als Schnittstelle zwischen Bordbatterie, Solarzellen und Verbrauchern kann ich die Goal Zero Yeti Reihe empfehlen: Solarlader eingebaut, Spannungswandler eingebaut und dazu noch interne Akkus auf Blei oder Lithiumbasis.
      Windräder auf niedervoltwechselstrom sollten auch über den Solarlader eingespießt werden können - das hab ich aber bei meinem Yeti 400 noch nicht probiert.

      spezial-depot.de/licht-energie…i-400-230v-universal.html

      Die gesammte Elektronik selbst auf zu bauen/zusammen zu stellen und zu verkabeln ist billiger aber ein Kasten für alles ,egal ob im Haus bei Stromausfall oder in der Jagdhütte oder auf dem Boot wäre mir lieber....

      Als Quelle für einen Selbstbau :
      svb.de/de/kategorie/elektrik-s…dule-windgeneratoren.html

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Marcus Hannover () aus folgendem Grund: Links raus suchen

    • Hatte mal einen Kleinbus.
      Den rüstete ich mit Standheizung (Luft) und Steckdosenleiste (12V Zigarettenanzünderstecker tauglich).
      Dafür verbaute ich eine zusätzliche Batterie unter der mittleren Sitzbank (neber der Standheizung).
      Stromversorgung kam von der Lichtmaschine. Mittels einen Trennrelai waren bei laufenden Motor die Starterbatterie und die nachträgliche Bordbatterie verbunden, ansonsten getrennt (elektrisch gesehen).
      Bei neueren Fahrzeugen soll dieses Relai scheinbar nicht mehr funktionieren, aber Dein Boot ist glaube ich auch noch älter?

      Wenn Du konsequent bist, könntest Du daß Relai ja auch über einen Schalter betätigen, wenn du eine externe Stromversorgung zur Verfügung hast.
      Oder genau die Kataloge (am Besten mehr Verschiedene) stöbern, dort scheint es mehrere Lösungen samt der Hardware zu geben.
    • Ich weiß nicht, inwiefern es für dich interessant ist... auf dem gemieteten BungalowBoot im Sommer war ein Solarpanel verbaut, zudem wurde die Zusatzsbatterie auch über die Lichtmaschine gespeist. Es war eine 220V Steckdose verfügbar. Alles in der Küche (Herd, Kühlschrank) lief über Gas und war von der Stromversorgung fast unabhängig.
      Eine windbetriebene Anlage ist auf See wahrscheinlich effizienter als Solar. Bei Conrad hatte ich mal vor Jahren eine Mini-Windkraftanlage gesehen, deren Installation mir von Seiten der Gemeinde aber verboten wurde.
      Wie Irrlicht im Moor, flackert's empor, lösch aus, trink aus, genieße leise auf echte Friesenweise, den Friesen zur Ehr vom Friesengeist mehr.
    • Wasserkraft erscheint mir speziell auf einem Boot wesentlich zuverlässiger und konstanter als Windkraft bzw Solarthermie. Vor allem auf Binnengewässern in unseren Breiten - auf See sieht das evtl. anders aus, kann ich aber nicht beurteilen. Die Firma im Link bietet sogar ein mobiles Kleinstwerk für den Rucksack an (taugt aber nur für USB Geräte). Eventuell wäre das nächstgrößere noch mobil, bin mir da aber nicht sicher, da aus der Beschreibung nicht so hervorgeht, ob das auch zur temporären oder nur zur Festinstallation gedacht ist. Jedenfalls wäre die erzielbare Leistung dabei sogar stark überdimensioniert...

      Jedenfalls verhandle ich zur Zeit gerade mit mir selbst die Anschaffung der Rucksackversion zu Testzwecken.
    • Friese schrieb:

      und andere Fluchtfahrzeuge
      Mein ultimatives, fossile Brennstoff-unabhängiges Fluchtfahrzeuge ist mit einem zuverlässigen, ebenfalls Sprit-unabhängigen Stromgenerator ausgestattet, dessen Leistung ich allein bestimmen kann!


      Nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass dieser versagt,habe ich einen Reservegenerator angebaut, sozusagen ein Notstromaggregat ;)


      Meine Lichtanlage ist mit Kondensatoren ausgestattet, so dass ich für begrenzte Zeit Licht unabhängig von Bewegung habe.
      Insgesamt das in meinen Augen zuverlässigste Fluchtmobile, Zuladung bis 50 kg möglich, ohne Geländegângigkeit völlig einzubüßen!
      Solange ich mich bewegen kann, bewegt es sich auch. ^^

      Schon ne tolle Erfindung!
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      Tough enough to wear pink.
    • Monoxilus schrieb:

      Unser WoMo hat eine Brennstoffzelle für eine autarke Stromversorgung. Genutzt haben wir sie aber noch nicht. Meine Mutter ( Vorbesitzerin des WoMo) war aber froh sie dabei zu haben. Auf Island wurde sie auch genutzt von Ihr. Bei Bedarf erkundige ich mich nach ihrer Einschätzung.
      ;)
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      John Muir
    • OpsBase schrieb:

      Hat sich von Euch schon einmal jemand an einer Brennstoffzelle versucht?
      Ich hab mal eine entwickelt, ist schon paar Jährchen her. Damals war ich jung und brauchte das Geld.
      Leider gab es weder Geld noch Unterstützung - nur leere Worte und "Wie wollen sie das denn anstellen, das kann gar nicht funktionieren. Welche Reaktion soll denn da ablaufen?" Auf diese Ausfragemethode bin ich reingefallen. Zwei Jahre später kam eine große Firma mit einem Prototyp um die Ecke, der mittlerweile sehr gut ausgereift ist.
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