Nehberg's ÜGÜ oder was man daraus macht

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    • Nehberg's ÜGÜ oder was man daraus macht

      Hallöle,

      es folgt kein wirkliches Review, aber in gewisser Hinsicht ein Erfahrungsbericht. Und da ich keine passendere Unterkategorie gefunden habe, wo man den folgenden Beitrag hätte unterbringen können, ist er eben hier gelandet. Etwas verspätet, aber jetz kütt et ...

      Gerade zu Beginn meiner Outdoor-Ausflüge befand ich mich in einer Phase, in welcher ich erste Erfahrungen sammeln durfte, womit man sich bestenfalls draußen in der Natur bewegt. In Foren wurde zu jenem Zeitpunkt insbesondere der US Assault Pack II sehr angepriesen und Molle-Pouches schienen zum kommenden Hobby (Bushcraft) einfach dazu zu gehören. So zumindest mein erster Eindruck.

      Ein passender Army-Shop war in Köln schnell gefunden. Vorteilhaft war, dass er sich keine 300 Meter von meinem Arbeitsplatz befand, und ich mir während einer Mittagspause einfach mal das Angebot vor Ort anschauen konnte. Es war riesig, und ich muss gestehen, dass ich mich um 25 Jahre in der Zeit zurückversetzt fühlte, als ich zuletzt einen solchen Laden betreten hatte. BW war cool! So meine vernebelten Erinnerungen. Entsprechend deckte ich mich mit BW-Stiefeln, ausrangierten Hosen, Stiefelsocken, diversem Kleinkrempel, vereinzelten Pouches, einem ersten Messer (Muela Rhino), dem besagten US Assault Pack II ein und fuhr mit einem breiten Grinsen nach Feierabend gen Heimat.

      Erste Touren bewegten sich zwar noch unterhalb der 10-Kilometer-Marke, aber mir wurde relativ schnell klar, dass ich mit den BW-Stiefeln und ein paar anderen Teilen nicht wirklich glücklich werden würde. Und da das vor der Haustür liegende Angebot noch so verlockend war, kaufte, kaufte und kaufte ich nahezu sämtlichen Krempel, um möglichst flexibel erste Erfahrungen zu verinnerlichen. Alleine die Erfahrungen, welche ich während meines Kaufrausches erleben durfte, kosteten mich mit der Zeit gut und gerne an die 1.500 Euro.

      Trotz dieser - im Nachhinein betrachtet - bitteren Pille, war ich mit dem Erwerb meines US Assault Pack II bis vor nicht allzu langer Zeit sehr zufrieden. Ich konnte der Anbringung der ganzen Pouches zwar nichts abgewinnen, da sie das ohnehin etwas eigenwillige Verhalten des Rucksack im Gelände zusätzlich unterstützten, aber sie wurden teuer gekauft, also mussten sie ja quasi auch benutzt werden.

      Nach und nach bemerkte ich aber, dass meine Oberkörperanatomie und der Assault keine Freunde werden würden. Den Assault ordentlich bepackt und schön nach hinten rausragend, ließ mein Kreuz (mitunter auch die Schultern) die Symphonie des Todes einspielen. 6 Stunden auf 15 Kilometern bei einem (Standard-) Gewicht von schätzungsweise 14 Kilogramm waren mit dem Assault alles andere als eine Wohltat. Aber wo lag das Problem?

      Das Problem erklärte sich von selbst, als ich in unterschiedlichen Foren zum ersten Mal auf Hüftflossen aufmerksam wurde. Die Lösung!

      Ein eher glücklicher Zufall ließ mich während eines Einkaufs bei OBI in der Männer-Spielwaren-Abteilung vorbeikommen, wo ich folgenden Werkzeuggürtel der Hausmarke LUX entdeckte:

      OBI - LUX Nylon-/Ledergürtel

      "Der dürfte sich doch eigentlich als Hüftflossen-Ersatz anbieten", dacht' ich noch so bei mir, ohne mir ansatzweise Gedanken darüber gemacht zu haben, ob und wie es umsetzbar wäre.

      Der Bauchgurt - insofern man ihn beim Assault überhaupt als solchen bezeichnen kann/darf - war schnell entfernt. Übrig blieben 2 Schnallen, durch die - nach kurzzeitigem Einwirken einer Vierkant-Schlüsselfeile - der Lederriemen des Werkzeuggürtels gefummelt werden konnte. Es brauchte zwar 2-3 Ansätze, ehe ich die Reihenfolge (Gürtel, Schlaufe, Schnalle, Schlaufe, Schnalle, ...) richtig eingefädelt hatte, aber es funktionierte und sah zudem nicht sooo schlecht aus. Nachteil: Rucksack bzw. Gürtel saßen jeweils nicht wirklich da, wo sie hätten sitzen sollen. Zwar eine Lösung, nicht aber die meine. Und "Nein", eine wirkliche Tour unter diesen Umständen hat es nicht gegeben.

      Tja, "Was tun?", sprach Zeus.

      Es war Susanne Williams, die mich während eines ihrer Berichte auf einen Überlebensgürtel blicken ließ. Kannte ich noch nicht. Natürlich befragte man Google, da man sich selbst ja noch nicht in der Lage sah, einen solchen Outdoor gerecht zusammenzustellen. Wiederum war es Rüdiger Nehberg, der sagte, dass ein Überlebensgürtel (ÜGÜ) niemals pauschal betrachtet werden sollte. Also setzte ich mich eines schönen Nachmittags in die pralle Sonne, hatte ein gutes Kontingent meiner Ausrüstung um mich versammelt und strickte mir meinen individuellen ÜGÜ zurecht.

      Was kam mir in die Quere?

      Natürlich die 3 vorhandenen Schlaufen des nylonischen Teils jenes Werkzeuggürtels. Umdenken war angesagt, oder aber Ausdünnen, wobei ich mich ungerne vom (überflüssig) erworbenen Krimskrams trennen wollte. Allerdings hatte ich einfach keine andere Wahl, insofern ich tatsächlich gewillt war, mit jenem Transportmittel in die tiefe Wildnis Deutschlands zu ziehen.

      EH-Kit (formerly known as FAK)

      Bisher großartig gebraucht? Nö!
      Gewicht? knapp 300g
      Ausmaß: nicht redenswert in seiner Lock&Lock Dose
      Für'n Gürtel: uninteressant (!)

      Was soll rein?
      • paar Pflaster sind nie verkehrt
      • zumindest ein kleiner Verband sollte drin sein
      • Tabletten (1 Satz), also 3-4 Stück
      • Pinzette
      • Zecken-Karte
      • kleine Lupe (Multi...)
      • Nagelschere
      • Fett (meist einen Lippenpflegestift)
      Was geht sonst noch mit?
      • Kamera
      • Nalgene Oasis in einer Canteen-Tasche
      • Taschenlampe (nur des Gewichts wegen)
      • Paracord (zum Spielen ggfs.)
      • Taschen- und Feuchttücher
      • 1 Paar Nitril-Handschuhe (im Ü-Ei)
      • 'ne Zange (kleine Cobra - wiegt aber auch)
      • Messer (Ich schnippele unterwegs eigentlich ganz gerne.)
      • Dreieck(s)tuch
      • 2 Riegel
      • bissel Magnesium + Hirschtalgcreme auf 15mL vertubt
      • ein paar Handschuhe (muss aber nicht)
      • ?(
      Braucht es mehr bei 'ner ausgedehnteren (6-10 Stunden bequem durch die Lande ziehend) Tagestour?

      Also eigentlich... Nö! Meines Erachtens ist's eigentlich sogar noch zu viel. Aber ein Bissel was sollte schon auf der Hüfte sitzen. So sähe es aus:



      Es gibt bequemere Gürtel! Er lässt sich aber eigentlich ganz gut tragen, wobei ich überlege, den Plastikteil wegzulassen. Hat mich 3 Tage fiesen Muskelkater im A**** gekostet. War unge**!

      Für Tagestouren, selbst wenn sie über 25 Kilometer hinaus gehen, ist ein Rucksack vorteilhaft, aber nicht zwingend notwendig. Spielzeug und das Notwendigste ließe sich auch so transportieren. Ist aber auch individuell abhängig.

      Ein Cape/Poncho ginge, habe ich aber eher selten dabei. Der Liter Wasser wird auf der anderen Seite ausgeglichen. Einerseits viel zu viel, andererseits könnte es mehr sein. Ich werde wohl aber auf ein anderes (bequemeres) Modell umsteigen. Für die Baustelle OK, aber unterwegs darf's was angenehmer sein. Vielleicht mit Schultergurten, wobei das im Sommer für unnötige Blicke sorgen dürfte. Reicht eigentlich. MMn. Da mag aber jeder nach Belieben entscheiden. Ich find's 'ne Alternative. ;)

      Haut raus, falls Ihr was habt! Gruss
      Rudi
    • @Stefan-OL
      Du willst nicht ernsthaft 70 Kracher für so'n Gürtel bezahlen?? =O
      War'n Scherz, oder? ?(

      Da hab ich doch noch ein langes Stück Sicherheitsgurt aus'm Auto, Schnallen liegen hier sowieso rum, Polsterung brauchste ja nicht- naturgepolstert :D ...
      Lass uns craften, Buddy! Wenn schon nicht bushcraft, dann halt trashcraft!!
      LG schwyzi
      One man's trash is another man's treasure!
      Tough enough to wear pink.
      Member of the Hateful fifteen
    • Fand ich gut das Du uns auf die ganze Reise der gedanklichen Entwicklung mitgenommen hast!

      So einen Gürtel als Projekt fände ich auch ganz reizvoll. Wenn ich dann aber praktisch denke komme ich doch wieder auf meinen kleinen Rucksack den ich auch in der Stadt permanent mit mir rumschleppe. Da geht alles rein und ich merke ihn kaum.

      Aber irgendwo im Hinterkopf kratzt der Gürtel ein wenig... :rolleyes:
    • @Stefan-OL

      Ich liebäugel' derzeit mit folgendem:

      OneTigris - Taktischer Gürtel

      Zwar ohne Schultergurte, da ich doch der Meinung bin, dass da zu sehr der militärische Aspekt zur Geltung kommt, aber zumindest in der Art wird der Nachfolger gewählt. Welcher es letztendlich werden wird, weiß ich aber noch nicht. Das Angebot ist innerhalb einer gewissen Preisspanne nicht gerade klein. Wenn sich optional mal Schultergurte anbringen ließen, was gerade im Herbst/Winter mit mehr Equipment und zusätzlichem Gewicht interessant wäre, wäre das sicherlich nicht verkehrt.

      @schwyzi

      Grundlegend bin ich ja vollkommen bei dir. Da ließe und lässt sich sicherlich auch was selber kreieren. Für knapp 30 Euro (siehe: OneTigris) mache ich mir aber nicht großartig die Mühe, mich da selber hinzusetzen. Da mir alleine schon das Material fehlen würde, um entsprechend etwas umsetzen zu können, ist der Gedankengang eigentlich hinfällig.

      Es macht aber sehr wohl einen Unterschied, ob man lediglich einen Ledergürtel (o.ä.) trägt oder einen gepolsterten Flossenersatz. Bereits nach 3 Stunden kann der Gürtel - dank des daranhängenden Gewichts - schon mal unbequem werden.

      Mein Gürtel dürfte alles in allem um die 5-6kg wiegen. Müsste ich im Detail mal wiegen und ggfs. hier die einzelnen Positionen auflisten. Ist natürlich beliebig, aber Eigengewicht des Gürtels, Wasser und Werkzeug machen sich doch schon bemerkbar.

      @Gunnarsson

      Ich habe im Laufe der Jahre (für meine Verhältnisse und Anforderungen) etliche Rucksäcke besessen und probiert. Mitunter der liebste RS war mir der Wisport Raccoon, der mir für reine Tagestouren jedoch zu groß war.

      Ich mag Rucksäcke, komme irgendwie auch immer wieder auf einen solchen aus, aber in 98% der Fälle trage ich ein Zeugs mit mir rum, wo ich mich im Anschluss an eine Tour frage, wofür ich den ganzen Krempel (mal wieder) mitgeschleppt habe.

      Auf Wasser lässt sich unterwegs m.E. noch am wenigsten verzichten. Bissel was für'n Spatengang sollte dabei sein, und wenn man mit dem Messer fuchtelt, sollte man in gewisser Hinsicht auch auf mögliche Verletzungen vorbereitet sein. Da ich zudem immer gerne mal etwas abwegig flaniere, bietet sich eine kleine Auswahl an Werkzeugen einfach an. Eines kommt zum anderen und schwupps ist der Gürtel bereits ausstaffiert.

      Der Gürtel hat gegenüber dem/einem Rucksack aber den Vorteil, dass man im Rücken nicht ganz so extrem schwitzt. Weiterhin ist man etwas flexibler, wenn man irgendwo durch oder dran rum kraxelt. Andererseits sollte man sich aber überlegen, was man auf Tour vorhat. Man hat zwar gewisse Möglichkeiten, aber eben alles in Grenzen.

      Über einen Not-Poncho könnte man noch nachdenken. Ein Becher in Nierenform würde durchaus noch in die Canteen-Tasche passen und mit einem Esbit-Faltkocher (ggfs. M71) wäre ein provisorisches Koch-Set prinzipiell vollständig. Da sind den individuellen Bedürfnissen kaum Grenzen gesetzt. Einen Overnighter würde ich in dieser Konstellation jedenfalls nicht antreten; zumindest noch nicht.

      @Blutsvente

      Na, Projekt wieder interessant geworden oder wolltest du was quitt werden? :D

      :whistling: ;)
    • ÜGÜ nach Nehberg, als Kind gehabt, als Erwachsener für schlecht befunden, genau so wie jegliches andere Gebamsel, wie Umhängetaschen, Hipbags, Koppeln oder das Schlimmste, Gebamsel außen am Rucksack, wie kleine Mollepouches, Becher, Töpfe etc. da bekomm ich nen Vogel. Es stört die Koordination, verursacht Geräusche und man kann sich damit verfangen oder wo hängen bleiben. Da ich immer mal zwischen drin gern nen Eilmarsch einlege wird bei mir alles im Rucksack verstaut und gut. Dann baumelt nichts. Trage ich ein Messer mit Dangler hat dieses einen Oberschenkelriemen. Anstatt eines schweren ÜGÜ der mir die Hose auf Baggystyle zieht, nehm ich lieber nen kleinen Kletterrucksack. Wenn ich einen ÜGÜ nehmen müsste, dann nur in Verbindung mit einem richtigen Koppeltragesystem.

      MfG Bushdoc
    • Joa, Schultergurte bzw. ein Koppeltragesystem sind durchaus ein Argument. Beim Laufen fällt das weniger ins Gewicht, aber beim Aufstehen muss man sich im Anschluss neu ordnen. Teils lästig. Wirklich baumeln oder bamseln tut's eigentlich nicht, wobei ich eher gesittet und gemütlich unterwegs bin. Der Canteen-Tasche mitsamt voller Wasserflasche würde ich aber durchaus zutrauen, dass sie ein Eigenleben entwickelt. Der Rest (sprich: die restlichen Pouches) sitzt verhältnismäßig eng an, ohne dabei großartig zu schlackern.

      Töpfe, Tassen oder sonstiges außerhalb angebracht? Gott bewahre. Das ist ja mal eine unerträgliche Geräuschkulisse. Nä, muss ich auch nicht haben, wobei ich - wie gesagt - im Regelfall nicht mal 'ne Tasse oder irgendwas zum Brötcheln dabei habe.

      Der ÜGÜ hat seine Vor- und Nachteile. Man kann/muss ihm ebenso Beachtung und Aufmerksamkeit schenken, wie im Verhältnis einem Rucksack. Optimiert werden kann immer mal was. Da ich aber mit nahezu sämtlichen Rucksäcken in irgendeiner Hinsicht so meine Maläste hatte, ist der Gürtel für mich durchaus eine Alternative geworden. Allerdings schränkt er auch gut ein, was positiv (Reduktion) und negativ (Flexibilität) sein kann.

      Zuletzt auf der Sophienhöhe habe ich mich wegen des Gürtels geärgert. Zahlreiche Kiefernstümpfe, die mehr als interessant aussahen. Da wäre zwecks Abtransport ein kleiner Not-Rucksack, wie man ihn bspw. für'n Appel und 'n Ei bei Globi bekommt, nicht schlecht gewesen. Vielleicht doch nochmal drüber nachdenken, den BW-Brotbeutel in das Gürtel-Kit zu integrieren.
    • Moin, hier kommt mein Senf :P :

      Ich bin da ähnlich gestrickt wie Bushdoctor, nur die Verwendung von grossen Hüfttaschen/Hipbags/Buttpacks machen meiner Meinung nach ebenfalls Sinn, so wie von Mandelaugen genutzt. Ein Messer kann man da auch immer zusätzlich über den Gurt ziehen. Aber bei jeder Tour, die über eine theoretische Dauer von etwa 4 Stunden hinausgeht, würde ich immer einen Rucksack verwenden. Und da dein Gürtel leer (mit Taschen) vermutlich soviel wiegt wie ein leichtes Daypack, was ich persönlich für wesentlich komfortabler und vielseitiger halte, sehe ich beim ÜGÜ keine Vorteile zu einer grossen Hüfttasche wie z.B. dieser hier, oder ähnlichen Produkten:
      klattermusen.com/de/packs-and-…umbarpack-storm_-blue_-lf

      Aber ich bin ja auch eher von schlacksiger Statur, vielleicht stören Gürteltaschen an den Seiten mich deshalb, weil meine Orang-Utan-Arme nicht frei runterbaumeln können :huh: . Und eventuell mag ich viel Gewicht am Gürtel nicht, weil ich auf Gürtelhöhe einen Bandscheibenproblem habe...... ich hab mal gelesen, dass Bushcrafter sehr unterschiedlich gebaut sein können 8o
      - gemein, gehässig, gnadenlos -

      Emil Strauss
    • Ich dürfte heute Nachmittag etwas Luft haben. Ich werde mal alles einzeln wiegen und eine Liste dazu machen. Dann könnte man ja mal vergleichen.

      Eine Gürteltasche wäre für mich wiederum eine zu einseitige Belastung. Gerade beim zu kurz geratenen Bein teils nicht unerheblich. Mit dem Gürtel kann ich das Gesamtgewicht durch die Pouches (etc.) so verteilen, wie es für mich angenehm ist. Allerdings hast du recht, dass die Anordnung mitunter an den Armen nerven kann. Andererseits hat man aber eine Möglichkeit, die Arme unterwegs auch mal auflegen zu können. Muss sich einspielen bzw. muss man schauen, wie zugriffsbereit man was haben möchte.

      Ich sagte ja, dass man sich mitunter dem Thema ÜGÜ ebenso widmen kann, wie dem Thema Rucksack.

      Doom schrieb:

      ich hab mal gelesen, dass Bushcrafter sehr unterschiedlich gebaut sein können
      Echt? :whistling: ;)
    • 08/15 schrieb:

      Mein Gürtel dürfte alles in allem um die 5-6kg wiegen.
      Alter Schwede!
      Ich ich fühle mich mit einem Maxpedition Poch an einem Gürtel von @Bernd Odenwald schon "überladen". Hast du da nicht permanent das Gefühl dir zieht es die Hose aus?
      Schwere Gürtel find ich furchtbar. Da ist ein kleiner Rucksack um Welten angenehmer zu tragen.

      08/15 schrieb:

      Der Gürtel hat gegenüber dem/einem Rucksack aber den Vorteil, dass man im Rücken nicht ganz so extrem schwitzt.
      Ist das so? Für mich sehen die "Tragegürtel" fast wie Nierengurte für Mopedfahrer aus. Und darin schwitzt man gewaltig....
      Na gut, weniger am Rücken, aber dafür anderswo.
      "Physik ist wie Sex. Beide können interessante Ergebnisse hervorbringen,aber das ist nicht der Grund, weshalb wir Spaß daran haben."
      Richard Feynman (1918-1988)
    • @08/15 bei Touren bis zu 10 Stunden solltest Du aber auch noch was zum Essen (zum Beispiel eine Brotzeit) mitnehmen - und dann wird es doch etwas eng?
      Und für was verwendest Du eine Zange (Cobra) in der Natur?

      Also bei so längeren Tagestouren wäre ein kleiner Rucksack wohl praktischer.

      Und bei kürzeren Touren wäre eine Hüfttasche, wie sie @Mandelaugen vorgestellt hat eine gute Alternative.
      Ok, der Crafter kann sich evtl einen Gürtel ähnlich einer Hüfttasche selbst zusammenstellen. Ist halt die Frage nach Komfort und Preis.

      Für den Einnsatzzweck, für die Hundegassirunde, kann ich mir einen Gürtel/Hüfttasche eher vorstellen, als für eine ausgedehnte große Tageswanderung.
      @Stefan-OL da hast Du mir nun eine Laus in den Pelz gesetzt. Mir mal überlegen, ob ich mir da was zulege/bastel.


      Danke @08/15 für diesen doch interessanten Thread. Auch wenn mir Deine Grundidee nicht ganz so zusagt, kann ich mir vielleicht trotzdem noch was Brauchbares herausholen.
    • @maggot

      Ich hatte den Gürtel zu Anfang recht eng sitzen; ähnlich eben dem Hüftgurt am Rucksack. Klar, da schwitzt du dir ratzfatz einen zurecht. Mittlerweile trage ich ihn relativ locker; ähnlich einem Holstergürtel. Dadurch hat man im Bereich der Nieren einen minimalen Luftaustausch, der zumindest verhindert, dass dir der Saft in die Kimme läuft. Das Schwitzverhalten im Rücken reduziert sich aber lediglich auf das ganz gewöhnliche Schwitzen.

      Was das Gewicht angeht, so sind meine Angaben bisher reine Spekulationsebene. Gewogen wird heute Nachmittag mal, so dass ich zu den vereinzelten Komponenten genauere Angaben machen.

      Schauen wir mal. ;)
    • 08/15 schrieb:

      Für knapp 30 Euro (siehe: OneTigris) mache ich mir aber nicht großartig die Mühe, mich da selber hinzusetzen.
      Du Glücklicher! =O

      08/15 schrieb:

      Da mir alleine schon das Material fehlen würde, um entsprechend etwas umsetzen zu können, ist der Gedankengang eigentlich hinfällig.
      Schick mir einfach mal deine Adresse!! :D
      ...dann ists schnell vorbei mit der Begründung "Materialmangel" fürs Nicht-Craften :whistling:

      Nee, mal im Ernst, es geht mir nicht in erster Linie um das Geld (auch, aber zweitrangig).
      In erster Linie steht, dass ich nie das kaufen kann, was ich brauche/haben will; und so'n Behelf, der nicht meinen Vorstellungen entspricht, dann auch noch zu bezahlen und mich im Gebrauch über was fehlendes (Molle-Schlaufen z.B. ;) ) zu ärgern...Nee!
      Wenn ich meie Klassenarbeit korrigiert hab <X , stell ich heute Abend mal meine Lösung für Tagestouren etc. vor, ok?
      LG schwyzi
      One man's trash is another man's treasure!
      Tough enough to wear pink.
      Member of the Hateful fifteen
    • Stefan-OL schrieb:

      Das gleiche könnte ich über @08/15 sagen, hatte die Idee schon fast vergessen. Und da kommt er mit dem ollen Gürtel um die Ecke
      Mea culpa. Sorry! ;)

      @schwyzi

      Wenn ich damit anfange, dann ist der Gürtel bis zum Sommer noch nicht fertig. Dann dies noch, dann das noch, ... Machbar, aber dafür Zeit ist einfach nicht. Man haut so viel Knete für irgendeinen anderen Sch*** raus, dann sollten die 30 Tacken nicht wehtun. Bei 70 wiederum bin ich geizig.

      MYOG wäre ein Rucksack oder eine kleine Kraxe interessant. Aber dafür fehlen mir Zeit und Muße. Bei Zeiten aber. :whistling:

      @musher

      Im Auto unterwegs zum Treffpunkt/Parkplatz hab' ich mir meist schon was einverleibt. 10 Stunden auf 20 bis 30 Kilometer, da würden mir 2 Riegel und ein paar Scheiben Salami reichen. 1 Liter angereichertes Wasser kommen auch bei 38° mehr als hin. Gewohnheit.

      Die Cobra, tja, sagen wir einfach mal, dass ich meist nicht nur auf den Wegen unterwegs bin und nicht nur im Wald. Die Kleine ist mir schon so manches Mal sehr dienlich gewesen. Gewicht, welches durchaus gerne getragen wird.

      Hüfttaschen und Buttpacks habe ich durch. Ist (leider) nicht meine Welt. Da schlägt sich der Gürtel bei meinen Anforderungen irgendwie besser. Das Non-Plus-Ultra ist zwar noch nicht erreicht, aber ich nähere mich langsam. :saint:

      musher schrieb:

      Danke @08/15 für diesen doch interessanten Thread. Auch wenn mir Deine Grundidee nicht ganz so zusagt, kann ich mir vielleicht trotzdem noch was Brauchbares herausholen.
      Lass mich wissen was es ist. ;)

      @Stefan-OL

      Na, hau rein! :thumbup: