Der Wolf kehrt zurück - schränkt das eure Aktivitäten ein?

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    • Weil es zum Beispiel sein kann, dass, wenn du gerne deinen Hund unangeleint ausführst, wie in vielen Gegenden möglich, du eventuell ohne Hund heimkommst...
      Wenn du ihn dann wiederfindest, kann das dann so aussehen (wenn zu graphisch, gerne löschen):



      Der Wolf hat hier bei einer Stöbersuche laut GPS im Umkreis von 300m um den Hundeführer diese deutsche Bracke weggevespert. So viel zu "geht dir aus dem Weg". Der geht dir nur so lange aus dem Weg, solang er Angst hat, dass er die Begegnung nicht überlebt.
      Hier ums Eck, zuhaus und im Revier, müssen wir uns darüber Gott sei Dank keine Gedanken machen. Die aufkeimende Problematik wurde bereits in der Vergangenheit erfolgreich von der A8 gelöst...

      Selten ist übrigens auch relativ. Sachsen hat z.B. die größte Wolfsdichte in Europa... Niedersachsen hat Waldkindergärten eingestampft...
      Nemm dai Schaufl ed z'voll, sooschd kriagsch se ed hoch... :kuh:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Auerochse ()

    • Du missverstehst die Situation. Mit abrufbar oder nicht hat das doch rein gar nichts zu tun. Abrufen bezeichnet einen Vorgang, bei dem der Hund aus einer Handlung zur Rückkehr zum Hundeführer bewegt wird. Das funktioniert aber nur, wenn der Hundeführer abruft, wozu er die Situation erkennen müsste, was im Bewuchs nicht immer der Fall ist und hier hat der Hund nicht gehandelt, sondern der Wolf. Und selbst wenn der Hund abgerufen worden wäre, wäre er höchstens mit Wolf am A**** beim Hundeführer aufgetaucht... Den konnt ich mir jetzt nicht verkneifen... :P
      Nemm dai Schaufl ed z'voll, sooschd kriagsch se ed hoch... :kuh:
    • Auerochse schrieb:

      Der Wolf hat hier bei einer Stöbersuche laut GPS im Umkreis von 300m um den Hundeführer diese deutsche Bracke weggevespert.
      Stimmt nicht so ganz. Zumindest nicht, wenn man die im unten verlinkten Artikel genannten Umstände betrachtet. Zum Zeitpunkt der Tötung durch den Wolf dürfte der Hund etwa 1000 oder 1500 m vom Hundeführer entfernt gewesen sein.

      Jagdhund von Wolf getötet
      "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von smeagolvomloh ()

    • smeagolvomloh schrieb:

      Auerochse schrieb:

      Der Wolf hat hier bei einer Stöbersuche laut GPS im Umkreis von 300m um den Hundeführer diese deutsche Bracke weggevespert.
      Stimmt nicht so ganz. Zumindest nicht, wenn man die im unten verlinkten Artikel genannten Umstände betrachtet. Zum Zeitpunkt der Tötung durch den Wolf dürfte der Hund etwa 1000 oder 1500 m vom Hundeführer entfernt gewesen sein.
      Jagdhund von Wolf getötet
      Danke für den Link, denn der erklärt gut was aus Sicht des Hundeführers vorgefallen ist, vorallem aber die Stellungnahme vom Forstbetreiber gefällt.
      Wichtig finde ich folgendes:

      Hunde im Januar unkontrolliert jagen zu lassen, zu einer Zeit, in der Reh- und Rotwild ihren körpereigenen Stoffwechsel in den Sparmodus bringen und die Ranzzeit der Wölfe beginnt, stellt im Bundesforstbetrieb eine Störung des Jagdbetriebes dar und entspricht nicht einer guten fachlichen Jagdpraxis.

      Nun zum Thema schränkt der Wolf mich in meinen Aktivitäten ein? Ja, aber bewusst durch die Kentniss das auch der Wolf Jahreszeitlich unterschiedlich reagiert. Dann bin ich halt zu der Jahreszeit nicht ein einem Wolfsgebiet unterwegs, dann muss ich mir für die Zeit ein anderes Gebiet suchen. Dafür bin ich Mensch und kann bewusste Entscheidungen treffen. Bei Waldbrandgefahr gehen wir ja auch nicht in einen ausgetrockneten Wald um am Lager ein Freudenfeuer zu machen.
    • Moin,
      @Mastertech schrieb :
      Nun zum Thema schränkt der Wolf mich in meinen Aktivitäten ein? Ja, aber bewusst durch die Kentniss das auch der Wolf Jahreszeitlich unterschiedlich reagiert. Dann bin ich halt zu der Jahreszeit nicht ein einem Wolfsgebiet unterwegs, dann muss ich mir für die Zeit ein anderes Gebiet suchen. Dafür bin ich Mensch und kann bewusste Entscheidungen treffen. Bei Waldbrandgefahr gehen wir ja auch nicht in einen ausgetrockneten Wald um am Lager ein Freudenfeuer zu machen.

      Endlich wieder mal jemand, der aus meiner Sicht seine Antwort auf das Eingangsthema gut durchdacht hat und nicht einfach schreibt, das ihn die Rückkehr des Wolfes völlig kalt lässt ( das glaube ich nämlich keinem , wenn es um Lageren und zB. Übernachten im Wald geht. :) )
      Nicht falsch verstehen, ich will bestimmt hier keinen beleidigen, abe ich erinnere nur an Beitäge in denen stand: "ich habe ja ein Messer mit "!!

      Das Leben ist ein Spiegel: wenn du hineinlächelst, lächelt es zurück
      George B. Shaw

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Peter von Hausen ()

    • @Naturerlebnis
      Klar, wer sich mit Wölfen auskennt und Erfahrung mit den Tieren hat kann sicher SEINE "Risikobewertung" besser machen, als andere, gebe dir da völlig recht.
      ...... wer von uns hier hat diese Erfahrungen ? Vielleicht wenige , aber die Masse wohl eher nicht.

      Das Leben ist ein Spiegel: wenn du hineinlächelst, lächelt es zurück
      George B. Shaw
    • Naturerlebnis schrieb:

      So bin ich kein Luftfahrtexperte, setze mich aber trotzdem in ein Flugzeug.
      Und wenn 2 Wölfe mitfliegen, so 1. KLASSE ?
      :whistling: :thumbup:
      :hut:

      Recht hast Du aber, z.B. das fahren von Hameln nach Polen ist für mich gefährlicher als im Wald einen Wolf zur Zeit zu begegnen der mir ans Leder will.
      Aber trotzdem ist der Gedanke einen mögliche Wolfsbegegnung draußen im Hinterstübschen.
      Angst besser gesagt Respekt ist dann Situationsbedingt.
      Aber trotzdem hab ich mehr Angst auf der A2 als im Wald.
      Das ist auch ein Grund warum ich die 800 km nur Nachts fahre, weniger Raseridioten und Mittelspurfahrer unterwegs.

      Wieder
      Munter bleiben :thumbup:
      :hut:
      Gruß
      Andy
      :hut:
      Alles was Du über mich hörst, kann genau so falsch sein, wie die Person,
      die es Dir erzählt hat. ;)
    • Doom schrieb:

      Und witzig dabei ist: alle haben recht! Eine verrückte Welt in der wir leben...
      Ich denke, das ist so nicht ganz richtig, sondern jeder hat recht auf Basis seiner eigenen Interessen. Nehmen wir die Jägerei, die mit allem was dazu gehört (auch als "Hege" bezeichnet), nach meine Auffassung extensive Tierzucht ist. Der Wolf tritt jetzt als Konkurrent auf und mindert den Ertrag der Jagd, was eben auch die von den Lobbyverbänden der Jäger verkündete Meinung zum Wolf bestimmt.

      Der Hundehalter mit freilaufendem Liebling wird in Gebieten mit hoher Wolfsdichte in der gewohnten Nutzung der Natur eingeschränkt, was wiederum seine Haltung zum Wolf beeinflusst.

      Die NABU-BUND-Fraktion, die sich teilweise romantisch verklärt ein natürliches Ökosystem mit funktionierendem Beziehungsgeflecht (danke ;) @Silas) und reicher Artenvielfalt (inkl. Räuber-Beute Systeme) vorstellt.

      Dann der Bushcrafter, muss ich nicht weiter erläutern.

      So hat jeder seine eigene Auffassung, was richtig oder falsch ist, abhängig von der persönlichen Naturnutzung.
      Wolf-haters: Go back to Africa where you are coming from.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Naturerlebnis ()

    • @trapperandy
      Ja ich verstehe euch ja :) , es geht mir auch schon um kleine Dinge , die man sicher einmal mehr durchdenkt ,als vor dem Wolf. DAS sind dann aber schon die angesprochenen Veränderungen DURCH den Wolf. Meine Meinung ist, wer sagt er ändert überhaupt nichts, denkt nicht mal an den Wolf ,macht ALLES so wie vorher —- das glaube ich einfach nicht. Selbst die Änderung einer Route , oder anderes Verhalten im Lager IST eine Veränderung.
      Das sind eingentlich die Dinge , die ich hier als Antwort mir gewünscht hätte . Was kann / sollte man verändern / anpassen. Ich finde , das das auch zum Grundthema Wolf hier ruhig geschrieben werden kann.

      Das Leben ist ein Spiegel: wenn du hineinlächelst, lächelt es zurück
      George B. Shaw
    • Nein, die Rückkehr des Wolfes schränkt meine Aktivitäten nicht ein. Ich habe sogar bei meiner letzten Übernachtung im Wald den Rucksack mit der Brotbox direkt neben mir liegen lassen.

      Auerochse schrieb:

      Niedersachsen hat Waldkindergärten eingestampft...
      Hast du 'ne Quelle dazu? Und hatte das mit dem Wolf zu tun?
      Falls das so ist, mag die wachsende Wolfspopulation ein Anlass gewesen sein. Der Grund waren dann aber wohl eher Kommunalpolitiker, Kita-Verantwortliche, Eltern u.s.w. mit zweifelhaften Prioritäten. Ich hätte kein Problem damit einen Waldkindergarten in Niedersachsen zu befürworten, zu leiten oder meine Kinder hinzuschicken. Und ich befasse mich regelmäßig und praktisch sowohl mit niedersächsischen Wäldern als auch mit Kindergärten.


      Ach, und nur mal so am Rande. @Rockdog ich hoffe du läßt dir auch von keinem Mann dieser Welt verbieten irgendetwas zu sagen oder zu schreiben. :dolldrueck:
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      Das Nichts ist unbeständig. Lawrence Krauss