Studie zu Bergunfällen

  • Sherpas würden allen von uns in ihren FlipFlops davonlaufen, sind FlipFlops jetzt die besseren Bergschuhe?

    Also in den Deutschen und Italienischen Alpen gibt es oft Bergführer aus Nepal (Partnerprogramm zwischen Bergschulen dort und hier). Und die, die ich bisher getroffen habe, hatten alle knöchelhohe Schuhe an.

    "Physik ist wie Sex. Beide können interessante Ergebnisse hervorbringen,aber das ist nicht der Grund, weshalb wir Spaß daran haben."
    Richard Feynman (1918-1988)

  • Approachschuhe wurden erfunden, damit Kletterer zu ihren Routen kommen und dann diese Schuhe an Karabinern an den Klettergurt heften!

    Das ändert nichts daran, dass mit diesen unterknöchelhohen Schuhen in die Berge gegangen und sich in durchaus unwegsamem Gelände bewegt wird.

    weder Klettern, Bergrennen oder Hochgebirgstouren sind auffällig im Unfallbereich.

    Dazu existieren leider bis heute kaum bis keine belastbaren Zahlen.

    sind FlipFlops jetzt die besseren Bergschuhe?

    FlipFlops wurden im Zwischenergebnis der Studie, wonach es hinsichtlich der Unfallgefahr keinen Unterschied macht ob Halbschuhe oder Stiefel, explizit ausgenommen.

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    So isch no au wiedr

  • Das ändert nichts daran, dass mit diesen unterknöchelhohen Schuhen in die Berge gegangen und sich in durchaus unwegsamem Gelände bewegt wird.

    Dazu existieren leider bis heute kaum bis keine belastbaren Zahlen.

    FlipFlops wurden im Zwischenergebnis der Studie, wonach es hinsichtlich der Unfallgefahr keinen Unterschied macht ob Halbschuhe oder Stiefel, explizit ausgenommen.

    1. genau das schrieb ich ja, erfahrene Personen bewegen sich gut und sicher in Approach Schuhen
    2. doch, muss ich nur mal suchen.
    3. trotzdem bewegen sich Sherpas durchaus sicher in FlipFlops, Problem ist eben, wie ich schrieb, Sherpas tragen wohl auf Grund der unzureichenden Höhe in den Alpen, wo ja die Studie stattfand, eben keine FlipFlops.

  • Sodele,


    die Studie ist in Form einer Masterarbeit von Lukas Reimann vom Institut für Sportwissenschaften der Uni Innsbruck publiziert.


    diglib.uibk.ac.at

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    So isch no au wiedr

  • Der Konklusion nach, bin ich eine Person mit erhöhtem Unfallrisiko beim Bergwandern.
    Alter: 50 Jahre
    BMI: 30+
    Rucksackgewicht: 12 - 16 kg ( 15% des Körpergewichts, bei Übernachtungstouren)


    Wanderer sollten in Zukunft sowohl über die richtige Verwendung von Wanderstöcken und Wanderrucksäcken als auch über die optimale Befüllung des Rucksackes aufgeklärt werden. Außerdem ist Personen mit eingeschränkter Sehkraft in Zukunft zu raten, Gleichgewichtsübungen regelmäßig oder als Vorbereitung für die Wandersaison durchzuführen, um das Sturzrisiko zu vermindern.

    Stimme ich 100% zu. Insbesondere Wanderstöcke und Gleichgewichtsübungen sind besonders hilfreich. Zudem allgemein regelmäßig bei allen Witterungen zügig spazieren mit und ohne Rucksack.
    Hand auf Holz, habe ich noch nie nach schätzungsweise 8.000+ Laufkilometer weder beim Bergwandern, noch Trekking einen Sturzunfall so erlebt, dass dabei irgendwas verletzt wurde.


    @Ookami Danke für die Info :thumbup: