Wildgemüse und Wildkräuter- als echtes! Essen

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    • Wildgemüse und Wildkräuter- als echtes! Essen

      Servus,
      Meine Frau und ich experimentieren gern und häufig mit Wildgemüse und Wildpflanzen herum, Nicht, um diese als "Notnahrung" zu verwenden, sondern um daraus "Richtige" Speisen zu machen.
      Dieser Thread soll zu einem Sammelthread dabei werden....

      Ich lege mal los mit:

      Zucchini- Möhren- Torte
      mit Klebkrautsoße u. Wildkräutersalat

      Tortenteig:
      250g Dinkelvollkornmehl
      2 Eier
      100ml Milch
      100g weiche Butter
      1 Teel. Backpulver
      1 Prise Salz

      Belag:
      Eine mittelgroße Zucchini
      2 mittelgroße Möhren
      1 Becher Schmand
      Reibekäse (z.B. Emmentaler)
      Salz, Pfeffer

      Die Zutaten für den Zeig zu einem geschmeidigen Teig vermischen und gut kneten, dann 20 min im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Zucchini und die Möhren in mundgerechte Stücke schneiden und in einer Pfanne andünsten, dann den Schmand dazu geben, würzen und kurz umrühren. Teig in einer eingefetteten Springform auslegen (Rand nach oben ziehen) und den Belag darauf verteilen, dann den Reibekäse drauf streuen.
      Bei 200°C im Backofen ca. 20 min. goldbraun backen.


      Klebkrautsoße:
      Eine große Hand voll Klebkraut
      1 große Zwiebel
      200 ml Gemüsebrühe
      Die Zwiebel klein hacken und in einem Topf etwas andünsten, dann die Gemüsebrühe dazu geben. Das klein gehackte Klebekraut darunter geben und alles zusammen 15 min kochen lassen. Dann pürieren und abschmecken, fertig.



      Das Rezept zum Wildkräutersalat mache ich dann extra.

      PS: Achtung: DIESES ESSEN ENTHÄLT KEIN FLEISCH :kuh:

    • Nächstes Rezept:



      Wildkräuterspinat



      Besonders erwähnen möchte ich hier das Klebkraut. Ergänzend zu den anderen schon genannten Kräutern, hat das Klebkraut eine sehr interessante Wirkung, denn es hilft dabei schlank zu bleiben.
      Andere Namen für das Klebkraut sind: Gänsegras, Klettenlabkraut, Klimmendes Labkraut oder auch Klebriges Labkraut. Man findet es vorzugsweise an Waldrändern und auf trockenen Wiesen.
      Klebkraut ist zudem harntreibend und kann auch bei Schuppenflechte und anderen Ekzemen helfen, das Hautbild zu verbessern. Es wirkt Blutreinigend und hat außerdem einen sehr milden salatähnlichen Geschmack.
      Wegen der kleinen Widerhaken an der Pflanze, lässt sich das Klebkraut als Salat eher schwierig verzehren, doch im Wildkräuterspinat geht das vorzüglich.

      Rezept für Wildkräuterspinat (ca 4 Portionen)
      4 Hand voll Giersch
      3 Hand voll Vogelmiere
      4 Hand voll Klebkraut
      1 Bund Petersilie
      1 Ei
      1 Becher Schmand
      Salz
      Wasser

      Zubereitung:

      Die Wildkräuter (Petersilie noch nicht) werden ggf. gewaschen, dann etwas zerkleinert in einen Kochtopf gegeben. Dann gibt man ca. 250 ml Wasser hinzu und kocht die Kräuter 20 Minuten auf niedriger Flamme.
      Dann nimmt man sie von der Kochstelle herunter und püriert diese mit einem Pürierstab. Jetzt wird das Ei darunter gerührt und das ganze nochmals kurz aufgekocht.
      Zuletzt gibt man Schmand und Petersilie dazu und püriert alles nochmals durch.
      Mit Salz abschmecken, fertig.
      Dazu kann man gut Süßkartoffeln und Spiegelei servieren.
    • Wildkräutersuppe


      (ca. Angaben)
      50g Dinkelmehl
      2EL Butter
      1 Zwiebel
      1 Liter Brühe
      2 Champignons
      2 Möhren
      1 Ei
      Gewürze (Pfeffer, Majoran, Galgant, Bertram)
      Kräuter z.B. Brennessel, Giersch, Spitzwegerich


      Kräuter kleinhacken oder in den Mixer.

      Das Dinkelmehl kurz in zerlassener Butter anschwitzen, sofort die
      gewürfelte Zwiebel dazu und mit anschwitzen.
      Dann mit 1 Liter Brühe ablöschen.


      Wenn die Brühe kocht, die klein geschnittenen Möhren dazugeben - und kurz
      darauf die Pilze. Wenns wieder kocht das Ei rein und schlagen.
      (so nach Gefühl 5 Minuten kochen lassen)

      Topf vom Herd nehmen und nach belieben würzen - danach dann den
      Kräutermix rein und umrühren.
      Ich koch die Kräuter nicht mit und mach sie am Schluß rein,
      damit die Vitamine nicht verloren gehen.
      Wann hast du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht ??
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    • "Eichelnougat":

      Recht schwer herzustellen aber Vermutlich wohl das nahrhafteste und sättigendste was man dem mitteleuopäischen Wald abegwinnen kann.

      -Eicheln sammeln
      -ein Kreuz in die Schale ritzen
      -Kurz anrösten. So löst sich die Schale vom inneren sehr viel einfacher als alles per hand zu entfernen.
      -Eicheln durch den Fleischwolf drehen. Es ist sehr wichtig dass wirklich alles sehr klein vermahlen wird. Selbst kleinere "Stücke" lassen sich später praktisch nicht wässern und machen die ganze Geschichte bitter.
      (Bushcraftstyle zerkleinert man alles mit dem Reibestein)
      -Eicheln in einen Stoffbeutel geben und in einem fließenden Gewässer einige Tage Wässern. Ist kein Gewässer derart vorhanden, dann im Spülkasten der Toilette aufbewahren und am besten die ganze Familie Bohneneintopf essen lassen damit alle ganz oft aufls Klo und spülen müssen :D
      -Nach dem wässern alles auspressen und die Masse ein ganze Weile kochen am besten ca. eine halbe Stunde.
      -Nach Geschmack ein wenig Rumessenz, Vanillinzucker- Rosinen, einen Schuss Butter oder was man sonst gerne hat dabei geben. Aber auch ohne alles schon schmackhaft. Das Ergebniss hängt maßgeblich davon ab wie gründlich man beim Zerkleinern war. je feiner die Masse desto effektiver die Auschwemmung von Bitterstoffen.

      -Die so entstandene Nougatartige Masse ist unglaublich nahrhaft und schmeckt wie eine Mischung aus Karamell und Nougat. Ich habe es nicht geschafft eine handelsübliche Müslischale damit zu leeren, so nmahrhaft ist die Masse.

      kombiniert mit den oben gennanten Gewürzen eigent sich die Masse auch hervorragend als Füllung für Gebäck, speziell Weihnachtsbäckerei.
      Niemand
    • Salbei und oder Brennessel Chips zum knabbern, über Bratkartoffeln, für Kids...

      Frische Blätter sammeln
      Pfanne mit reichlich Öl heiß machen (so viel, dass die Blätter halt schwimmen)
      Blätter darin knusprig ausbacken (Die Blätter sollten leicht durchsichtig aussehen und nicht braun werden)
      ausgebackene Blätter in einer Schüssel sammeln und wer will noch mit Salz oder Kräutersalz würzen.
      :schwein: