Welches Buch zum Thema lest ihr gerade?

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    • Grisumat schrieb:

      Aber Kienspanfackel bauen? Da muss der alte Herr ja erst mal seinen Hintern aus dem Sessel bemühen um Kienspan zu sammeln bevor man überhaupt los legen kann..

      alter Herr - das brauchst Du doch nicht ... es geht auch in EINFACH. :evil: :saint: musst nur ein wenig mit dem Finger Tippen
      Schau mal hier:
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      lieben Gruß
      kahel
      >> geht nich - gibbet nich <<


    • Gestern in der städtischen Bibliothek gewesen.

      Das Schnitzbuch wird wohl das Weihnachtsgeschenk für meine Frau. Sie schlawinert da schon geraume Zeit drumrum und nach dem x-ten mal ausleihen sollte ich wohl mal den Buchhändler um die Ecke bemühen.

      Das andere ist ziemlich nah dran am Thema. Das Kapitel zur „Roten Arbeit“ wird wohl für einiges an Gesprächsstoff sorgen.

      Beste Grüße.

      Mono.
      "Of all the paths you take in life, make sure a few of them are dirt."
      John Muir
    • Derzeit bin ich von den Zeilen in folgendem Werk sehr angetan:



      Mal wieder hat mich ein Buch in den Bann gezogen, welches eher für die „Winterfraktion“ interessant sein könnte.

      Hier wird eindrucksvoll von einem Vorfall aus dem Oktober 1972 berichtet. Damals machte sich eine Rugby-Mannschaft aus Uruguay zusammen mit Betreuern, Angehörigen und Freunden auf den Weg zu einem Freundschaftsspiel nach Chile. Der Flug über die Anden endete aufgrund eines bis heute nicht nachvollziehbaren Navigationsfehlers mit einem Absturz. Bei arktischen Bedingungen mit nächtlichen Temperaturen mit zum Teil -30 bis -40 Grad haben sich die Überlebenden des Absturzes und der weiteren Komplikationen dazu überwunden, zum Überleben das Fleisch der toten Kameraden zu essen, nachdem man eingesehen hatte, dass mit einer Rettung von außen nicht mehr zu rechnen war. Zwei Verunglückte konnten schließlich nach einem 10-Tages-Marsch einen Hirten finden, worauf nach den ersten erfolglosen Suchmaßnahmen endlich die Rettungsmaßnahmen beginnen konnten. Von den 45 Insassen des Fluges konnten am Ende nach mehr als 2 Monaten 16 Personen gerettet werden.

      Ein ausgesprochen interessanter Bericht zu den Themen „Survival“, Entscheidungsfindungen, gruppendynamischen Prozessen, Ethik und menschlicher Leidensfähigkeit.

      Vieles im Rahmen meiner Vorbereitung für den nächsten Wintertrip sehe ich dadurch in einem ganz anderen Licht und ich muss mich zum Teil selber hinterfragen, wenn ich mein Zeug zusammen stelle und versuche, immer mehr zum persönlichen Optimum zu gelangen. In Anbetracht der Geschehnisse von 1972 wohl ein reines „Luxusproblem“!
      "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835

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    • Ich lese u.a. gerade 'Allein durch die Wildnis' von Sarah Marquis. Es ist ein Reisebericht über eine Wanderung von Sibirien über Südostasien bis Südaustralien, die drei Jahre gedauert hat. Eine wirklich außergewöhnliche Tour. Sarah Marquis geht allein mit Rucksack und Handwagen und läßt sich zu bestimmten Punkten die jeweils benötigte Wechselausrüstung bringen.

      Mein erster Eindruck vom Buch ist sehr gut. Der einzige kleine Sachfehler, den ich bisher gefunden habe, ist angesichts ihrer Gesamtleistung nicht relevant. Es ist eins dieser Bücher, die man hin und wieder mal lesen muss, um sich bewußt zu machen was möglich ist. Und um sich inspirieren zu lassen, auch wenn die nächste eigene Tour natürlich in einem ganz anderen Rahmen stattfindet.

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      Das Nichts ist unbeständig. Lawrence Krauss


    • Um das schmucke Büchlein bin ich die letzten Wochen immer wieder drumrum geschlichen. Heute hatte es dann gewonnen.

      Bin nach meiner letzten Lektüre richtig gespannt.

      Die Reihe der „Naturkunden“ sind übrigens sehr gut. In „Die Landkarte der Wildnis“ finde ich immer wieder viel na sagen wir mal Inspiration.

      Beste Grüsse zum Wochenende.

      Mono.
      "Of all the paths you take in life, make sure a few of them are dirt."
      John Muir
    • Dieses hier, weil ja gerade wieder Paris / Dakar ist!
      Wobei die inzwischen in Südamerika stattfindet.
      Hier geht´s um Moppedreisen vor 1940 mit dem damaligen "Gear" und dann meißtens durch Wüste.
      Heutige Moppeds und deren Fahrer würden da u.U. schon auf der Anreise mit der goldenen ADAC-Karte rumfuchteln.

      Gruß"Seemann"
      Wer vom Weg abkommt, lernt die Gegend kennen!
    • Derzeit vergehen die freien, abendlichen Mußestunden wie im Flug.



      Bei mir ist es mal wieder ein Werk, welches eher ein "Winterbuch" denn ein "Sommerbuch" ist.

      Es handelt sich um einen Roman, der eine reale Begebenheit mit fiktionalen Elementen vermischt. Vielleicht wird der ein oder andere schon mal von der sogenannten Franklin-Expedition gehört haben.

      Franklin-Expedition auf Wikipedia

      Für die Doku-Schauer hier auch noch ein Film auf Youtube:



      Diese Expedition hat tatsächlich in den Jahren 1845 - 1848 stattgefunden. Unter der Leitung von Sir John Franklin lag der Auftrag in der Durchfahrung und Kartografierung der sogenannten Nordwestpassage. Dazu wurden die zur damaligen Zeit und mit damaligem Kenntnisstand optimal ausgerüsteten Schiffe Erebus und Terror auf die Reise geschickt. Alle 129 Teilnehmer der Expedition fanden spätestens nach der dritten Überwinterung in der polaren Region den Tod. Die genauen Umstände sind heute immer noch nicht ganz geklärt.

      Dann Simmons gelingt es, in diesem Werk wunderbar einen deutlichen Spagat hinzubekommen. Auf der einen Seite werden sehr anschaulich die Probleme artkischer Unternehmungen der damaligen Zeit dargestellt. Auf der anderen Seite werden die realen Protagonisten sehr lebendig fiktional beschrieben und durch eine mystische oder archetypische Bedrohung gewinnt der Roman eine Spannung, die in einer rein historischen Betrachtung vermutlich nicht dazu führen würden, dass man in dieses fast 1000 Seiten starke Taschenbuch tiefer eindringt.
      "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835

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