Hochhaus in Flammen - Rettungsmöglichkeiten, die ohne Fremdhilfe funktionieren?

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    • Hochhaus in Flammen - Rettungsmöglichkeiten, die ohne Fremdhilfe funktionieren?

      Heute morgen las ich einen schrecklichen Artikel:
      t-online.de/nachrichten/panora…mmen-viele-verletzte.html

      Aktuell brennt ein 27-stöckiges Wohnhaus mit 120 Wohnungen in London. Es brennt komplett, so dass viele Menschen eingeschlossen sind. Nachdem ich selbst (mit meiner Familie) einen Wohnungsbrand nachts erlebt habe, reagiere ich sehr sensibel. Das zeigt sich z.B. darin, dass ich bei Hotelübernachtungen das Erdgeschoss bevorzuge oder mir zumindest gleich zu Beginn den Fluchtweg sehr gut einpräge.
      Meine Frage: Welche Möglichkeiten hätte ein Bewohner solch eines Hochhauses, sich auf einen Brand vorzubereiten? Was könnte der Hausbesitzer präventiv machen, damit die Bewohner im Falle eines Brandes sicher das Haus verlassen können?
      Glück ist Bedürfnislosigkeit.
      Auch in einer schlechten Welt lässt's sich gut leben.
    • Ich wohne ja auch in einem Hochhaus. Ganz oben in der "Penthouse Area".

      Eine Idee habe ich leider nicht, fühle mich aber durch deinen Post mal wieder an die Sicherheitslage bei uns im Haus erinnert.

      Ich weiß zwar wo ich im Ernstfall lang muss, aber viel sicherer fühle ich mich dadurch auch nicht. Ich kann nur ins Treppenhaus. Das ist gleich um die Ecke. Normal ist ein weiterer Fluchtpunkt das Dach, aber das ist abgeschlossen, weil da ja wer unbefugt rauf könnte. Eine missliche Lage.

      Erst letztes Jahr hat es 2 mal im Haus gebrannt. Ich war zum Glück nicht da.
      Einmal wars Müll im EG und das andere mal haben kleine Kinder die Deckenbeleuchtung ein Stockwerk unter mir angesteckt!
      Da fragt man sich echt ob die noch alle Latten am Zaun haben!


      Auf dem Kiez wohnen ist ja einerseits cool, ich habe sau kurze Wege überall hin, aber wie man sieht zahlt man dafür auch einen hohen Preis, wenns blöd läuft.


      Besorgte Grüße,

      Tipple
      Die Gesellschaft braucht eine Ansicht, das Volk braucht eine Religion, gäbe es Gott nicht, müsste man ihn erfinden.<Voltaire>
      Instagram. 8)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Tipple ()

    • Gestern erst habe ich einen Beitrag über so ein Szenario gesehen (ich weiss nicht mehr wo ich den gesehen habe).

      In dem Film haben zwei Personen sich jeweils einen Rucksack umgeschnallt. Der Rucksack war mit Hüftgurt und Brustgurt ausgestattet. In dem Rucksack war ein Seil integriert. Mit einem Karabinerhaken am Seil wird sich in eine Öse, die über dem Fenster montiert ist, eingehakt und man kann sich über das Fenster abseilen. Da muss auch irgendeine Bremse mit integriert gewesen sein. Das geht sicherlich nur bis zu einer bestimmten Höhe und ohne Flammen unterm Hintern. Wenn es das so gibt ist das bestimmt für die "unteren" Wohnungen eine sinnvolle Sache.
      heiajo helo wai-on kaju :racoon: Mni Wiconi
      Jedes Leben hat eine Bestimmung.
    • bei Interesse kann ich das raussuchen, habe die Seilfluchtrucksackwerbung auch gesehen.

      1. Stelle sicher, dass du gewarnt wirst (Brandmelder ueberpruefen, etc)
      2. Halte Fluchtwege frei
      3. Habe einen Plan B (und C) Atemschutz, Beleuchtung, alternativer Fluchtweg, etc
      4. Feuerloescher in jedem Raum greifbar. Nicht nur auf dem Spreicher, im Keller, und den gerade noch nicht abgelaufenen unterm Autositz ;)
      5. ...

      Neulich hat der Urban Prepper zum Thema Hochhausevakuierung sein Kit zur Flucht aus dem Hochhaus wo er arbeitet vorgestellt, das ist schon sehr gut durchdacht:



      Sind ganz gute Ideen dabei, von Atemschutz bis Tuerkeil...
    • Jeder kann sich doch ein Seil mit Karabiner und Abseilbremse in die Wohnung hängen.
      Dann muss man sich nur noch einen ordentlichen Anker fest setzen oder über eine Schlinge arbeiten.
      Das hilft zwar nicht unbedingt aus dem obersten Geschoss, aber man könnte damit in sichere Geschosse abseilen.
      Bei den neueren Hochhäusern wird doch schon sehr früh in der Planung der Brandschutz mit geplant.
      Es trifft meist doch ältere Gebäude, wo man das alles weniger bedacht hat.
    • wikipedia.org dazu:

      Grenfell Tower was completed in 1974.[5] It contains 120 apartments.[6][3] In 2015–2016, the concrete structure received new windows and new plastic cladding with thermal insulation. After the fire began, there was considerable discussion about the cladding, with people asking questions as to how safe it was.[2]

      Erinnert mich an einen deutschen Fernsehbeitrag von vor Jahren, dass diese tolle neue Isolierung oftmals das Ueberspringen der Flammen beguenstigt. Sozusagen guter Zunder...
    • Eine Pauschal Rundrum Sicher Lösung wirds wohl nicht geben. Selten läuft ja sowas geplant und gut organisiert ab. Generell wäre es wohl förderlich in der Wohnung zu bleiben und auf sich aufmerksam zu machen.
      Oder der riskante Weg runter durchs Treppenhaus. Ohne Atemschutzgerät wohl der sichere Tod. Aufzüge sind zu meiden.
      Wenn möglich, Aussentreppen nutzen, und/oder der Fluchtwegbeschilderung folgen.
      Abseillösungen sind ok, aber wohl nicht für so große Höhen.
      Ich wohne in einem 9 Parteinblock im 2. OG.
      Gerade letztens wurde bei einer Übung der FW festgestellt, dass die grosse Drehleiter aufgrund der Strassensituation nicht die hinteren Wohnungen erreichen kann. Somit bleibt die Evakuierung per Steckleiter durch die FW. Oder der Weg durchs Treppenhaus unter ASG. Ich hatte auch schon mal über eine Abseilmöglichkeit nachgedacht, nachdem wir bei der Übung wohl theoretisch draufgegangen wären :D
    • Friese schrieb:

      Meine Frage: Welche Möglichkeiten hätte ein Bewohner solch eines Hochhauses, sich auf einen Brand vorzubereiten? Was könnte der Hausbesitzer präventiv machen, damit die Bewohner im Falle eines Brandes sicher das Haus verlassen können?
      Moinsen.
      Zu deiner ersten Frage:
      Auf alle Fälle würde ich persönlich sehr gute Rauchmelder bevorzugen. Ich würde nie in ein deratig hohes Gebäude ziehen, aber wenn, dann würde ich mir ein paar Rettungsmittel/Brandbekämpfungsmittel zulegen, wie z.B. Feuerlöscher, Löschdecke, ggf Fluchthaube etc. Sollte ich es dann sehr genau nehmen, dann würde ich Kopien sämtlicher relevanter Dokumente anfertigen und diese mit anderen Dingen, die man brauchen könnte, wenn, in eine kleine "Fluchttasche" stecken, welche dann schnell greifbar wäre.

      Auf alle Fälle wäre es für den Besitzer ratsam, wenn er eine sehr gute Beschilderung der Fluchtwege vorweisen könnte. Brandschutztüren, welche eine Ausbreitung eines Feuers verhinden würden, aber nicht die Fluchtwege abschneiden würden, wären sicherlich auch hilfreich. Vielleicht wäre auch eine Art Audiodurchsage hilfreich, die sehr laut wäre, in vielen Sprachen, welche dann auslösen würde, sollte es zu einem Brand kommen. Luxus wäre es sicherlich, wenn der Besitzer diverse Rettungsmittel auf den Etagen zugänglich machen würde, wie z.B. Fluchthauben, welche eine Flucht erleichtern würde. Und er sollte alles erdenkliche machbar machen, welches ein deartiges Inferno verhindern würde.

      Es ist echt tragisch, was da gerade in London passiert und man kann nur hoffen, dass die Todesmeldungen nicht sehr hoch sein werden. Das fatale an der Sache ist, dass es in England kein Meldepflicht gibt.
      Not all those who wander are lost. - J.R.R.T
    • Während ich gerade noch im Bettchen lag und den Beitrag von @Friese gelesen habe, gingen unsere Feuermelder an. ;( Zum Glück hat nur eine Kohlmeise (die verirren sich manchmal in unser Haus) auf einem Melder gesessen und wahrscheinlich das Federkleid ausgeschüttelt. Schneller kriegt man mich wohl kaum aus dem Bett :cursing: .

      Wir haben in unserem Haus sehr auf Brandschutz geachtet (Rauchmeldersystem und CO Warngeräte, Feuerlöscher und ausreichend Fluchtwege, wichtige Dokumente in feuerfestem Tresor,...). Wir haben aber auch ein Obergeschoss, aus dem man ggf. springen könnte.

      Ich versuche auch in Hotels immer im unteren Bereich zu buchen. Es gibt einige Rettungssysteme wie z.B. den genannten Rucksack mit Bremse oder ein Schlauch, der ähnlich einer Bauschutt-Rutsche funktioniert. Das ist aber für den Privatmann zu teuer. Außerdem muss man eine geeignete Befestigung im Gemäuer anbringen. In einem mir bekannten Fall, wurde diese Befestigung vom Eigentümer nicht genehmigt, weil dadurch die Dämmung unterbrochen und eine keine Wassersperre mehr vorhanden wäre.
      Der beste Schutz ist und bleibt wohl eine gut ausgerüstete Feuerwehr. Die aber mit Nachwuchsproblemen und Mittelkürzung zu kämpfen hat.

      In Wilhelmshaven hat gestern ein Altenpflegeheim gebrannt, das ist echt übel. nwzonline.de/blaulicht/sieben-…eim_a_31,3,914005799.html

      Wir hatten einen Einsatz, der glimpflich ausging und uns zeigte, dass wir bei einem Feuer in Krankenhäusern, Behinderten-/Altenpflegeeinrichtungen und der gleichen mit hohen Verlusten zu kämpfen haben.
      Wenn du die Wahl hast, ob du recht behalten oder freundlich sein sollst, wähle die Freundlichkeit.
      Wonder - R. J. Palacio
    • Moinsen! @Friese, genau das war auch mein erster Gedanke, als ich die Nachrichten gesehen habe.... Was können die Leute dort jetzt tun?
      Ich habe selber lange während des Studiums in Mainz im 12ten Stock eines Hochhauses gewoht und mir da bereits oft den Kopf über diesen Ernstfall zerbrochen. Das Beste wäre in der Tat sich Abseiltechniken anzueignen und entsprechende Takelage vorzuhalten. Alternativ und je nach Höhe der Wohnetage kämen evtl. noch Teleskop- Rettungsleitern in Frage, die man von Balkon oder Fenstersims nach unten "werfen" kann.... Aber was tun, wenn kleine Kinder u/o ältere immobile Bewohner evakuieren müssen. Echt unvorstellbar grausam, was den Leuten dort gerade widerfährt!
      Gruß vom Teuto,
      Doc



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    • Wurzelgnom schrieb:


      Wir hatten einen Einsatz, der glimpflich ausging und uns zeigte, dass wir bei einem Feuer in Krankenhäusern, Behinderten-/Altenpflegeeinrichtungen und der gleichen mit hohen Verlusten zu kämpfen haben.
      Dem kann ich nur zustimmen. Zu dem Thema hatten wir mal eine etwas größere Übung. So ein Wohnblock wurde als Krankenhaus mit Altenpflegeheim deklariert und musste evakuiert werden. Nach der dritten Flasche war ich dann auch am Ende. Fazit: zu wenig Kräfte.

      Und das Nachwuchsproblem der Wehren ist ja schon seit langem zumindest latent vorhanden.

      Was tut man nun aber in solchen Situationen:
      Die Seilbremse kann man ja auch "bauen". In der Grundausbildung der Feuerwehr kann man dazu was lernen.
      Eine Atemschutzmaske für jeden Mitbewohner inklusive eines "Brandrauchfilters" ist schon eine ordentliche Steigerung. Allerdings sollte dazu auch eine wirklich Helle Lampe vorhanden sein.

      Brand- und Rauchmeldeanlagen sollten guter Standard sein.
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    • Eine Evakuierung aus einem so hohen Gebäude stellt sich sicherlich immer als Herausforderung dar. Ich bin mir auch hier nicht sicher ob man sich an der Fassade des Gebäudes abseilen sollte um sich vermeintlich zu retten. Mir ist bis dato kein Seil bekannt, dass eine Beflammung mehr als 5min aushält, wenn überhaupt. Nehmen wir also mal folgendes an:

      10. Stock - Stockwerke 7-9 ausgedehnter Vollbrand (pro Stockwert 3m Höhe = 12m Brandstrecke) und wer möchte sich da durch abseilen? Das wird selbst für nen ausgebildeten Atemschutzgeräteträger, mit Atemschutz & Nomexbekleidung (Feuerfest) ein Abenteuer geschweige denn hat er ein passendes Seil, dass dieses aushalten würde. (Hinzu kommen Panik, Angst, Hitze und so weiter bei den Laienabseilern)

      Was würde ich in einem solchen Fall tun?
      Bei Bränden die höher sind als die Nennrettungshöhe einer DLK(A) 23/12 - DLK(A) Drehleiter Korb Automatik, der "Leiterwagen" der Feuerwehr - welche 23m beträgt -> Ab aufs Dach, versuchen Fluchthauben zu verwenden und eine Rettung vom Dach zu erhoffen (Helikopter). Bei Gebäude die kleiner sind als die vorher genannten 23m würde ich versuchen mich so weit es geht nach oben zu Retten und vorher alle Fenster, Türen, etc. zu verschließen (das verschließen würde ich im Übrigen auch im Hochhaus machen, da dadurch der Feuerfraß verlangsamt wird. Eine geschlossene Tür hält das Feuer, zumindest zeitweise, auf.). Selbsttätige Löschversuche sind schon bei vielen sogenannten Kleinbränden zum Scheitern verurteilt. Eine Lampe ist zwar gut, kann aber bei Sichtweiten unter 5cm auch sehr irritierend sein.

      Und immer bedenken CO und CO2 werden weder von Fluchthauben noch von Filtermasken herausgefiltert - aus diesem Grund trägt auch die Feuerwehr Umluftunabhängige Atemschutzgeräte.

      Mein Fazit:
      Sobald untere Stockwerke im Vollbrand sind, ist eine selbstständige/eigenständige Rettung so gut wie ausgeschlossen.


      EDIT:
      Zu dem Fallschirm: Ich bin mir nicht sicher ob das, wenn eine Gewisse Thermik durch das Feuer herrscht, noch funktioniert. Vielleicht kann da ja ein Fallschirmjäger/Fallschirmspringer was zu sagen ;)
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von RedWolf ()

    • Beim Thema Brandschutz ist der Punkt erreicht bei dem meine Frau ernsthaft daran denkt mich einzuweisen. Als Facharzt der Psychatrie hätte sie da gute Chancen mich für länger Zeit verschwinden zu lassen.

      Zu Frieses Frage wie man sich vorbereiten kann....
      Das ist sehr Situationsabhängig.

      Oft sind die Flammen und die Hitze nicht das eigentliche Problem, es ist der Rauch und die giftigen Gase. Jenachdem was verbrennt genügen 3-4 Atemzüde damit das Licht aus geht.
      Von daher Atemschutz, Atemschutz und nochmal Atemschutz. Die Partikelfiltermasken sind für den Popo. Eine luftgefüllte, druchsichtige Plastiktüte über dem Kopf genügt im Notfall für 1-2 Minuten was bei kleineren Gebäuden ausreicht. Speziel Kleinkinder sind extrem durch Rauch gefährdet. Knapp über dem Boden ist die Sicht und die Luft noch am besten..... Brandschutzhauben und richtige Gasmasken sind natürlich optimal. Dicht schliessende Schutzbrillen sind auch empfehlenswert, der Rauch brennt teuflisch in den Augen. Feuermelder und CO-Warner an strategischen Punkten. CO-Warner machen speziel in Heizungsräumen Sinn.

      Als ich noch im 3. Stockgewohnt habe hatte ich 12mm Statikseil entsprechender länge im Putzschrank + die entsprechende Abseiltechnik. Entsprechende Kenntnisse sind bei mir Vorhanden, (wer im Winter auf Gewächhausdächern rumturnt, oder von Blechdächern Schnee abräumt, sollte etwas mehr Material haben als das vom Arbeitgeber gestellte...), meine "kleine" wäre in einer grossen Tasche zuerst abgeseilt worden, ich hinterher. Meine Frau.... naja, wenn es warm genug wird hätte sie sich wohl "überwunden".

      Feuerlöscher, Pulver sind die wirkungsvollsten, machen aber bei kleineren Bränden (Adventskranz, kleiner Küchenbrand usw.) eine riessen Sauerei. Ich selbst habe bei meinem 110m^2 Holzhaus 3 Feuerlöscher (1Pulver, 2Schaum) an verschiedenen, weit auseinanderliegenden Stellen. Dazu kommt in der Küche eine kleine Dose speziel für Küchenbrände (Fett/Öl) und eine Löschdecke. Im Aussenbereich sind ein See, diverse Pumpen, genügend Schlauch.....

      @Friese Bei deiner Hütte im Harz geht ein Bach vorbei wenn ich das richtig mitbekommen habe. Eine Motorpumpe mit ausreichend 3/4Zoll Schlauch + Kreiselregner sind nicht so teuer. Auf die Pumpenkennlinie achten wegen der Höhenunterschiede, es soll oben ja etwas ankommen.

      Gruss


      P.s: Lasst um Gottes Willen die Finger von so Türöffnungsspielzeug wie sie dieser Kasper im vom Couchcamper verlinkten Video hat. Es ist schwer genug eine halbwegs moderne Tür mit einem richtigen Geissfuss aufzubrechen....

      Nachtrag @RedWolf
      Es gibt CO-Filter für die Gasmaske, die sind aber selten und nicht wirklich gängig. Sie sind durch einen schwarzen Streifen gekennzeichnet und haben ein CO im Kürzel. Die gängigen A2B2P3 Filter können kein CO filtern, das stimmt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von supi ()

    • supi schrieb:

      Nachtrag @RedWolf

      Es gibt CO-Filter für die Gasmaske, die sind aber selten und nicht wirklich gängig. Sie sind durch einen schwarzen Streifen gekennzeichnet und haben ein CO im Kürzel. Die gängigen A2B2P3 Filter können kein CO filtern, das stimmt.
      Stimmt da war was :D aber ich glaub die so selten gesehen zu haben, dass ich diese einfach mal vollständig aus meinem Gedächtnis verdrängt habe. Zumal wir eh in 99,999% der Fälle umluftunabhängig unterwegs sind ;)
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    • Es gibt ja da eine deutsche Firma, die neben den ganzen Atemschutzanlagen auch Filter anbietet. Die CO-Filter kosten zwar, machen aber im E-Fall den entscheidenden Unterschied aus. Netter Typ, der Herr Dräger :)
      @RedWolf Es geht nichts über umluftunabhängigkeit.
      Daran dürfen die Gerätetaucher unter uns ruhig dran denken: Maske auf, Jacket an, Flasche dranbasteln, und flüchten :) Klingt doof, hilft aber.
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    • Genau das habe ich mich vorhin auch gefragt, als ich einen Bericht in den Nachrichten gesehen habe.
      Als erstes dachte ich ebenfalls an ein Seil, aber bei dieser Gebäude-Höhe (67m) müsste das auch lang genug sein

      Ein Kletterseil hat normalerweise eine Länge von 50 Metern.
      Ich selbst habe eins in 70m Länge.
      Einfach gelegt würde diese Version zum Abseilen reichen.
      Aber was macht man, wenn überall am Gebäude entlang Flammen herausschlagen, so wie in diesem Fall??

      Wie "Supi" oben bereits richtig angeführt hat, stellt die Rauchentwicklung bei Gebäudebränden in der Regel das Hauptproblem dar.
      Für solche und ähnliche Fälle bietet das Berliner Unternehmen "Andres Industries" einen sogenannten "Sauerstoffselbstretter" an, die auch im Bergbau verwendet werden:

      andres-industries-shop.de/epag…te/Sauerstoffselbstretter

      Damit ist es möglich, sich je nach körperlicher Anstrengung 30 bis 60 Minuten autark mit Sauerstoff zu versorgen.
      Unter Umständen verschafft dies einem die notwendige Zeit um ein Gebäude schnell genug verlassen zu können, um sich in Sicherheit zu bringen.
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Lederstrumpf ()