Welche Kälteschutzcreme ist empfehlenswert? DIY?

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    • Welche Kälteschutzcreme ist empfehlenswert? DIY?

      Hallo,
      der Winter kommt und ich freue mich schon auf Wintertouren.
      Meine Gesichtshaut ist allerdings durchaus kälteempfindlich und dr Wind kann einem da ein „schneidiges“ Gefühl vermitteln.

      Welche Kälteschutzcreme verwendet ihr?
      Gibt es gute DIY Rezepte?
      Seit ich Vater bin, verwende ich die Weleda Calendula Creme, aus meiner Sicht empfehlenswert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Emil_Strauss ()

    • Ich nehme Vita Horm. Versorgt die Haut gut, und ist fettgenug um zu schützen.
      Vermeiden muss man eben nur Feuchtigkeitscremes wie Nivea und Co, da ist Wasser drin, und das tut bei Kälte eben was es nicht soll.
      Im Fernsehen läuft eine Doku über Wölfe in Deutschland.
      Moderator:"Es wird gesagt, der Wolf hätte schon wieder ein Reh gerissen."
      Älterer Mann:"Was soll er denn sonst machen? Spargel ernten?"
    • In Motorradzeiten habe ich mir winters vor längeren Autobahnstrecken Penatencreme ins Gesicht geschmiert. Jedenfalls in die Teile, die von Sturmhaube, Bart und Brille nicht abgedeckt waren.

      Die ist nicht so wasserhaltig, schützt vor Salznebel, und kann abends als graue Masse wieder abgeschabt werden (oder nach dem Wochenende, da empfiehlt sich ein nicht so teurer Schlafsack). <g>

      Kommt auch gut bei Pausen auf Raststätten, wenn der Kopf zum Kaffeetrinken vorrübergehend entkleidet wird. :thumbup: Ein Eulengesicht ...
      Ich weiß, daß ich hing am windigen Baum / neun lange Nächte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von MeisterGrimbart ()

    • Meine Zarte schwört auf Kokosfett, zu allen Jahreszeiten. Ist gut für die Haut, für trockene Haare, hilft bedingt gegen Achselschweiß und wenn man das alles nicht braucht, kann man damit immer noch Kochen/Braten. Da ich auf Wintertouren in der Regel schwitze wie ein Schwein, würde bei mir so ein Gesichtscremechen alles nur verschlimmern. Ich setze daher ganz auf Eigentalk.
      Die Kabine war noch nie so sauber. Du hast alle Tugenden einer Frau. (Sindbad)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Quasar ()

    • Ich mach unser Lippen/Gesichtscreme selber, ist garnicht schwer.

      Ich hab ja eh Bienenwachs da, dass womit ich auch die Kerzen für meine Markill Kerzenlaterne mache.

      Gleiches Wachs mische ich mit Olivenöl, Hirschtalg und 100% Pfefferminzöl und lasse es im Trockenofen schmelzen. Nach dem Abkühlen haben wir dann eine richtig Fette Gesichtscreme. Je nachdem ob ich mehr Olivenöl oder Wachs nehme zieht es schneller oder langsamer ein.
    • Nimm Hipp Wind- und Wetterbalsam, den gibt es bei dm in der Babyabteilung. Er ist wasserfrei. Wir haben ihn bei bis zu -35 Grad in Lappland verwendet und hatten keinerlei Probleme mit trockener Haut oder ähnlichem im Gesicht. Außerdem ist der sehr erschwinglich.
      "Wenn du etwas tust, was du noch nie getan hast, dann ist das doch schon ein Abenteuer."
      Johan Skullman

      Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht.
    • Eins , das darf ich nicht unerwähnt lassen, ist bei Penatencreme allerdings nachteilig.

      Immer, wenn ich mir die ins Gesicht geschmiert habe, oder wenn ich daran denke, dann muß(te) ich an Kurt Tucholsky denken, der eine seiner Figuren (ich glaube es war die Lydia) hat sagen lassen "Du kannst den Hintern schminken wie du willst, es wird kein Gesicht von".

      Krieg' ich einfach nicht aus dem Kopf, in dem Zusammenhang.

      :D
      Ich weiß, daß ich hing am windigen Baum / neun lange Nächte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von MeisterGrimbart ()

    • Die wohl meisten Cremes, die man am Markt findet, sind entweder Wasser-Öl-Emulsionen (W/O) oder Öl-Wasser-Emulsionen (O/W), die man auf Grund ihres Herstellungsverfahren - aufheizen, ggfs. schmelzen (Fette), kühlen, rühren, homogenisieren, ... - nicht mal eben zu Hause herstellt/anrührt. Da finden sich zwar durchaus ein paar nennenswerte Rezepturen, aber eigene Versuche haben ergeben, dass der ganze Akt nicht wirklich in Relation (Preis <--> Aufwand) steht. Mit einem haushaltsüblichen Pürierstab lässt sich zwar schon einiges bewerkstelligen, an die Qualität und Feinheit eines Homogenisators kommt ein Pürierstab aber nicht heran. Und gerade hier besteht mitunter die Problematik, dass sich das Gemisch innerhalb doch recht kurzer Zeit wieder trennt.

      Ich selbst benutze in der Winterzeit auf dem Rad Melkfett, Vaseline (Rohstoff) bzw. Neutrogena oder einfach einen Lippenpflegestift, welche es auch mit zusätzlichem Lichtschutzfaktor gibt.

      Falls sich dennoch jemand ermutigt sieht, eigene Versuche in Angriff zu nehmen, dem kann und möchte ich die Seite von Jean Pütz mal ans Herz legen.

      Jean Pütz - Kosmetikrezepte

      Ich selbst hatte mit Vaseline, Glycerin, Bienen-/Carnaubawachs, Wollwachs, Hirschtalg, Ringelblumenextrakt und diversen ätherischen Ölen experimentiert. In Verbindung mit Ölen kann ich durchaus Oliven-, Sesam- und Mandelöl ans Herz legen. Praktisch, wenn man auf der Arbeit darauf zugreifen kann. Für zu Hause denke ich, dass der Aufwand nicht wirklich lohnt.

      Ausprobieren kann man's aber trotzdem. ;)
      ...Offline
    • Meine Entdeckung Nr. 1 der letzten Jahre war die gute alte "Brustwarzencreme". ;) Wird auch unter den Namen "Lanolin" oder "Wollwachs" geführt. Man sollte darauf achten, dass der Lanolin-Anteil 100% beträgt.

      Hilft quasi bei allem. Ich habe z.B. im Winter gerne mal eingerissene Mundwinkel. Denke der Wechsel von Frost und trockener Heizungsluft ist dafür verantwortlich. Es nervt extrem. Nachts bildet sich Schorf, der dann morgens spätestens beim Gähnen wieder aufreißt. Das hat sich früher über Wochen hingezogen. Zick Salben und Naturmittelchen probiert. Lange war der frische geleeartige Saft aus einem abgeschnittenen Alohe Vera Trieb am besten, bis ich auf dieses Zauberzeug gestoßen bin. In der Regel heilt es komplett in nur einer Nacht. Wenn es blöd läuft dauert es 2 Tage und schmeckt wesentlich angenehmer als die bittere Alohe. ;)

      Was bei den stark strapazierten Brustwarzen einer jungen Mutter hilft, hilft immer. :thumbsup:
    • Jo, Brustwarzencreme befindet sich aktuell auch bei uns in der Entwicklung. Müsste ich schauen, inwiefern bzw. ob wir da auch Lanolin verwenden. Wobei ich mir die Frage stelle, wie Mütter die letzten Jahrhunderte ohne diese Creme ausgekommen sind. Wenn ich da an die Beschreibungen meiner Frau zur Abhärtung der Brustwarzen denke... X/

      PS: Es gibt angenehmere Gerüche als Wollwachs. Na ja, Hirschtalg ist auch nicht viel besser. <X Etwas Parfumöl (ätherische Öle), dann geht das aber. Von Jojobaöl & Co. würde ich mich allerdings distanzieren. Das riecht schon nach recht kurzer Zeit ziemlich ranzig. Aber so ist das eben mit natürlichen Rohstoffen. Japanische Minze finde ich aber sehr angenehm. Hingegen ist Honigmelone an Penetranz schon fast nicht mehr zu überbieten. Nun ja, da mögen die persönlichen Geschmäcker lieber entscheiden. Vielleicht findet sich noch die Zeit, ein paar eigene Versuche zu starten. Derzeit sieht die Entwicklung aber eher nicht danach aus. Ein paar Rezepturen kann man sich aber mal in petto halten.
      ...Offline