Vegane Wanderstiefel ???

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    • Basti G. schrieb:

      liege gerade nach einer OP im Bett und da neigt man dazu aus langeweile Stuss zu schreiben.
      Hallo Frodo,

      das geht in Ordnung, aber bitte keine weiteren Bilder von deinen nackten, behaarten Extremitäten :P
      Gute Besserung!


      Ich werde versuchen, ihr ein paar Lowa´s schmackhaft zu machen.... die Dinger sollten auch nicht zu viel kosten - das lohnt nicht, dafür wandert sie nicht genug ;) .
      RIDE ETERNAL - SHINY AND CHROME
    • Emil_Strauss schrieb:

      Goretex Schuhe haben alle nur zwangsläufig ein Synthetikinnenfutter. Aussen kann verarbeitet werden, was gefällt, weil der Schuh ja nicht wirklich atmet, sondern wasserdicht sein soll.
      Natürlich wäre ein Aussenfutter aus Synthetik sinnvoll, aber das ist halt weniger stabil und anfälliger.
      Deswegen "ohne Leder" ich schrieb...

      Das gibts doch ohne Ende. Also einfach in den Fachhandel gehen und die angebotenen Modelle anprobiere. Schuhempfehlungen aus der Ferne führen doch in den meisten Fällen eher zu Druckstellen und oder Blasen.
    • Ich find das unterstützenswert. Wir brauchen Veganer. Die ess ich in der Krise... :D

      Im Ernst: Lowa macht teilweise vegane Wanderschuhe. Schau mal hier:

      avesu.de/vegane-damenschuhe/wanderschuhe.html

      Ich habe übrigens gute Erfahrungen mit Leberkäswecken bei der Wiedereingliederung von Vegetariern in die Gesellschaft gemacht... :D
      Nemm dai Schaufl ed z'voll, sooschd kriagsch se ed hoch... :kuh:
    • Für den alpinen Bereich gibt es durchaus was, nicht nur zur Gletscherüberquerung, auch leichter. Und zwar hochwertigst!

      La Sportiva, Scarpa, Salomon.zB.

      Ob die jetzt genügend Flex zum Spazieren gehen haben, kann ich nicht sagen. Das sind Kunststoffschuhe. Der Trend bei den Kletterern scheint dahin zu gehen.

      Ich kaufe mir seit Jahren Ende April für 12 € (Zwölf Euro) ein Paar flache Halbschuhe in der Wanderschuhabteilung bei Decathlon und trage sie vom Tag der Arbeit, dem 1.Mai solange, bis ich im Herbst in die Bundeswehr Kampfstiefel umziehe.
      Ich wiege 93 Kilogramm und laufe jeden Tag etwa 20 Kilometer.

      Ich meine nicht, jeden Wandertag am Wochenende, sondern ich laufe im Schnitt 20 Kilometer täglich, also etwa 600 Kilometer im Monat, etwa 3000 Kilometer zwischen 1.Mai und 1. Oktober.

      Danach sind sie durch und kommen in die Tonne.

      Mein Modell ist nicht Wasserdicht, da zieht der Wind durch, und das finde ich gut so. Ich bin im Sommer aber auch vor allem in Südfrankreich.

      Es gibt bei Decathlon eine riesige Auswahl verschiedenster Plastikschuhe für die Bedürfnisse von Otto Normalverbraucher.

      Meines ist das günstigste Modell, das geht dann in 10 € Schritten nach oben, alle Formen, alle Farben, alle Anwendungsbereiche.

      Ein antibakterielles Schuhspray ist allerdings unabdingbar, und es ist wohl besser, billige Plastikschuhe öfter mal weg zu werfen, als da Stinkebakterien zu züchten.

      Ob das nun besser ist, da streiten sich die Grünen mit den Veganern.

      Aber das Zeug kann man ja entweder recyceln oder damit heizen.

      Ist mir auch schnuppe, ich freß im Jahr ne ganze Schweinefamilie.
      Bei der Rennerei geht das wohl nicht , wenn man sich von Salat ernährt.

      Aber jeder, wie er will. Ich liebe auch Tiere.
    • Na, dann renn in denen mal bei 40*C in der Sonne 16 Stunden lang pro Tag so 50 Kilometer am Tag durch Südfrankreich!
      Danach quatschen wa nochma drüber!

      Klar sind Lederschuhe in deutschen Verhältnissen vorzuziehen. Am besten Zwiegenähte, wie der Meindel Badile zB.!

      Läufst Du auch wie ich rund 6000 Kilometer pro Jahr?
      Welcher Schuh hält denn 60.000 Kilometer???

      Wie Dir vielleicht aufgefallen ist, habe ich, bevor ich hier auf die Vegane Frage antwortete, grad noch in einem anderen Thema die Firmen Meindel, Hanwag, Trabert, Völkl und sogar und vor allem Steinkogler empfohlen!
      Nachhaltiger geht's ja gar nicht!
      Die sind aber nicht überall und zu allem einsetzbar.

      Ich habe nicht geschrieben, dass die Leute sich für das Wandern in Deutschland Plastikschuhe kaufen sollen! Ich habe nur geschrieben, wo man das kann, wenn man das unbedingt will.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Erbswurst ()

    • @Erbswurst
      Wenn du deinen Ton etwas anpassen würdest, würden deine Argumente wahrscheinlich auch mehr Gehör finden...
      ...nur mal so als Tipp: Hier herrscht eher ein freundschaftlicher Ton; in anderen Foren manchmal ein etwas agressiverer.

      VG
      Bolt
      Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.
      Antoine de Saint-Exupéry
    • Erbswurst ist auch schon woanders auffällig....

      so und zum Thema,

      du @Erbswurst hast geschrieben, dass du jedes Jahr ein paar Plastikschuhe in den Müll wirfst oder damit heizt. Genau dieses Verhallten habe ICH angeprangert! Nichts anderes.
      Wenn du höherwertige Schuhe kaufen würdest, halten sie vielleicht ein oder zwei Jahre länger. Das wär doch mal was? Vielleicht sogar welche zum Neubesohlen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Emil_Strauss ()

    • Wie sich jemand andernorts verhält oder verhalten hat, sollte hier nicht Bestand einer Diskussion sein/werden. So zumindest meine Auffassung.

      Was soll ich mit meiner CROCS-Aktion sagen?

      Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass die Dinger in absehbarer Zukunft abgelaufen sein werden und im Müll landen. Die Denkweise mag zwar durchaus in Frage gestellt werden können, wenn man aber auf solche Alternativen zurückgreift, so wird man für sich wohl einen Grund haben, dass sogenannte Wegwerfartikel interessant wurden.

      Natürlich werden ordentliche Wanderschuhe/-stiefel der bereits genannten Marken bedeutend länger halten. Zudem kann man sie ggfs. neu besohlen lassen, so dass sie nochmals mehrere Kilometer und Jahre überstehen. Sie müssen aber nicht nur passen, sondern auch den persönlichen Vorlieben entsprechen. Mag man es eben etwas luftiger um die Füße, hat Probleme mit Blasenbildung oder kämpft mit anatomischen Besonderheiten, hält sich die Auswahl nicht selten in Grenzen, was mitunter eben auch günstigere Hersteller oder ganz andere Möglichkeiten interessant macht.

      Die Lowa meines Schwagers werden in absehbarer Zeit 30 Jahre alt. Ihm stellt sich nicht die Frage, welche Stiefel er anzieht. Bewundernswert und mit gewissem Neid stehe ich selber nicht selten vor der Entscheidung, welcher Schuh/Stiefel denn für die anstehende Tour der passabelste ist.

      Man sollte m.E. auch mal andere Sichtweisen, Erfahrungen und Beweggründe gelten lassen.
      ...Offline
    • Es ist durchaus auch eine Frage wie sehr man die Stiefel belastet. Im Forst hab ich auch schon teure Lowa & Meindl Stiefel in 3-5 Monaten komplett verbraucht (Sohle runter, Nähte & Material irepperabel verschlissen, ...). Und auch bei Wanderstiefeln bin ich nicht sehr optimistisch. Eine Vibramsohle hält bei mir in der Regel nur 600 Tour-km und mehr als 2 Neubesohlungen hat bei mir noch kein Stiefel erlebt weil dann doch irgendwann Futter & Nähte aufgehen. Thruhiker verbrauchen auf den langen Trails auch grundsätzlich mehrere Paar Schuhe/Stiefel.
      In winter, you don't need to go far to die in a storm.
    • Mir gehts wie Karlson. Ich lauf Vibram Sohlen auch unter 1000km weg.
      Habe in Schweden festgestellt, das meine Hanwag fertig sind. 2te Sohle, Membran gebrochen.

      Zu der komischen Wurst sag ich: Seine "fachmännischen Postings" im Nachbarforum disqualifizieren ihn für mich, daher war ich weise und habe ihn gleich mal auf Ignore gepackt. ;)
      „Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.“
      Arthur Schopenhauer (* 22. 02. 1788 - † 21. 09. 1860)[/b]

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Tipple ()

    • Sorry für den Ton, Bitte, Du hast recht!

      Dein "woanders" bezieht sich auf das, was ich zum Thema "Erneurung der Bundeswehr" im anderenBushcraftforum geschrieben habe. Das gefiel dort Leuten nicht, die offensichtlich überhaupt nicht über die historischen Kenntnisse verfügten, um meine diesbezüglichen Aussagen über die persönliche Ausrüstung deutscher und anderer Soldaten zwischen 1870 und 1945 zu beurteilen. Irgendwie fühlten sie sich dann in Ihrem Soldatenstolz verletzt oder sonstwas, keine Ahnung, und schreiben deshalb, egal was ich schreibe und zu welchem Thema, grundsätzlich das Wort "Senf" darunter.
      Wenn das hier jetzt in gleicher Weise darauf bezug nehmend weiter gehen sollte, werde ich mich in das französische Bushcraftforum verabschieden, in dem durchaus ein intelektuelles Niveau herrscht, und in das mich die betreffenden Herren wohl kaum verfolgen werden, da sie vermutlich nicht über die erforderlichen Kenntnisse der Französischen Sprache in Schrift und Wort verfügen, die zur Teilnahme in diesem Forum notwendig sind!

      So, und zur Sache:
      Ich schrieb zu den Decathlonschuhen, dass ich sie in Südfrankreich im Sommer verwende, dass ich in einem halben Jahr 3000 Kilometer damit laufe und dabei selbst schon ein reines Körpergewicht von 93 Kilogramm auf die Wage bringe, daraus folgt, dass der Schuh mit Kleidung und Gepäck mit fast 100 kilogramm belastet wird. Das hält auch kein teurerer trailrunning Schuh länger als 3000 Kilometer aus. Oder sollte ich mich da irren?

      Ein zwiegenähter Bergstiefel ist unter solchen klimatischen Bedingungen absolut keine Wahl, die man als Zivilist dort freiwillig wählt. Die einzigen, die man außerhalb der Alpen dort mit sowas rumlaufen sieht, sind Deutsche, die nicht wußten, welche Temperaturen sie dort im Urlaub erwarten oder Angehörige der Französischen Armee im Objektschutz.
      Und deren Kampfstiefel haben weder irgendwelche Polsterungen noch eine Lasche, die wesentlich höher ginge als ein ziviler Straßenschuh.